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	<title>Börse &#8211; TIMABO Finanzen</title>
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	<title>Börse &#8211; TIMABO Finanzen</title>
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		<title>Märkte und Krisen: Anleger sollten Corona nicht fürchten!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2020 13:50:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Investieren]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
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		<category><![CDATA[Corona]]></category>
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					<description><![CDATA[Anleger sollten Corona nicht fürchten.]]></description>
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			<h1>Märkte und Krisen: Anleger sollten Corona nicht fürchten!</h1>
<p>Seit  März 2020 hat sich sehr viel verändert. Die wirtschaftlichen Folgen politischer Entscheidungen stehen uns womöglich erst bevor. Anleger sollten Corona nicht fürchten. Die Aktienbörse erlebte mit den Lockdowns einen unerwarteten exogenen Schock. Zum jetzigen Zeitpunkt sieht es lange nicht mehr so dramatisch aus wie im Frühjahr. Einige Krisenpropheten und Bestsellerautoren mussten sich eines Besseren belehren lassen. Ihre Vorhersagen waren schlichtweg falsch. Doch wie geht es weiter? Wir wissen es nicht! Kurzfristig ist alles möglich: Seitwärtsbewegungen wie in den letzten Wochen, sinkende Kurse und Abstürze oder aber sogar eine Aktienrallye, sobald Impfstoffe funktionieren. Alles ist derzeit denkbar.</p>
<h6>In der TIMABO-Investmentwelt spielt die kurze Frist überhaupt keine Rolle. Wir glauben nicht daran, Märkte vorhersagen zu können. Das sollen andere versuchen. Wir sprechen Menschen an, die Lust auf die Wissenschaft der Finanzmärkte haben und die auf längere Sicht eine positive Finanzerfahrung machen wollen. Und das ohne Angst und Stress. Dass dieser Ansatz funktioniert, zeigt die Grafik.</h6>
<h5>Aktien weisen langfristig positive Renditen auf!</h5>
<p>Wir zeigen die Performance zweier Indizes von Januar 1990 bis Juni 2020:</p>
<ol>
<li>MSCI World Aktienindex in Euro: Das ist der bekannte und meist genutzte globale Aktienmarkt ohne Philosophie aus Standardwerten.</li>
<li>Dimensional Global Core Index in Euro: Hierbei werden Erkenntnisse der Volkswirtschaftslehre als Investmentphilosophie eingesetzt.</li>
</ol>
<p>Der MSCI-World Index kann auf eine stolze Jahresrendite von 7,08 % zurückblicken. Zum Beispiel könnte man hierzu einen echten <a href="https://www.finanzen.net/index/msci-world" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ETF</a> auf den Index kaufen. <strong>Noch</strong> besser machte es der wissenschaftliche Dimensional-Index mit 7,79 % p.a. Die Volatilitäten bzw. Schwankungen als Maß für das Risiko der Kapitalanlage unterschieden sich dagegen kaum (15,22 % bzw. 15,27 %). Das alles hat wissenschaftlich nachgewiesene Gründe. Investoren werden also offenbar ganz natürlich von Aktienmärkten mit positiven Renditen belohnt &#8211; sie dürfen nur lange genug zuschauen und bitte nicht eingreifen. Gleiches gilt für Vermögensverwalter und Fondsmanager. Positive Marktrenditen dürfen eben nicht durch hohe Kosten und Gebühren bzw. Fehlentscheidungen irgendwelcher angeblicher Kapitalmarktexperten belastet werden. Dann und nur dann werden Investoren systematisch Freude an Aktien erfahren.</p>
<h5>Krisen, Krisen, Krisen.</h5>
<p>Die empirische Betrachtung zeigt auch, dass  in den knapp 30 Jahren etliche Krisen, schwarze Börsentage, Abstürze etc. stattgefunden haben. Die Erholungen kamen indes genauso garantiert im Anschluss daran. Der langfristige Trend war offensichtlich positiv. Und es gibt keinen einzigen sachlichen Grund, weshalb das nicht auch heute so sein sollte. Die Dimensionen positiver Renditen verändern sich nicht. Regierungen kommen und gehen. Währungen auch. Und Krisen erst recht. Nur wer versucht, gegen all das anzukämpfen, geht hohe Risiken ein.</p>
