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	<title>Aktien &#8211; TIMABO Finanzen</title>
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	<title>Aktien &#8211; TIMABO Finanzen</title>
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		<title>Das langfristige Potential von Aktien!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2023 13:24:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
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		<category><![CDATA[Investieren]]></category>
		<category><![CDATA[S&P500]]></category>
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					<description><![CDATA[Hurra, es gibt wieder Zinsen! Deutschlands Sparende jubeln bereits, denn sie unterschätzen das langfristige Potential von Aktien.  Oder sie lassen sich anstecken von den Verlockungen der Banken und Sparkassen.]]></description>
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			<blockquote>
<p><strong>Hurra, es gibt wieder Zinsen! Deutschlands Sparende jubeln bereits, denn sie unterschätzen das langfristige Potential von Aktien.  Oder sie lassen sich anstecken von den Verlockungen der Banken und Sparkassen. Der &#8218;Zins&#8216; wird hier als nominale Rendite verstanden. Da ist der Wunsch wohl Vater des Gedanken. Viel wichtiger als die nominale Rendite ist jederzeit die reale Rendite. Das ist die Rendite p.a. nach Inflation. Zur Erinnerung: Inflation ist das Phänomen der stillen Enteignung durch wachsende Geldmengen bei langsamer wachsender Produktivität. Das Preisschild muss zwangsläufig teurer werden, wenn immer mehr Geld auf die Gütermenge trifft. Ausgelöst wird Inflation immer wieder durch exogene Schocks. Aktuell zum Beispiel die Rohstoff- und Energiekrise. Tatsächlich ist Sparers Lage aktuell schlechter als vor zwei Jahren, als es die so genannten &#8218;Straf- oder Minuszinsen&#8216; gab. Bei einem Geldmarktzins von 4% vor bzw. rund 3% nach Steuern  und einer Inflationsrate von 6%, beträgt die reale Rendite folglich -3%. Wenn Du heute 100.000,- EUR derart sparst,  wirst Du in genau einem Jahr nur noch 97.000,- EUR in heutiger Kaufkraft haben. Du würdest mit der falschen Einschätzung in nur einem Jahr 3.000,- EUR Vermögen verlieren. Nach 5 Jahren rund 14.000,- EUR Vermögensverlust. Wer eine positive reale Rendite erwarten will, kommt an der langfristigen Power von Aktienmärkten nach wie vor nicht vorbei.</strong></p>
</blockquote>
<h3>Gute Zeiten &#8211; Schlechte Zeiten!</h3>
<p>Die Fondsgesellschaft Dimensional hat einen Einseiter veröffentlicht, der die Kraft des Aktienmarktes am Beispiel des amerikanischen Indizes S&amp;P500 eindrucksvoll zeigt. <a href="https://timabo.de/wp-content/uploads/2023/10/bulls-bears-and-long-term-benefits-of-stock-investing-de.pdf" target="_blank" rel="noopener">Download</a> des OnePagers von Dimensional. Hier wollen wir die Erkenntnisse von fast 100 Jahren Zahlen, Daten und Fakten kurz zusammenfassen. Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Es wird ausdrücklich keine Handlungsempfehlung für Wertpapiere abgegeben. Jeder Handel mit Wertpapieren ist mit Risiken verbunden. Verluste sind möglich. Vergangene Renditen sagen nichts über zukünftige Entwicklungen aus. Sie können geringer oder höher ausfallen. Gebühren und Kosten wurden in dieser exemplarischen Darstellung nicht berücksichtigt. Die Haftung für die Datenqualität wird ausgeschlossen. Bitte die Hinweise der Herausgeberin beachten.</p>
<p>Im Einzelnen geht es hier nicht darum, durch aktives Handeln innerhalb der Aktienmärkte großes und schnelles Geld zu machen, wie man es von Hollywood-Filmen kennt. Entscheidend ist, mit stoischer Ruhe dabei zu sein, wenn Rendite passiert &#8211; und dabei zu bleiben, wenn sie negativ ist. Wir unterscheiden &#8222;BULLENMÄRKTE&#8220; und &#8222;BÄRENMÄRKTE&#8220;. Bullenmärkte sind Zeiten mit Kursgewinnen von 20% und mehr zum letzten Tiefstand. Bärenmärkte sind Zeiten von wenigstens 20% Kursverlusten zum letzten Hochstand. Bullenmärkte freuen uns. Bärenmärkte freuen uns nicht.</p>
<ul>
<li><em>Zwischen 1926 und 2023 erlebte der Aktienindex S&amp;P500 18 Bärenmärkte. Zwischen 1926 und 2023 erlebte der Aktienindex S&amp;P500 19 Bullenmärkte.</em></li>
<li><em>Die Bärenmärkte hielten durchschnittlich 10 Monate an. Die Bullenmärkte hielten durchschnittlich 52 Monate an. </em></li>
<li><em>Die Verluste in den Bärenmärkten reichten von -21% bis -80%. Die Gewinne in den Bullenmärkten reichten von +21% bis +936%.</em></li>
<li>Es gab 177 Monate mit Bärenmärkten. Es gab 988 Monate mit Bullenmärkten.</li>
</ul>
<h3>Der Lohn des Investierens!</h3>
<p><strong>Aktienmärkte sind volatil (&#8217;schwankend&#8216;). In den am längsten vorhandenen Zeitreihen sehen wir fast gleich viele Bären- und Bullenmärkte. Die Bullenmärkte lagen qualitativ deutlich vorne: Wesentlich mehr Gewinne UND wesentlich längere Gewinnphasen. Disziplinierte Anlegende wurden von den Märkten insgesamt belohnt, wenn sie sich passiv verhalten hatten. Die guten Zeiten waren mächtiger als die schlechten Zeiten. Das Auf und Ab von Aktienmärkten ist unberechenbar, doch ein Blick zurück zeigt aktuell, dass breit streuende Aktieninvestierende langfristig positive Renditen erwarten können, wenn die Gebühren der notwendigen Finanzprodukte hinreichend fair und gering sind.  Es gibt das langfristige Potential von Aktien tatsächlich. </strong></p>

