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27. April 2020

Langfristige Investoren sollten sich keine Sorgen vor einer Rezession machen

Langfristige Investoren sollten sich aktuell keine Sorgen vor einer Rezession machen.  Die Gesundheitspolitik der meisten Regierungen könnte in eine Rezession führen oder hat eine solche bereits beginnen lassen. Weil wir nicht auf vermeintlich ’schnelles Geld‘ durch hohe Handelsaktivitäten abzielen, dürfen wir Investoren uns jetzt nicht von unseren Gefühlen leiten lassen. Unsere Angst vor Verlust wäre bereits ein negatives Verhalten und könnte wirtschaftlich schädliche Entscheidungen auslösen, wenn wir uns an die Seitenlinie stellten und zum Beispiel Cash-Positionen aufbauten. Es ist gut, wenn wir jetzt unsere Wahrnehmungsstrategie zu äußeren Ereignissen verbessern, damit keine Angst uns etwas anhaben kann.

Die Fakten der Vergangenheit sind überwiegend positiv.

Werfen wir einfach einen Blick auf die 15 letzten Rezessionen am US-amerikanischen Aktienmarkt. Die USA haben die längste vorhandene Datenhistorie. Das wollen wir nutzen. In immerhin 11 von 15 Rezessionen waren die Renditen der Aktienmärkte bereits in den ersten ZWEI Jahren nach ihrem Beginn positiv. Investoren, die also keine Fluchtreaktion zeigten, sondern in den Aktienmärkten verblieben oder sogar einstiegen, wurden 11 mal mit positiven Renditen in den beiden Jahren nach Beginn der Rezession belohnt. Die Abbildung zeigt das sehr deutlich. Die jährliche Rendite betrug im Durchschnitt 7,8% vor Kosten. Zu diesem Ergebnis kommt Marc Rioboli, Certified Financial Planner und Vermögensmanager, in seinem Artikel vom 21.4.2020. Den gesamten Artikel lesen. Langfristig führt an positiven Renditen kein Weg vorbei. Es wäre ungünstig, nicht investiert zu sein, wenn Rendite entsteht.

Die Märkte belohnen langfristige Investoren.

Es ist verständlich und menschlich, wenn die politisch verordnete Vollbremsung der Wirtschaft Rezessionsängste auslöst. Die Zahlen, Daten und Fakten der Geschichte dürfen wir als Beruhigungspille einsetzen und unseren inneren Bezugsrahmen verbessern. Rezessionen sind normal. Sie kommen – und gehen dann wieder. Allein wer die Nerven behält und möglichst breit gestreut und entlang wissenschaftlicher Dimensionen erwarteter Renditen investiert ist, wird von den Märkten ganz sicher beizeiten belohnt werden. Das kann sogar ganz schnell gehen. Allerdings sind konkrete Prognosen unzulässig. Vergangenheitsrenditen sagen nichts über künftige Entwicklungen aus. Es wundert schon sehr, wie laut schon wieder in jede Richtung spekuliert wird. „Einfach ignorieren!„,  ist einmal mehr die beste Empfehlung bei solch wilder Informationsraserei. Es geht beim Investieren nicht um schnelles Geld, sondern um robuste langfristige Ergebnisse. Zum Autor.

Positive Renditen nach Rezessionen deutlich in der Überzahl

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