<h6>Die Glaskugel der kurzfristigen Anlageempfehlung gibt es nach wie vor nicht. Selbst Abstürze von -60 % beim MSCI World in den Jahren 2000 bis 2003 spielen langfristig nur eine recht geringe Rolle. &#8222;Die Sonne geht morgen auf.&#8220;, ist eine garantiert richtige Prognose. Je länger der Zeithorizont von Aktieninvestments, desto größer wird die Prognosesicherheit für positive Renditen. Einen Fondsmanager braucht es dafür nicht &#8211; gerne jedoch Wirtschaftswissenschaftler. Hier geht es zu weiteren Informationen: <a href="https://timabo.de/project-details/science/">Klick</a>.</h6>

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		<h2 class="wpb_heading wpb_singleimage_heading">Aktienindizes im Vergleich seit 1990</h2>
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			<p>Quelle: MSCI World und Dimensional Global Core Indizes. Vergangenheitsbetrachtungen sagen nichts über zukünftige Entwicklungen aus. Geldanlage in Investmentfonds  ist mit Verlustrisiken bis zum Totalverlust verbunden.</p>

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		<title>Corona &#8211; einmal anders betrachtet.</title>
		<link>https://timabo.de/corona-einmal-anders-betrachtet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2020 08:53:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Investieren]]></category>
		<category><![CDATA[Kurse]]></category>
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					<description><![CDATA[Corona einmal anders betrachtet. Der Schwarze Schwan ist wieder da.]]></description>
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			<h4><strong>Rückblick und Einschätzung</strong></h4>
<p>Erst am 19.02. erreichte der Dax mit 13.795 Punkten einen neuen Rekordstand. Vorneweg gilt festzuhalten, dass der DAX nun nicht gerade der Parameter ist, an dem man seine Anlageentscheidungen ausrichten sollte, dennoch gilt er für viele deutsche Sparer als “Fieberthermometer”. Schaut man über den großen Teich, so hatten wir auch in den USA im Februar neue Börsenrekorde. Wir bei TIMABO sind immer global investiert. Und das war, ist und bleibt richtig. <strong>Der Mensch – und da nehme ich Dich und mich nicht aus – gewöhnt sich sehr schnell an den neuen Kontostand, kommentiert diesen aber auch nicht weiter und lässt Gewinne laufen. Schwankungen der letzten Jahre und so manche historische Krise wird weggelächelt und die Börse ist der Glückshafen eines jeden Sparers, der bei allen anderen Anlageformen schon lange vergeblich nach dem Wort “Ertrag” sucht.</strong></p>
<h4>Seit Montag, dem 24. Februar ist alles anders?</h4>
<p>Wie schon so oft, kommt es dann ganz plötzlich und das in kurzer Zeit ganz anders. Innerhalb weniger Tage schmelzen die aufgelaufenen Buchgewinne der vergangenen Wochen, vielleicht sogar Monate wie ein Eisberg an einem warmen Frühlingstag dahin. Das nennt man &#8222;Schwarzer Schwan&#8220; und ich empfehle  die gleichnamige Lektüre von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Schwarze_Schwan_(Nassim_Nicholas_Taleb)" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nassim Nicholas Taleb</a>. Negative Nachrichten überschlagen sich und nicht nur Anleger sondern gefühlt die ganze Menschheit wird binnen weniger Tage zu &#8222;Betroffenen&#8220;.</p>
<p>Am Montag den 16. März 2020 standen wir am deutschen Markt knapp bei rund 8.500 Punkten. Bezieht man das auf die jüngsten Höchststände, so hatten wir bis dato rund 38 % vom Höchststand verloren.</p>
<h4>Der Mensch ist ein Herdentier.</h4>
