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	<title>Kahnemann &#8211; TIMABO Finanzen</title>
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		<title>Wir sind einfach nicht vernünftig.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 May 2021 10:28:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungscoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzplanung]]></category>
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		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
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		<category><![CDATA[Kahnemann]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir sind einfach nicht vernünftig.  Rationalismus ist ein Wunschgedanke.]]></description>
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			<h2>Rationalismus ist ein Wunschgedanke.</h2>
<p>Wir sind einfach nicht vernünftig. Auch nach über 100.000 Jahren Existenz hat das Säugetier MENSCH bei der Verarbeitung von Informationen durch das Gehirn kaum Fortschritte gemacht. Und das macht sogar Sinn, wenn wir unseren Körper in Bezug auf Energiemanagement bewerten. Das Gehirn ist ein bemerkenswertes Organ. Ganz präzise ist es eigentlich mehrere Organe. Das Gehirn ist in verschiedene Bereiche unterteilt.</p>
<p>Bemerkenswert ist, dass die einzelnen Teile nicht wirklich optimal vernetzt sind &#8211; bei einigen Millionen Jahren Altersunterschied auch kaum überraschend. Die Reaktionen auf Informationen sind teilweise durchaus widersprüchlich. Ein Beispiel: Du willst Dir das dritte Motorrad kaufen? Oder doch nicht? Ist das nicht unvernünftig? Richtig Lust und haben wollen! Ach was, spar das Geld lieber. Kennst Du das auch? Hier treten einzelne Gehirnregionen in Wettbewerb. Wir sind einfach nicht vernünftig. Das ist das Bild vom imaginären Engelchen auf der einen und dem Teufelchen auf der anderen Schulter.</p>
<h2>Homo Oeconomicus</h2>
<p>Alle Modelle und Theorien der neoklassischen Wirtschaftswissenschaft gehen von einem vollkommen rationalen Menschen aus, der stets bestens informiert ist und bei jeder Entscheidung seinen wirtschaftlichen Nutzen kennt und optimieren wird. Entscheidet dieser &#8218;Homo Oeconomicus&#8216; zwischen zwei Anlagealternativen, so wählt er stets die mit mehr Sicherheit, wenn beide Alternativen dieselbe Rendite versprechen. Eigentlich ganz einfach oder? Wenn das also für alle AnlegerInnen gilt, und wenn alle MarktteilnehmerInnen vollständig informiert sind, und wenn es keine Marktschranken und freien Zugang gibt, dann bildet sich der Preis eines Wertpapiers in der Mitte aller Erwartungen und der Markt ist im Gleichgewicht. Der Preis ist immer &#8218;richtig bewertet&#8216; und enthält stets alle verfügbaren Informationen. Das sagt Eugene Fama (Nobelpreis 2013) in seiner <strong>Effizienzmarkthypothese</strong> aus. Fama sagt nicht, dass Marktwirtschaft das Heil von Menschheit sei. Fama sagt lediglich, dass Finanzmärkte effizient arbeiten und sich ein bewertungsgerechter Marktpreis für jedes Wertpapier bildet.</p>
<h2>Und was ist mit Verzerrungen?</h2>
<p>Die Effizienzmarkthypothese kann sehr viele Phasen der Kapitalmärkte und den &#8218;Normalfall&#8216; nach wie vor recht gut erklären. Sie ist indes nicht vollkommen. Denn wir beobachten stets, dass es Perioden gibt, die nicht erklärbar sind. Marktpreise sind tatsächlich nicht immer bewertungsgerecht. Beispiele:</p>
<ul>
<li><em>Anfang des 21. Jahrhunderts platzte die so genannte <strong>DotCom-Blase</strong> an den Aktienmärkten. Vorher waren sie überbewertet.</em></li>
<li><em>Schwarze Schwäne wie zum Beispiel eine höchst unwahrscheinliche <strong>Virus-Pandemie</strong> werfen alle Regeln über Bord und Panik bricht aus.</em></li>
<li><em>Anleger spekulieren mit <strong>Kryptowährungen</strong> ohne jede Erfahrung, Historie und Kenntnis.</em></li>
</ul>
<p>Hier ist gar nichts rational. Im reinen Fama-Modell dürfte das alles nicht geschehen, weil der Marktpreis jede exogene Veränderung SOFORT durch Bewegung &#8218;einpreisen&#8216; müsste, was das Gleichgewicht unmittelbar wieder herstellen würde. Soweit klar, aber wir sind einfach nicht vernünftig. Die Gehirne spielen Streiche und es geschehen seltsame Dinge. Menschen entscheiden fast nie rational. Insbesondere unter Anspannung und in Unsicherheit! Selbst wenn wir uns das Gegenteil einreden wollen. Aber wie machen wir das?</p>