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		<h2 class="wpb_heading wpb_singleimage_heading">Fast 100 Jahre Markterfahrung:</h2>
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			<a data-rel="prettyPhoto[rel-6428-3257992436]" href="https://timabo.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-05-um-14.24.34.jpg" target="_self" class="vc_single_image-wrapper vc_box_shadow  vc_box_border_grey prettyphoto"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1009" height="808" src="https://timabo.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-05-um-14.24.34.jpg" class="vc_single_image-img attachment-full" alt="" srcset="https://timabo.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-05-um-14.24.34.jpg 1009w, https://timabo.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-05-um-14.24.34-600x480.jpg 600w, https://timabo.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-05-um-14.24.34-768x615.jpg 768w" sizes="(max-width: 1009px) 100vw, 1009px" /></a>
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			<p>Quelle: Dimensional Fund Adv. 2023</p>

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		<title>Wenn der Abschwung kommt!</title>
		<link>https://timabo.de/wenn-der-abschwung-kommt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2022 10:35:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anleihen]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Abschwung]]></category>
		<category><![CDATA[Investieren]]></category>
		<category><![CDATA[Investoren]]></category>
		<category><![CDATA[Rezession]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn der Abschwung kommt! Wie Investoren jetzt handeln sollten. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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			<p>Volkswirtschaften entwickeln Konjunkturzyklen. Wachstum findet nicht am Lineal statt und ist schon gar nicht garantiert. Zyklus bedeutet, dass es am Ende eine Kreisbewegung gibt. Die Wissenschaft nennt uns traditionell 4 Phasen für einen solchen Zyklus:</p>
<ol>
<li style="text-align: left;"><strong>Hochkonjunktur/Boom</strong></li>
<li style="text-align: left;"><strong>Abschwung</strong></li>
<li style="text-align: left;"><strong>Rezession</strong></li>
<li style="text-align: left;"><strong>Aufschwung</strong></li>
</ol>
<p>Es gibt zwar Indikatoren und den Versuch von Frühwarnsystemen, aber zuverlässig sehen wir erst im Rückspiegel, an welcher Stelle wir aktuell stehen bzw. gestanden haben. Prognosen sind schwierig und waren leider oft nicht korrekt. Derzeit wird uns, d.h. inzwischen der wirtschaftlichen Welt, eine massive Rezession vorausgesagt. Ursächlich seien die äußeren Faktoren: Pandemie und vielleicht damit einhergehende Liefer- und Produktionsprobleme, die hohe Inflationsrate und damit steigende Produktionskosten durch die exzessive Geldmengenerhöhung der vergangenen Jahrzehnte und der Medien- und Wirtschaftskrieg infolge des Russlandfeldzugs in der Ukraine.  Was bedeutet das für Dich und Dein Investment unter der Vorannahme, dass es tatsächlich zu einer Rezession kommt? Sollst Du aktuell einsteigen? Wie ist Dein Plan bei Abschwung und Rezession? In seinem aktuellen Artikel (<a href="https://timabo.de/wp-content/uploads/2022/07/so-whats-your-plan-for-the-bear-market-de-2.pdf" target="_blank" rel="noopener">Download</a> als PDF), auf den ich mich beziehen will, gibt David Booth, Vorstandssprecher und Gründer der wissenschaftlichen Fondsgesellschaft <a href="https://eu.dimensional.com/de-de" target="_blank" rel="noopener">DIMENSIONAL</a> interessante Antworten.</p>