<p>Der Einkauf im Supermarkt bestätigt die Vermutung, der Mensch sei ein Herdentier und die Panik hat einige schon vor der Pandemie erreicht. Das Streben nach Sicherheit und Kontrolle (ver)führt unser Gehirn  in unsicheren Zeiten zum Abgleich mit den anderen, um die eigenen Ängste zu bekämpfen und einen besseren inneren Status erlangen zu können. Dahinter stecken ganz alte Programme unseres Gehirns, die dann unkontrolliert ablaufen. Rette sich wer kann &#8211; alles Klopapier zu mir! Sinnvolle wären Ruhe, Besinnung und Rationalität, aber dazu kommt es meist nicht ohne entsprechendes Training der Gehirnbenutzung.</p>
<p>Meldungen, Maßnahmen und Medien machen Bilder im Unterbewusstsein, die dann Ängste auslösen. Die Börse folgt dieser Regel. War es vor wenigen Tagen noch die Suche oder manchmal Gier nach Erträgen in einer Welt ohne Zinsen, so kippt die Stimmung schlagartig in Panik. Hat man über Monate nichts in den Medien zu den steigenden Kursen an den Märkten gelesen, so liest man nun fast stündlich über den neuen Super-Crash an den Weltbörsen durch unterbrochene Handelsketten, geringeres Wirtschaftswachstum und das Absaufen Chinas als einstiger Treiber des globalen Welthandels. Hinzu kommt nun im wahrsten Sinne des Wortes noch weiteres Öl ins eh schon brennende Feuer. Und die modernen Computer-Handelssysteme erkennen diesen Trend und verstärken ihn rein technisch auch noch.</p>
<p>Anders als bei der Finanzkrise kann man aktuell <strong>nicht</strong> von einer Systemkrise sprechen, sondern eher von einem <strong>externen Schock</strong>. Ein &#8218;Schwarzer Schwan&#8216; halt. Der Unterschied zwischen beidem ist, dass externe Schocks historisch oft sehr kurz und heftig ausfallen und in der Regel relativ schnell zu einer gewissen Normalität zurückgekehrt wird. Ob sich der externe Schock jedoch zu einem langfristig nachhaltigen Problem der Finanzwirtschaft ausweiten wird, kann derzeit wirklich niemand vorhersagen. Vielleicht sind vorübergehend  sogar ALLE Anlageklassen, inklusive Immobilien und Anleihen sowie Edelmetalle, von diesem Schock erfasst. Ja selbst Gold, die Krisenwährung schlechthin, ist aktuell keine Rettung. Schockstarre. Wir durchleben einen bislang einmaligen Ausnahmezustand.</p>
<h4><strong>Der Versuch einer ersten Bewertung.</strong></h4>
<ul>
<li><em>Bei wissenschaftlich seriöser Risikoprofilierung ist die Aktienquote nicht zu hoch, erwarten wir bei TIMABO. Solche Schocks sind normal. Unsere Anleger sollten gut darauf vorbereitet sein derzeit recht gelassen darauf reagieren. Damit sind TIMABO-Kunden bestens auf das einzig Richtige eingestellt: Abwarten! Oder noch besser Nachkaufen, Einsteigen oder wenigstens Re-Balancieren! Wir nennen diesen besonderen Beratungsteil übrigens &#8222;<a href="https://timabo.de/project-details/coaching/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Coaching</a>&#8222;.</em></li>
<li><em>Auch die TIMABO-Finanzplanung &#8222;<a href="https://timabo.de/project-details/planning/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Planning</a>&#8220; gibt unseren Kunden gerade viel Sicherheit: Niemand sollte auf das Geld im Depot angewiesen sein. Notfalltöpfe sehen anders aus und sollten bitte existieren.</em></li>
<li><em>Wir halten unverständliche und komplexe Investments, die auf Hedging oder womöglich fallende Kurse setzen oder rein synthetisch schon immer für pervers und lehnen sie ab. Gleiches gilt für so genannte Hebelprodukte und spekulative Wetten. Wir investieren in unternehmerische Bruttowertschöpfung nach wissenschaftlichen Regeln (&#8222;<a href="https://timabo.de/project-details/science/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Science</a>&#8222;).</em></li>
<li><em>Market-Timing und jegliches Vorhersagen von Kursen und Entwicklungen funktioniert WIRKLICH nicht. Und daher taugen Vergangenheitsrenditen nicht zur Prognose.  Bitte ab jetzt <strong>nie</strong> wieder vergessen! Das gilt auch für die zahlreichen Fondsmanager, Propheten, Vermögensverwalter und überhaupt sehr weite Teile der Finanzwelt. Wo sind die Autoren entsprechender Bestseller der jüngeren Vergangenheit jetzt? Wieso haben sie niemanden gewarnt?</em></li>