<p>Unser Gehirn wiegt nur 2% unseres Körpergewichts  und verbraucht zugleich rund 20% aller Energie. Der Mensch hat evolutionär zu einen genialen Trick gefunden &#8211; allein um möglichst viel Energie zu sparen: Es gibt mindestens zwei Gehirnebenen wie wir heute wissen. Eine Ebene kennt jeder: Unser bewusster Verstand. Diese Hirnebene formuliert Worte, die wir sprechen und schreiben. Hier sitzt auch unsere innere Stimme, die wir beim bewussten Nachdenken in Worte fassend formulieren. Denken ist sprechen und sprechen ist denken. Es geht um bewusste Handlungen wie das Heben eines Bechers heißen leckeren Kaffees zum Mund. Der Nobelpreisträger Daniel Kahnemann nennt diesen Teil &#8218;System II&#8216;. System II ist allerdings recht langsam und könnte alle Informationen des Tages niemals energiesparend verarbeiten.</p>
<p>Der geniale Trick der Evolution ist das &#8218;System I&#8216;: Das Gehirn besitzt zusätzlich eine unbewusste Tiefenstruktur. In der Tiefenstruktur greift das Gehirn auf bereits abgespeicherte Bilder, Gerüche, Gefühle etc. zurück, die einer aktuellen Information ähneln bzw. mit ihr in Zusammenhang stehen <em>könnten</em>. Je ähnlicher, umso plausibler Abgleich und Bewertung. Der allererste bewertende Abgleich wird dann nicht weiter geprüft oder hinterfragt. Unser System I ist unfassbar schnell. Das muss es auch sein, damit wir im Auto eine Gefahrenbremsung machen können, denn das Nachdenken wäre in diesem Moment die falsche Strategie. Und wenn System II den Kaffeebecher <strong>heben</strong> lässt, war der <strong>Wunsch</strong> nach einem Schluck Kaffee in System I ausgebildet worden. Vielleicht nur weil es gerade Kaffeezeit ist oder Du im Büro immer Kaffee trinkst oder weil etwas in Dir glaubt, ohne Kaffee am Morgen nicht wirklich wach werden zu können.</p>
<p>Die Idee der zweigeteilten Informationsverarbeitung hat Folgen für finanzielle und alle anderen Entscheidungen. Rationalismus findet in System II bzw. der Oberflächenstruktur statt. Unsere Tiefenstruktur, System I,  ist indes so schnell und mächtig, dass es in Wirklichkeit das Entscheidungsruder übernommen hat. Dabei werden in der Tiefenstruktur blitzschnell Bewertungen durch Abgleich mit vorhandenen Bildern und Ähnlichkeiten vorgenommen &#8211; und Entscheidungen getroffen oder zumindest vorbereitet! Dieser Prozess hat keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Objektivität, sondern es geht einzig allein um Tempo und möglichst wenig Aufwand. Das Unterbewusstsein liefert schnell und regelmäßig fehlerhaft. Genial und fatal zugleich, denn es entstehen zahlreiche <strong>Verzerrungen</strong> bei der Informationsverarbeitung. Und wir <strong>generalisieren</strong>, also verallgemeinern, Einzelfälle nur zu gerne. Und wir lassen weg, was nicht zu unser Bewertung oder Erwartung gehört (das nennt man <strong>Tilgung)</strong>.  Die gute Nachricht: Jeder und Jede kann lernen, in Zuständen tiefer Entspannung und mit etwas Unterstützung von außen mehr Rationalität in seine Finanzentscheidungen einfließen zu lassen. Niemand muss als Opfer seiner Tiefenstruktur ohnmächtig bleiben. Wir dürfen mit unserem Gehirn arbeiten und umgehen lernen.</p>
<p><strong>Unter anderem die geteilte Funktionalität des Gehirns hat Menschheit dahin kommen lassen, wo sie heute steht. Im Wissen um System I können wir Anomalien wie Spekulationsblasen, Schwarze Schwäne, Börsencrashs und insgesamt seltsame Entwicklungen an den Finanzmärkten viel besser erklären. Der Forschungsansatz ist Beratungsansatz und nennt sich &#8218;<a href="https://www.faz.net/aktuell/finanzen/behavioral-finance-definition-112055.html" target="_blank" rel="noopener">Behavioral Finance</a>&#8218;. Er bringt uns wichtiges Wissen, damit Du bessere Finanzentscheidungen treffen kannst. Denn: Wir sind einfach nicht vernünftig und können dann gut damit umgehen. Siehe auch <a href="https://timabo.de/project-details/coaching/" target="_blank" rel="noopener">Coaching</a>.</strong></p>