<h2>Hast Du Angst, Dein ganzes Geld zu verlieren?</h2>
<p>Das erste Halbjahr 2022 war schwierig. Die globalen <strong>Aktien</strong> entwickelten sich schwach. Und leider erlebten wir auch noch das bislang schwächste Halbjahr aller Zeiten bei <strong>Anleihen</strong>, weil die Zinsen unerwartet sprunghaft anstiegen. Inzwischen haben die gut betreuten Anleihefonds längst reagiert und tun es weiter, indem sie die Laufzeiten der Zielpapiere an die veränderten Zinsstrukturen anpassen. Immerhin gibt es heute endlich wieder Anleihen mit positiven &#8218;Coupons&#8216; bzw. Endrenditen. Das alles ist wenig tröstlich, könnte man sagen, denn die Verluste seien ja da!</p>
<p><strong>Irrtum!</strong> Nur wenn jetzt verkauft wird, werden Verluste überhaupt monetarisiert. Und wer einen langfristigen Plan hat, will ihn vielleicht aktuell durch einen anderen langfristigen Plan ersetzen. Macht das wirklich Sinn? Und das alles nur, weil ein Abschwung <em>VORHERGESAGT</em> wird? Wir wissen, dass solche Prognosen wertlos sein können. Market Timing hat mehr mit dem Glücksrad als mit wirklichem Investieren zu tun. Die Gefahr der blinden Fehlentscheidung ist viel greifbarer als Abschwung und Rezession, wenn sie denn überhaupt durchschlagen. Wir dürfen davon ausgehen, dass die aktuellen Preise von Aktien und Anleihen alle verfügbaren Informationen enthalten &#8211; also auch die Informationen über Abschwung und Rezession. Überraschungen und damit Markteinbrüche entstehen nur, wenn so genannte &#8222;Schwarze Schwäne&#8220; auftauchen: Exogene Schocks, die nicht vorhersehbar sind. Davor sind wir nie sicher und können damit leben. Das geht immer irgendwann vorbei.</p>
<blockquote>
<p>David Booth: <em>&#8222;Sie können auch ohne richtige Vorhersagen die Marktrendite abschöpfen. (Und das sind wirklich gute Nachrichten, denn fast niemand liegt mit seinen Vorhersagen immer richtig.) Aktuell fallen die Kurse an den Aktienmärkten. Das bedeutet: Die Märkte bewerten Aktien so, dass sie höhere Renditen abwerfen und dadurch Käufer anziehen. Deutliche Kursrückgänge bedeuten niedrigere Preise, sodass diese Käufer eine bessere Chance auf gute Ergebnisse haben.&#8220;</em></p>
</blockquote>
<h2>Die Sonne geht täglich wieder auf.</h2>
<p>Nach dem Abschwung und der Rezession kommen Aufschwung und Hochkonjunktur. Das ist beinahe so sicher wie der tägliche Sonnenaufgang. Einzig die Timeline ist unbekannt. Niemand weiß, wann und wie sie eintreten. Die Gewinne nach Kurseinbrüchen können entscheidend für Deinen Investmenterfolg sein. In den ersten Jahren nach vorübergehenden Kurseinbrüchen kam es zwischen 1926 und 2021 zu erheblichen positiven Renditen am gesamten US-Aktienmarkt. Einzige Bedingung: Investiert sein! Wer sich voreilig an die Seitenlinie stellt, wird nicht dabei sein.</p>
<p><strong>Am langfristigen Plan festhalten: Die richtige persönliche Mischung aus Aktien und Anleihen (mehr braucht es nicht!) nutzt finanzielle Tragfähigkeit, den Zeithorizont und die persönliche innere Risikobereitschaft optimal aus. Eine Universal-Geldanlage gibt es nicht und sie würde auch alle anderen längst verdrängt haben. Da wir uns zyklisch durch Wirtschaft bewegen, kehren die guten Zeiten zurück. Verlustphasen werden emotional und finanziell durchgestanden. Die Märkte haben wir alle nicht unter Kontrolle &#8211; wohl aber unser Verhalten.</strong></p>