<li><em>Ich gewöhne mich gerade an die höflichen Abstände an der Supermarktkasse und genieße Ruhe und Entspannung in meiner freien Zeit. Die Freude auf die Besinnung auf die vermeintlich kleinen Dinge des Lebens. Ich bin sehr dankbar, wie gut es uns gerade in Deutschland in Wirklichkeit geht und begrüße die hygienischen Trennscheiben an einigen Tresen in Tankstellen. Warum nicht früher? Und vielleicht lassen wir Deutsche nun auch endlich das infektiöse Bargeld los? Wäre doch schön. Und genauso sterben darf die branchenübliche Provisionsberatung, der wir bei TIMABO schon lange entsagt haben. Wir nennen die TIMABO-Idee zur perfekten Finanzberatung &#8222;<a href="https://timabo.de/project-details/experience/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Experience</a>&#8222;. Mach Deine Erfahrung. Du wirst es lieben.</em></li>
</ul>
<h4>Bleibt bitte gelassen und fröhlich.</h4>
<p>Die Menschen wurden schon immer für Hochmut und Übereifer bestraft. Auch diese Tage werden irgendwann als Eintrag in den Geschichtsbüchern und Absturz mit anschließender starker Erholung in den Charts der Finanzwelt enden. Bis dahin empfehle ich das Meiden von Nachrichten. Beschränke Dich wenigstens auf <strong>seriöse</strong> Quellen, soweit man die überhaupt sicher als solche bestimmen kann. Selbst der Staat darf gerne hinterfragt werden. Was zum Beispiel, wenn das Ganze von medizinischen Forschungsunternehmen ganz bewusst aufgebauscht wird, um Milliarden Drittmittel eintreiben zu können? Undenkbar? Ich weiß nicht. Gelassenheit gewinnt: Auf keinen Fall verkaufen. <strong>Keine</strong> Nachrichten sind derzeit eine günstige Strategie für Deine guten Gefühle. Und wenn Du noch liquide Mittel auf Sparbüchern oder anderen Konten ohne Zinsen hast: Vielleicht wirst Du für viele Jahre keine so gute Gelegenheit zum Investieren finden. <strong>Wenn nicht jetzt, wann dann?</strong> Und solltest Du wirklich eine Erkältung, Grippe oder meinetwegen sogar einen Corona-Infekt bekommen: Einfach Gute Besserung!</p>

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			</item>
		<item>
		<title>Märkte und Politik</title>
		<link>https://timabo.de/maerkte-und-politik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jun 2017 09:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
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					<description><![CDATA[Geldanlage muss frei von Tagespolitik und Ereignissen sein.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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			<h6></h6>
<p>Schon &#8218;mal etwas von &#8222;Politischer Börse&#8220; gehört? Wenn die Politik oder andere Ereignisse kurzfristig Einfluss auf die Märkte nehmen, kann man das sehr häufig an den Kursen ablesen. Insbesondere, wenn die Ereignisse unerwartet eintreten bzw. die Anleger mehr oder minder überrascht werden. Da die Börsen heutzutage intrasekundenschnell reagieren und weil zahlreiche Hebelgeschäfte getätigt werden, sind die Reaktionen heftiger als in der guten alten Börsenzeit auf dem Parkett. Bei Aktien und Anleihen belohnen Investoren sich grundsätzlich aus dem Gewinn aus dem Wertschöpfungsprozess von Unternehmen. Das ist langfristig eine wissenschaftlich bewiesene Renditedimension.  Das ist die Trendlinie. Um diese Linie herum ist Bewegung durch die ständigen Handelstätigkeiten an den Börsen durch Medien und Politik.</p>