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		<h2 class="wpb_heading wpb_singleimage_heading">Sachlich entscheiden? Nee .........</h2>
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			<a data-rel="prettyPhoto[rel-5658-3773951539]" href="https://timabo.de/wp-content/uploads/2021/05/person-875165_640.jpg" target="_self" class="vc_single_image-wrapper vc_box_shadow_border  vc_box_border_grey prettyphoto"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="427" src="https://timabo.de/wp-content/uploads/2021/05/person-875165_640.jpg" class="vc_single_image-img attachment-full" alt="" srcset="https://timabo.de/wp-content/uploads/2021/05/person-875165_640.jpg 640w, https://timabo.de/wp-content/uploads/2021/05/person-875165_640-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a>
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			<p style="text-align: right;"><a href="https://pixabay.com/photos/person-human-child-girl-blond-875165/" target="_blank" rel="noopener">Bildquelle</a></p>

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		<title>Die 10 Verzerrungen bei Geldanlegern</title>
		<link>https://timabo.de/die-10-verzerrungen-bei-geldanlegern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Aug 2017 13:16:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entscheidungscoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Kahnemann]]></category>
		<category><![CDATA[Verzerrungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die 10 häufigsten Verzerrungen bei Anlageentscheidungen.]]></description>
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			<p><em>Im Jahre 2002 erhielt der amerikanische Psychologe <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/daniel-kahneman-und-amos-tversky-wie-zwei-psychologen-unser.950.de.html?dram:article_id=377612" target="_blank" rel="noopener">Daniel Kahnemann</a> den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für das Konzept der &#8222;Neuen Erwartungstheorie&#8220;, das er Jahre zuvor gemeinsam mit dem 1996 verstorbenen Amos Tversky als realistischere Alternative zu dem seit den 1940er Jahren vorherrschenden Bild eines stets rational denkenden, handelnden und entscheidenden Menschen, dem &#8222;Homo Oeconomicus&#8220;. Der Mensch denkt, entscheidet und handelt eben NICHT rational, sondern unterliegt bei der Entscheidungsfindung in Risikosituationen diversen meist unbewusst wirkenden Hintergrundfaktoren. Die Theorie nennt ursächlich dafür zahlreiche so genannte &#8222;Kognitive Verzerrungen&#8220;. Das sind systematische Fehler aus dem Unterbewussten heraus beim <strong>Wahrnehmen, Erinnern, Denken und Urteilen</strong> im Gegensatz z.B. zu mathematischen Wahrscheinlichkeitskalkulationen und rationalen Nutzenfunktionen.  Typische Verzerrungen bei Finanzanlegern sind:</em></p>
<ol>
<li><strong>Vermessenheitsverzerrung</strong>: Überschätzen der eigenen Fähigkeiten und Vorahnungen für die Zukunft sowie überschätzen der eigenen Kenntnisse.</li>
<li><strong>Ankerheuristik</strong>: Festhalten an einmal gemachten Aussagen, die so zu selbsterfüllenden Prophezeiungen werden.</li>
<li><strong>Sturheit</strong>: Einmal getroffene Entscheidungen werden nicht verändert, auch wenn objektiv vieles/alles dafür sprechen würde.</li>
<li><strong>Nähe-Verzerrung</strong>: Zeitlich, inhaltlich oder räumlich nahe Fakten werden positiver wahrgenommen. Alternative Optionen werden ignoriert.</li>
<li><strong>Status-Quo-Verzerrung</strong>: Menschen gehen höhere Risiken ein, um den Status Quo zu erhalten als um die Situation zu ändern.</li>
<li><strong>Risikoaversion</strong>: Menschen fürchten Verlust mehr als sie Gewinne begrüßen und bilden Versagensängste aus.</li>
<li><strong>Falsche Prioritäten</strong>: Anleger wenden verhältnismässig zu viel Zeit für kleine und zu wenig Zeit für große Entscheidungen auf.</li>
<li><strong>Unangebrachtes Bedauern</strong>: Bedauern über Verluste bringt nichts, aber es wird unverhältnismässig viel Zeit und Energie darauf verwendet.</li>
<li><strong>Täuschung</strong>: Falsche Entscheidungen werden zum Selbstschutz geschönt.</li>