		</div>
	</div>

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			<p style="text-align: right;"><a href="http://Bild von &lt;a href=&quot;https://pixabay.com/de/users/uglowp-182108/?utm_source=link-attribution&amp;amp;utm_medium=referral&amp;amp;utm_campaign=image&amp;amp;utm_content=282742&quot;&gt;Philip Uglow&lt;/a&gt; auf &lt;a href=&quot;https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;amp;utm_medium=referral&amp;amp;utm_campaign=image&amp;amp;utm_content=282742&quot;&gt;Pixabay&lt;/a&gt;" target="_blank" rel="noopener">Quelle</a></p>

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			</item>
		<item>
		<title>DAX bei 15.000: Wirklich jetzt noch einsteigen?</title>
		<link>https://timabo.de/wirklich-jetzt-noch-einsteigen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 May 2021 09:41:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Investieren]]></category>
		<category><![CDATA[Dax]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
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					<description><![CDATA[DAX bei 15.000: Wirklich jetzt noch einsteigen?]]></description>
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			<h4>Wirklich jetzt noch einsteigen?</h4>
<p class="p1">Der DAX jagt von Rekord zu Rekord. Wirklich jetzt noch einsteigen? Derzeit scheint er sich ein gutes Stück um die Marke von 15.000 Punkten zu stabilisieren. Verliere ich dann nicht fast schon sicher mein Geld? Kommt bald der Absturz? Nicht wenige Autoren erwarten längst den nächsten großen Crash. Manche setzen vielleicht sogar schon auf fallende Aktienkurse und zeichnen Wertpapiere, die bei fallenden Kursen steigen. Ja, auch das gibt es. In <strong>diesem</strong> Gedankenmodell kommt es also bald zum Kollaps und man sollte besser <strong>nicht</strong> investieren.<span class="Apple-converted-space"> Das ist eine mögliche Bewertung der Fakten.</span></p>
<p class="p1">Andererseits ist die Geldmenge so groß wie womöglich seit der Hyperinflation 1923 nicht mehr. Und diese Aufblähung von Geld, das ja heute meist nur noch aus Zahlen und immer weniger aus Bargeld besteht, hat zwei Auswirkungen:</p>
<ol class="ol1">
<li class="li1">Volksenteignung durch eine verborgene Vermögenssteuer, die sich als Minuszinsen der Banken tarnt.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li class="li1">Steigende Bewertung der alternativen Geldanlagen wie Immobilien, Kryptowährungen und zum Beispiel Aktien.</li>
</ol>
<p class="p1">Beide Auswirkungen sprechen eher für weiter steigende Kurse und man sollte <strong>sehr wohl</strong> investieren, solange die Geldmengenerhöhung weiter betrieben wird. Auch dieser Prozess scheint plausibel und durchaus möglich. Beiden Szenarien ist eines gemein: Geld an sich ist keine Investition mehr wert. Wir leben in einer Zeit der Minuszinsen. Noch liegen die Schwellen der Banken relativ hoch, ab der sie Minuszinsen erheben. Oft ab 100.000,- EUR Geldguthaben. Das kann noch viel weiter getrieben werden: Minuszinsen ab dem ersten Euro Guthaben sind längst keine Illusion mehr. Halber Schritt zurück zum Aktienmarkt: Wirklich jetzt noch einsteigen? Das Geld will doch irgendwo angelegt sein. Beides ist also richtig und beides ist falsch.</p>
<h4 class="p1">Beides ist richtig. Und beides ist falsch.</h4>
<p class="p1">Um die Investitionsfrage zu beantworten, müssen wir an dieser Stelle an den Grundlagen und Zielen arbeiten. <strong>Es kommt auf die Entscheidung im Vorfeld an.</strong> Der erste Parameter betrifft den <b>Zeithorizont</b> des Investments. Wenn es um ‚schnelles Geld‘ durch kurzfristiges Trading von Aktien und oder Aktienfonds/ETF geht, besteht tatsächlich ein enormes Verlustrisiko. Das liegt an den Schwankungen von Aktieninvestments im Allgemeinen und gilt für <strong>alle</strong> Marktphasen &#8211; unabhängig von der aktuellen Situation an den Märkten. In unserem Modell von Finanzwelt ist erfolgreiches Market Timing (wie man das nennt) nicht erfolgreich möglich. Bestenfalls Zufallstreffer. Einige StartUps mit Trading-Apps spielen diesen Ansatz mit sehr moderner Technik. Aber so richtiges &#8218;Investieren&#8216; ist das eigentlich nicht. Es ist eher ein <em>Zocken, </em>vergleichbar mit Sportwetten. Richtiges Investieren dauert länger. Der empirische Rückblick zeigt, dass es bislang kein einziges Verlustszenario gab, wenn Anleger zu 100% in den Aktienmarkt für eine Dauer von  15 Jahren oder mehr investiert hatten. Der lange Zeithorizont erlaubt nach allen bekannten Regeln grundsätzlich ein vollständiges sofortiges Investment, selbst wenn die Anlage quasi am zweiten Tag ganz erheblich abstürzen sollte. <strong>Merke: Je länger der Zeithorizont, desto höher ist die erlaubte Aktienquote</strong>.</p>
<p class="p1">Das führt uns zum zweiten Parameter, nämlich die <b>Diversifikation</b> der Anlage. Diversifikation bedeutet Streuung. Beispiel: Wenn Sie als Anleger in eine einzige Firma investieren würden, wäre das Totalverlustrisiko ganz erheblich, selbst wenn Ihr Zeithorizont unendlich lang wäre. Mehr noch: Der lange Zeithorizont ist fast noch gefährlicher, weil Managementqualität und Marktentwicklung einer Einzelfirma langfristig noch unberechenbarer sind als kurzfristig. Manchmal reicht eine einzige Fehlentscheidung und selbst ein Marktführer bricht in sich zusammen (das Nokia-Beispiel*).  Eine Streuung über 30 Unternehmen zum Beispiel im DAX  als ETF wäre schon besser aber immer noch viel zu gering und würde wichtige Segmente wie den Mittelstand unterschlagen. Außerdem ließe man 97% der Weltwirtschaft liegen. Der MSCI-World streut global über rund 1.600 Aktien aus Industrieländern &#8211; auch hier fehlen noch wesentliche Teile des Marktes. Ein gut verwaltetes globales Portfolio streut über 11.000 Firmen weltweit und enthält alle Sektoren, Branchen, Größen und Regionen. <strong>Merke: Bei maximaler globaler Streuung spielen Einzelverluste fast keine Rolle und das Totalverlustrisiko verschwindet praktisch.</strong></p>