<p>Schaut man sich den Index MSCI World im Jahr 2016 an (siehe Schaubild, <a href="https://www.finanztreff.de/kurse_einzelkurs_charts.htn?i=20245232" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Quelle</a>), so gab es 4 bemerkenswerte Politik-Ereignisse: China-Krise, BREXIT-Entscheidung, Trump-Wahl und Italien-Referendum. Alle Ereignisse hatten deutlich sichtbare Einflüsse auf den Verlauf des Indizes. Um ehrlich zu sein, wer hat Mitte Februar 2016 gedacht, dass 2016 ein so erfolgreiches Börsenjahr werden wird?  Weder Zeitpunkt, noch Dauer, noch Intensität der jeweiligen Börsenreaktion  waren jeweils vorhersehbar oder gar planbar! Die Ausschläge waren von sehr kurzer Dauer und schon bald wurde die Trendlinie wiedergefunden. Aktives Management in der Geldanlage ist systematisch nicht erfolgreich möglich.</p>
<h4>Die beste Entscheidung war einmal mehr: Nichts tun.</h4>
<h6><strong>Auch aktuell gibt es wieder Ereignisse und ihre Börsenfolgen: Deutschland-Wahl, Terroranschläge, Trump-Umweltpolitik etc. Sie sollten keine Rolle spielen bei einer langfristig orientierten Anlagestrategie. Weitere Informationen über das <a href="https://timabo.de/contact-us/">Kontaktformular</a>.</strong></h6>

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		<item>
		<title>Der Ballast von Medienlärm</title>
		<link>https://timabo.de/der-ballast-von-medienlaerm-de/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Mar 2017 08:58:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanztipp]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[Anleger werden durch Medienlärm zu falschen Entscheidungen getrieben. Wie Sie sich schützen können.]]></description>
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			<h6>Welchen Medienlärm gab es 2016 zu den Märkten und was passierte im Jahr 2016 dort <strong>wirklich</strong>?</h6>
<p>Einige Fakten:</p>
<ul>
<li>Alle Anlageklassen wiesen positive Renditen auf</li>
<li>Value- und Small-Cap Aktien führten die Entwicklung an</li>
<li>World Small entwickelte sich besser als Europe Small</li>
<li>Anleihen sind global gestiegen</li>
</ul>
<p>Jedoch gab es INNERHALB des Börsenjahres 2016 Phasen mit Abwärtsbewegungen. Zum Beispiel verlief der Jahresstart des MSCI World alles andere als erfreulich. Stets und ständig wurde Medienlärm ausgelöst. In den Medien stehen eher kurzfristige Ereignisse im Fokus. Die Berichterstattung erfolgt inzwischen sogar ultra-kurzfristig, d.h. stündlich und minütlich &#8211; Internet sei Dank. Welchen Sinn macht das für Anleger? Keinen.</p>
<h6>Leider prägen sich so genannte &#8222;Pseudofakten&#8220; als Glaubenssätze im Bewusstsein der Menschen ein. Nur drei Beispiele:</h6>
<ol>
<li>
<h6>&#8218;Märkte funktionieren nicht.&#8216;</h6>
</li>
<li>
<h6>&#8218;Es gibt Gründe, nicht zu investieren.&#8216;</h6>
</li>
<li>
<h6>&#8218;Investieren nutzt nur der Finanzindustrie.&#8216;</h6>
</li>
</ol>
<p>Klug ist es, diesen Medienlärm auszublenden. Es ist unwichtig, was diese Stunde, heute, diese Woche, im Monat oder sogar dieses Jahr gemeldet wird. Denn Meldungen beziehen sich auf kurzfristige Marktbewegungen, sie sorgen für viel Lärm um unwichtige Details, enthalten gerne heiße Anlagetipps und greifen auf Instant-Gurus und falsche Propheten zurück. Alles unsinniger Ballast. Viel wichtiger ist die Kenntnis um die wissenschaftliche Mechanik der Märkte: Anleger werden langfristig für eingegangenes Risiko durch Rendite belohnt. Sie müssen nur lange genug investiert sein. Dazu müssen sie ihre Risikobereitschaft bzw. ihre Angstschwelle messen lassen und einen finanziellen Plan haben. Das reicht. Medienlärm dagegen bringt Anleger dazu, sich falsch zu verhalten. <a href="https://www.fintool.ch/video" target="_blank" rel="noopener">Hier</a> weitere nützliche Informationen aus der Schweiz dazu.</p>
<h6>Das Gegenteil von &#8218;Pseudofakten&#8216; sind Fakten. Auch hier nur drei Beispiele:</h6>
<ol>
<li>
<h6>&#8218;Renditen entstehen durch Märkte.&#8216;</h6>
</li>
<li>
<h6>&#8218;Der Markt ist unser Freund.&#8216;</h6>
</li>