<li><strong>Priming</strong>: Vergangene Erfahrungen oder Bilder darüber nehmen Einfluss auf Entscheidungen, auch wenn Anlegern sie nicht selbst erlebt haben.</li>
</ol>
<p><strong>Wenn Sie selbst BESSERE Anlageentscheidungen treffen möchten, um gute Erfahrungen zu machen, nehmen Sie jetzt <a href="https://timabo.de/contact-us/" target="_blank" rel="noopener">KONTAKT</a> auf. Es zahlt sich für Sie aus.</strong></p>

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		<title>Risiko bei der Geldanlage</title>
		<link>https://timabo.de/risiko-bei-der-geldanlage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Sep 2016 11:28:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entscheidungscoaching]]></category>
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		<category><![CDATA[Risiko]]></category>
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					<description><![CDATA[Welche Rolle spielt die Innere Haltung zum Risiko bei der Geldanlage? Wir entscheiden nicht rational.]]></description>
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			<p>Bei der Geldanlage spielt das Risiko nach den Gebühren die zweitwichtigste Rolle. Wie beurteilen Menschen psychologisch den Erfolgsfaktor &#8222;Risiko&#8220;? Der Wissenschaftler Daniel Kahnemann ist Psychologe und bekam 2002 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für seine bahnbrechende Arbeit &#8222;New Prospect Theory&#8220; &#8211; Neue Erwartungstheorie. Gemeinsam mit Amon Tversky wies er in einem mathematischen Modell nach, dass ein Verlust emotional wesentlich höher wahrgenommen wird als ein Gewinn. Der Faktor wurde mit 2,2 ermittelt.</p>
<h6>Wir wollen nicht verlieren.</h6>
<p>Verlieren tut also deutlich mehr weh als Gewinnen Freude bereitet. Das führt dazu, dass Menschen grundsätzlich eher Verluste vermeiden wollen als Gewinne zu erzielen. Unsere Finanzentscheidungen sind also keineswegs rational, sondern tendieren über das Unterbewusstsein in Richtung &#8222;Verlustaversion&#8220; &#8211; so nennt man das. Und weil neurobiologisch zwischen einen tatsächlichen Ereignis und einem inneren Bild davon kein Unterschied besteht, ist dieses Phänomen bereits vorhanden, bevor wir selbst überhaupt wirklich eine negative Erfahrung gemacht haben. Im Gegenteil: Menschen, die einen Börsencrash langfristig vernünftig &#8222;überstanden&#8220; haben, haben Eigenerfahrungen und sind tendenziell weniger risikoscheu als diejenigen, die sich allein auf die Ratschläge anderer oder ihre eigenen inneren Bilder verlassen müssen. Die Folge der Verlustaversion ist ein zu geringes Ausnutzen der Kapitalmärkte. Die Frage &#8222;Wie möchtest du anlegen: Eher riskant oder eher sicher?&#8220;, beantworten fast alle Anleger in Richtung Sicherheit.  Abhilfe schafft allein eine Strategie über das Bewusstsein: Entweder eigene echte Erfahrungen oder die wissenschaftliche Analyse Fina Metrica® , die ein fundiertes persönliches Risikobereitschaftsprofil auf einer Skala von 0 bis 100 zum Ergebnis hat.</p>
<h6>Risiko und Sicherheit sind kein Gegensatzpaar.</h6>
<p>Sicherheit und Risiko sind kein Gegensatzpaar, das nur die Wahl zwischen ja oder nein, 1 oder 0, schwarz oder weiß zulässt. Zwischen einer maximal sicheren Anlage und einer maximal riskanten Anlage gibt es eine Skala aus Nuancen und Variationen. Faustformel: Unter Berücksichtigung der Anlageziele, der finanziellen Möglichkeiten und des Zeithorizonts sollten Finanzanlagen immer so risikobehaftet wie <strong>von innen heraus möglich</strong> getätigt werden.</p>
<h6>Stellen Sie sich bitte vor, Sie haben 10.000 Euro auf Ihrem Konto. Das ist viel Geld. Durch eine Finanzkrise sinkt der Wert für einige Monate um 10%. Die Krise dauert 18 Monate inklusive Markterholung. Dann sehen Sie erneut 10.000 Euro. In der Zwischenzeit hatten Sie also nur noch 9.000 Euro Guthaben. Frage: Waren Sie arm oder begründet das Verarmungsängste?</h6>

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			<p><a href="https://pixabay.com/de/stapel-zahl-nachlass-rabatt-zinsen-1001641/" target="_blank" rel="noopener">Bildquelle</a></p>

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