		</div>
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			<h4 class="p1">Es kommt auf den Plan an.</h4>
<p class="p1">Wenn Investment langfristigen Zielen dient, was z.B. durch den Finanzplan organisiert wird, und wenn darüber hinaus über entsprechende Fondsportfolios für die wirklich maximale Streuung gesorgt wird, spricht <strong>nichts gegen einen Einstieg &#8211; an jedem Tag</strong>! Dabei sein ist wirklich alles. Ein populäres Ziel ist zum Beispiel die Altersversorgung. Viele Menschen und ihre Finanzberater und Sparkassen machen den Fehler und denken hier nur bis zum Rentenbeginn. Tatsächlich ist es doch anders: Bei der Altersversorgung müssen wir einen Horizont von heute bis zum 90. Lebensjahr ‚denken‘. Es kommt natürlich immer auf den einzelnen Fall an, aber nichts spricht im Allgemeinen dagegen, bei Anlagezeiten von 15 Jahren oder länger jetzt und sofort wenigstens anteilig am weltweiten Aktienmarkt teilzunehmen.</p>
<p class="p1">Ein letzter wichtiger Punkt, der wirklich immer gilt: <strong>Achten Sie auf die Kosten</strong>! Was nützt die schönste Marktrendite, wenn die Finanzprodukte derart teuer gemacht sind, dass die Erfolge nicht bei Ihnen ankommen. Denken Sie also bei der Frage des Einstiegs weniger über den <strong>Zeitpunkt</strong> und mehr über <strong>Zeithorizont</strong>, <strong>Diversifikation</strong> und <strong>Gebührenstruktur</strong> nach.<span class="Apple-converted-space"> Und das nennt man dann &#8218;Wissenschaftliches Investmentkonzept&#8216;. Mehr Informationen <a href="https://timabo.de/maschinenraum/">hier</a>.</span></p>