<li>
<h6>&#8218;Es gibt mehr Aufschwünge als Abschwünge.&#8216;</h6>
</li>
</ol>
<p><strong>Anleger sollen besonnen und gelassen sein, sehr breit weltweit streuen, den passenden Aktienanteil kennen, geduldig und diszipliniert sein und Steuern sowie Gebühren im Auge behalten. Die tägliche Medien-Lektüre sollte sich zum Beispiel auf den Sportteil beschränken.</strong></p>
<h3></h3>

		</div>
	</div>

		</div>
	</div>

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			<p><a href="https://pixabay.com/de/b%C3%B6rse-deutsche-frankfurt-treiben-911619/" target="_blank" rel="noopener">Bildquelle</a></p>

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		<title>Finanzentscheidungen unter Angst</title>
		<link>https://timabo.de/finanzentscheidungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2016 08:14:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entscheidungscoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Panik]]></category>
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					<description><![CDATA[Angst ist etwas ganz Natürliches, aber nicht bei Finanzentscheidungen. Dabei ist Angst etwas Wichtiges.]]></description>
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			<p style="text-align: justify;">Angst ist etwas ganz Natürliches, aber nicht bei Finanzentscheidungen. Dabei ist Angst etwas Wichtiges. Die Evolution hätte nicht stattgefunden, wenn nicht zur rechten Zeit Stressreaktionen in Folge einer beängstigenden Situation zu neuen Wegen und kreativen Wachstumsprozessen geführt hätten. Auge in Auge mit dem Säbelzahntiger hätte kein Wikipedia geholfen. In Millisekunden MUSSTE unser Vorfahre handeln, um eine solche Situation zu überleben. Dafür hat die Natur eine geniale Firewall entwickelt, die letztlich nur noch drei Panikreaktionen zuläßt:</p>
<ol>
<li style="text-align: justify;">Angriff oder</li>
<li style="text-align: justify;">Flucht oder</li>
<li style="text-align: justify;">Tot stellen.</li>
</ol>
<p>Das war sehr nützlich. Gesteuert über einen mächtigen Hormoncocktail aus zum Beispiel Adrenalin, Noradrenalien oder Cortisol werden diese Urfunktionen zur eigenen Sicherheit zur zentralen Steuereinheit des Körpers und ALLES andere ordnet sich dem zunächst unter. Jeder kennt körperliche Symptome wie Schweißausbruch, innere Hitze, Herzklopfen etc. Der gesamte Organismus ist in dieser Lage auf Höchstleistung OHNE jeden rationalen Prozess ausgelegt.</p>
<h6>Stress lässt wenig Raum für vernünftige Entscheidungen!</h6>
<p style="text-align: justify;">In unserer Zeit gibt es keine Säbelzahntiger mehr. Der Mensch hat sich im Grunde nicht wirklich weiterentwickelt in den letzten 100.000 Jahren. Die sehr alten Mechanismen sind noch da. Und sie schützen nach wie vor, wenn es z.B. zur einer gefährlichen Situation im Straßenverkehr oder im Rahmen von Terror oder Kriminalität kommt. Leider wirken sie auch bei Finanzentscheidungen. Menschen denken in Bildern. Vereinfacht gesagt, wird jede Erfahrung, jedes Lernen und jedes Erlebnis in unserem Gehirn durch Vernetzung von Zellen ALS BILD abgespeichert. Dieser natürliche Mechanismus kann beispielsweise folgende Dinge bewirken:</p>
<ol>
<li style="text-align: justify;">Die Angst vor Verlust führt zu Panikverkäufen (=Flucht) an der Börse, obwohl objektiv wenig Signale für eine Börsenkrise sprechen. Im Hintergrund wirkt vielleicht das Bild von einer Massenpanik auf dem Börsenparkett aus dem Jahr 2008.</li>
<li style="text-align: justify;">Der sympathische Finanzberater beschreibt den Verlust der Arbeitskraft durch Krankheit und die Bilderfahrungen leidender Menschen lösen die natürliche Angst vor Leid und Tod aus. Das verschafft ihm den Türöffner zum Platzieren einer entsprechenden Versicherung (=Angriff).</li>