		</div>
	</div>

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		<h2 class="wpb_heading wpb_singleimage_heading">Aktien: Wirklich jetzt noch einsteigen?</h2>
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			<a data-rel="prettyPhoto[rel-5593-1937877252]" href="https://timabo.de/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-06-um-08.53.06.jpg" target="_self" class="vc_single_image-wrapper vc_box_shadow_border  vc_box_border_grey prettyphoto"><img loading="lazy" decoding="async" width="1278" height="984" src="https://timabo.de/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-06-um-08.53.06.jpg" class="vc_single_image-img attachment-full" alt="" srcset="https://timabo.de/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-06-um-08.53.06.jpg 1278w, https://timabo.de/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-06-um-08.53.06-600x462.jpg 600w, https://timabo.de/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-06-um-08.53.06-768x591.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1278px) 100vw, 1278px" /></a>
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			<p style="text-align: center;"><em>Die obige Grafik veranschaulicht die Bedeutung des Zeitfaktors beim Investieren. Dargestellt wird eine Anlage von 1,- EUR am 1.1.2008 zu 50% in Aktien und 50% in Anleihen entlang wissenschaftlichen Dimensionen. Im September desselben Jahres meldete die Lehman Brothers Bank Insolvenz an, was als Beginn der Finanzkrise gilt. Bis Anfang 2009 verlor unser Investor rund 25 Cent. Er besaß am tiefsten Punkt nur noch rund 75 Cent, aber er blieb investiert. Im Jahr 2011 war der Spuk praktisch vorbei. Es kam noch zu einem Rückschlag durch die Eurostaaten-Krise, aber spätestens seit Mitte 2012 ist das Investment in der Gewinnzone. Die Corona-Börse im Frühjahr 2020 führte schon nicht mehr zu einem Gesamtverlust. Heute beträgt das Vermögen EUR 1,40. Das ist eine Vergangenheitsbetrachtung, die keine Rückschlüsse auf künftige Entwicklungen zulässt. In der gesamten Zeit geschah kein einziger Eingriff durch Kauf oder Verkauf.</em></p>

		</div>
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			<p>* Nokia war Weltmarktführer bei Handys und erkannte die Revolution des Smartphones nicht, was die Marke in die Bedeutungslosigkeit abstürzen ließ.</p>

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			</item>
		<item>
		<title>Wie TIMABO das Portfolio wissenschaftlich optimiert.</title>
		<link>https://timabo.de/wie-timabo-das-portfolio-wissenschaftlich-optimiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Nov 2019 07:48:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Investment]]></category>
		<category><![CDATA[Portfolio]]></category>
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					<description><![CDATA[Geld fehlerfrei investieren. Wie TIMABO Dein Portfolio wissenschaftlich optimiert.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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			<p>Wie darfst Du Geld fehlerfrei investieren? TIMABO geht systematisch vor und optimiert Dein Portfolio wissenschaftlich. Investmentfonds an sich sind eine gute Entscheidung. Sie verschaffen einen gut organisierten Zugang zu den Finanzmärkten und bündeln Ressourcen. Hier hast Du den Luxus der Wahl.</p>
<ul>
<li>Fonds mit aktivem Management: Viel Handel, viel Bewegung, viele Informationen, viele Gebühren und Fehltentscheidungsrisiken.</li>
<li>Passive ETF/Indexfonds: Geringe Gebühren, wenig Bewegung, viele entwickelte Großunternehmen, z.T. mäßige Streuung und <a href="https://www.capital.de/geld-versicherungen/physisch-oder-synthetisch-5-wichtige-fragen-zu-etfs-16475" target="_blank" rel="noopener noreferrer">synthetische Strukturen</a>.</li>
<li>Wissenschaftliche Passivfonds: Geringe Gebühren, wissenschaftliche Renditeentstehung, sehr wenig Handel, maximale Streuung.</li>
</ul>
<p>Um den Nutzen des wissenschaftlichen Ansatzes zu verstehen, schauen wir uns den weltweiten Aktienmarkt anhand von Indizes* an. Die Reise beginnt mit Großunternehmen in entwickelten Märkten. In drei Schritten verbessern wir behutsam die Struktur durch Beimischung weiterer Teilmärkte. Mix it, Baby!</p>
<ol>
<li>Globaler Aktienmarkt: Das ist das Investment in den MSCI World z.B. über einen entsprechenden ETF.</li>
<li>Hop I: Im ersten Schritt werden die Aktienmärkte nach dem Fama/French-3-Faktoren-Modell beigemischt &#8211; Value und Small Caps.</li>
<li>Step II: Ergänzend dann die so genannten Emerging Markets &#8211; also Schwellenländer.</li>
<li>Jump III: Und zu guter letzt frei handelbare Aktien aus dem Immobilienumfeld &#8211; natürlich auch global.</li>
</ol>
<p>Die Tabelle zeigt, dass sich die Standardabweichung als Maß für die Schwankungen der Rendite um ihren Mittelwert herum kaum verändert. Deine Schwankungsrisiken bleiben also in etwa gleich. Zum Teil sinken sie sogar wieder. Zugleich beobachten wir, dass die Durchschnittsrendite insgesamt von 5,74% auf 7,31% gewachsen ist. Das sind 157 Basispunkte mehr bei vergleichbarem Risiko.  Diese Vergangenheitsergebnisse der Jahre 1999 bis Oktober 2019 lassen keine Rückschlüsse auf zukünftige Entwicklungen zu. Die dargestellten Ergebnisse basieren auf Indexdaten der Vergangenheit und verstehen sich ohne Produktkosten und Servicegebühren.</p>
<p>[table id=1 /]</p>
<p><strong>Du kannst das Risiko/Rendite-Profil Deines passiven Investments durch fachgerechte Beimischung von Anlageklassen entlang  der Dimensionen erwarteter Rendite signifikant verbessern.</strong></p>
<p>Es kommt auf das Mischungsverhältnis an. In der TIMABO-Welt haben wir einige Portfolios für Dich vorbereitet. Wir machen es Dir einfach.  <a href="https://timabo.de/project-details/science/">Schau</a>.</p>
<h6>Wozu wäre das gut gewesen? Nun, zum Beispiel hätte ein Investment von EUR 100.000 nach 15 Jahren &#8218;Wartezeit&#8216; ohne weiteres Zutun EUR 57.151,40 MEHR Endvermögen aufzuweisen. Das wären gut 30% mehr Geld ohne Risikoerhöhung als ohne Einbeziehen der Wissenschaft. Im Sparplan: Das Guthaben eines Sparplans über 250 EUR monatlich wäre nach 15 Jahren um 9.522,23 EUR höher &#8211; plus 14%. Die Regeln von Fama und French lassen sich weiterhin beobachten. Es lohnt sich, das Investieren zu systematisieren. Der wissenschaftliche Ansatz von TIMABO ist berechenbar, preiswert und robust.</h6>
<p>(* Quellen: MSCI World Aktienindex, World Emerging Market Index, World Small Cap Index, World Value Index und S&amp;P Global Property Index.)</p>

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			<p><a href="https://pixabay.com/de/illustrations/gewinn-erfolg-grafik-3d-rendering-2395780/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bildquelle</a></p>

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		<title>Schwachstelle Indexfonds ETF</title>
		<link>https://timabo.de/schwachstelle-indexfonds-etf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Mar 2018 13:08:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Market Impact Costs]]></category>
		<category><![CDATA[Covestro]]></category>
		<category><![CDATA[Dax]]></category>
		<category><![CDATA[Index]]></category>
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					<description><![CDATA[Covestro verdrängt ProSiebenSat.1 aus dem Dax. Probleme für ETF/Indexfonds]]></description>
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			<h6>Am 19. März 2018 kommt es zu einigen Änderungen in der Zusammensetzung wesentlicher deutscher Aktienindizes. Der populäre Deutsche Aktienindex Dax erfährt dabei eine überraschende Änderung. Wie die <a href="https://www.teleboerse.de/aktien/Covestro-schmeisst-ProSiebenSat-1-aus-Dax-article20321356.html" target="_blank" rel="noopener">Telebörse</a> meldet, verdrängt der noch sehr junge Kunststoffhersteller &#8222;Covestro&#8220; den Medienkonzern &#8222;ProSiebenSat.1&#8220;, der in die &#8218;zweite Liga&#8216; MDax absteigen muss. Aber auch bei kleineren deutsche Indizes  gibt es Bewegung.</h6>
<p>Auswirkungen haben eine solche Änderungen auf alle Fonds, die definitionsgemäß den Index 1:1 nachbilden. Jedes Fondsmanagement muss den Tausch quasi zeitgleich für den Indexfonds umzusetzen. Die Nachfrage muss steigen, obwohl das Papier relativ schon teurer geworden ist bzw. teurer wird. Kaufen bei zu hohen Preisen ist für den ETF dann Verpflichtung. Das sind keine guten Nachrichten für Investoren, die auf die populären ETF/Indexfonds gesetzt haben. Quasi zwangsweise wird prozyklisch gehandelt, wobei das Gegenteil der Fall sein sollte. Hier steckt eine Schwachstelle passiver ETF-Strukturen, die hier einfach zu starr und unflexibel funktionieren.</p>
<h3>&#8222;Market Impact Costs&#8220; sind das Problem!</h3>
<p>Das Phänomen wird in der Fachliteratur übrigens als &#8222;Market Impact Consts&#8220; bezeichnet (<a href="https://www.onpulson.de/lexikon/market-impact-costs/" target="_blank" rel="noopener">Quelle</a>): Das Wertpapier wird nicht zum Marktpreis verkauft, sondern schlechter, weil es aus sich selbst heraus bereits den Marktpreis negativ beeinflusst hat. Umgekehrt gilt das natürlich auch für den Kauf. Je größer das Handelsvolumen, desto größer ist auch diese unsichtbare Kostenkomponente. Besser sind Investmentphilosophien mit unerzwungener Handesaktivität unter Nutzung antizyklischer Chancen.</p>