<li style="text-align: justify;">Völlige Ablehnung jeglicher Finanzprodukte bis hin zur Tabuisierung und Verurteilung von Geld an sich. Resignation, Ratlosigkeit, Erstarrung in eingefahrenen Strategien und dadurch immer wieder die sich verstärkt bestätigenden (schlechten) Erfahrungen (=Tot stellen).</li>
</ol>
<h6 style="text-align: justify;">Das alles ist wenig vernünftig. Unter Angstbildern getroffene Finanzentscheidungen haben keine lange Tragfähigkeit, weil stets die Gefahr besteht, dass sich das negativ bewertete Bild tatsächlich und einmal mehr bestätigt. Ein fataler Kreislauf aus Angst, Trotzreaktion, Erfahrung, Resignation und wieder Angst stellt sich ein. Damit der Mensch diesen Kreislauf durchbricht, muss die Finanzentscheidung in den bewußten Verstand geführt werden. Ein erster Schritt kann das Messen der persönlichen Risikobereitschaft sein. Oder das behutsame Aufarbeiten vergangener Erfahrungen mit den Finanzen. Aber Vorsicht: Nicht nur eigene und wirkliche Erfahrungen wirken, sondern bereits die Bilder zu den wahrgenommenen Erfahrungen anderer wie zum Beispiel den Eltern können hier eine große Rolle spielen. Dem Gehirn ist es egal, ob eine Erfahrung WIRKLICH passiert oder ob es nur das Bild des Ereignisses hat.</h6>

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		<title>Brexit und die Börse</title>
		<link>https://timabo.de/brexit-und-die-boerse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2016 07:27:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Angebot]]></category>
		<category><![CDATA[Finanztipp]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Brexit]]></category>
		<category><![CDATA[Markt]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Abstimmung der Briten über den EU-Austritt ("Brexit") ist ein schönes Beispiel für ein Ereignis, dessen Ausgang wie auch immer Einfluss auf die Börse nimmt.]]></description>
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			<p style="text-align: justify;">Die Abstimmung der Briten über den EU-Austritt (&#8222;Brexit&#8220;) ist ein schönes Beispiel für ein Ereignis, dessen Ausgang wie auch immer Einfluss auf die Börse nimmt. Selbstverständlich werden die Märkte reagieren. Das tun sie ja stets und auch nach weitaus bedeutungsärmeren Ereignissen wie zum Beispiel gewonnenen Titeln im Fußball. Niemand kann die Bewegung antizipieren. Alles ist möglich. Jede Vorabentscheidung zum Kauf oder Verkauf von Aktien oder Aktienfonds kommt einem Münzwurf gleich. Fakt ist, dass jeder Handel Gebühren auslöst: Zum Beispiel beim Verkaufen und späteren Wiedereinstieg werden jedes Mal Kosten ausgelöst. Es gilt, auch noch diese Gebühren zusätzlich wieder in Rendite zu münzen. Und wenn jetzt auch noch die Kurserwartungen verfehlt werden, sieht es ganz dunkel aus mit dem Depot. Was ist also richtig?</p>
<h6>Der Markt enthält bereits alle Informationen zum Brexit!</h6>
<p style="text-align: justify;">Das Thema Brexit ist seit Wochen in den Medien präsent. Der Markt hat sich längst darauf eingestellt und enthält mehr Informationen als jeder einzelne Investor jemals haben kann. Die Bewegungen an den Börsen dürften von kurzer Dauer sein. Ein Ausschlag nach oben oder unten und nach einiger Zeit werden die Kurse sich wieder auf die langfristige Risiko-Rendite-Linie zurück bewegen. Man nennt das &#8222;Regression zur Mitte&#8220;. Nichts tun und beobachten und den Zeithorizont der Geldanlage im Auge zu behalten, dürfte einmal mehr die Strategie mit der größten Gelassenheit sein. &#8222;Erwarten&#8220; Sie einfach einen kurzfristigen Kursrückgang. Dann bleiben Sie ruhig und verkaufen nicht in Panik den gerade im Kurs gefallenen Titel, wenn Ihre Erwartung wirklich wird. Letztlich: Auch dieser Sturm geht vorüber.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(Bildquelle: pixabay.com europe-1456246_640)</p>

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