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			<p><a href="https://pixabay.com/de/radfahrer-bewegung-radfahren-rad-2651460/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bildquelle</a></p>

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		<item>
		<title>Der Ballast von Medienlärm</title>
		<link>https://timabo.de/der-ballast-von-medienlaerm-de/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Mar 2017 08:58:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanztipp]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[Anleger werden durch Medienlärm zu falschen Entscheidungen getrieben. Wie Sie sich schützen können.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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			<h6>Welchen Medienlärm gab es 2016 zu den Märkten und was passierte im Jahr 2016 dort <strong>wirklich</strong>?</h6>
<p>Einige Fakten:</p>
<ul>
<li>Alle Anlageklassen wiesen positive Renditen auf</li>
<li>Value- und Small-Cap Aktien führten die Entwicklung an</li>
<li>World Small entwickelte sich besser als Europe Small</li>
<li>Anleihen sind global gestiegen</li>
</ul>
<p>Jedoch gab es INNERHALB des Börsenjahres 2016 Phasen mit Abwärtsbewegungen. Zum Beispiel verlief der Jahresstart des MSCI World alles andere als erfreulich. Stets und ständig wurde Medienlärm ausgelöst. In den Medien stehen eher kurzfristige Ereignisse im Fokus. Die Berichterstattung erfolgt inzwischen sogar ultra-kurzfristig, d.h. stündlich und minütlich &#8211; Internet sei Dank. Welchen Sinn macht das für Anleger? Keinen.</p>
<h6>Leider prägen sich so genannte &#8222;Pseudofakten&#8220; als Glaubenssätze im Bewusstsein der Menschen ein. Nur drei Beispiele:</h6>
<ol>
<li>
<h6>&#8218;Märkte funktionieren nicht.&#8216;</h6>
</li>
<li>
<h6>&#8218;Es gibt Gründe, nicht zu investieren.&#8216;</h6>
</li>
<li>
<h6>&#8218;Investieren nutzt nur der Finanzindustrie.&#8216;</h6>
</li>
</ol>
<p>Klug ist es, diesen Medienlärm auszublenden. Es ist unwichtig, was diese Stunde, heute, diese Woche, im Monat oder sogar dieses Jahr gemeldet wird. Denn Meldungen beziehen sich auf kurzfristige Marktbewegungen, sie sorgen für viel Lärm um unwichtige Details, enthalten gerne heiße Anlagetipps und greifen auf Instant-Gurus und falsche Propheten zurück. Alles unsinniger Ballast. Viel wichtiger ist die Kenntnis um die wissenschaftliche Mechanik der Märkte: Anleger werden langfristig für eingegangenes Risiko durch Rendite belohnt. Sie müssen nur lange genug investiert sein. Dazu müssen sie ihre Risikobereitschaft bzw. ihre Angstschwelle messen lassen und einen finanziellen Plan haben. Das reicht. Medienlärm dagegen bringt Anleger dazu, sich falsch zu verhalten. <a href="https://www.fintool.ch/video" target="_blank" rel="noopener">Hier</a> weitere nützliche Informationen aus der Schweiz dazu.</p>
<h6>Das Gegenteil von &#8218;Pseudofakten&#8216; sind Fakten. Auch hier nur drei Beispiele:</h6>
<ol>
<li>
<h6>&#8218;Renditen entstehen durch Märkte.&#8216;</h6>
</li>
<li>
<h6>&#8218;Der Markt ist unser Freund.&#8216;</h6>
</li>
<li>
<h6>&#8218;Es gibt mehr Aufschwünge als Abschwünge.&#8216;</h6>
</li>
</ol>
<p><strong>Anleger sollen besonnen und gelassen sein, sehr breit weltweit streuen, den passenden Aktienanteil kennen, geduldig und diszipliniert sein und Steuern sowie Gebühren im Auge behalten. Die tägliche Medien-Lektüre sollte sich zum Beispiel auf den Sportteil beschränken.</strong></p>
<h3></h3>

		</div>
	</div>

		</div>
	</div>

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			<p><a href="https://pixabay.com/de/b%C3%B6rse-deutsche-frankfurt-treiben-911619/" target="_blank" rel="noopener">Bildquelle</a></p>

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