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	<title>Geldanlage &#8211; TIMABO Finanzen</title>
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	<title>Geldanlage &#8211; TIMABO Finanzen</title>
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		<title>Trump und Investment</title>
		<link>https://timabo.de/6623-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2025 08:39:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entscheidungscoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Investieren]]></category>
		<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzmarktrisiken]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
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			<h1 class="p1"><b>Finanzmarktrisiken durch Trumps Politik: Was langfristige Anleger wissen sollten</b><b></b></h1>
<h5 class="p3">Die Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus hat weltweit für Unruhe an den Finanzmärkten gesorgt. Seine wirtschaftspolitischen Maßnahmen, insbesondere protektionistische Zölle, Steuerreformen und Eingriffe in die Geldpolitik, haben das Vertrauen in die Stabilität der US-Wirtschaft erschüttert.</h5>
<h5 class="p3">Für langfristige Anleger, die auf wissenschaftlich fundierte Strategien setzen, ist es entscheidend, diese Entwicklungen nüchtern zu analysieren und entsprechend zu reagieren.</h5>
<hr />
<h3><b>🔍 Trumps Wirtschaftspolitik im Überblick</b></h3>
<p class="p3"><span class="s3"><b>1. Protektionistische Handelspolitik:</b></span> Trumps Einführung umfassender Zölle auf Importe, insbesondere aus China und der EU, hat zu einem globalen Handelskrieg geführt. Diese Maßnahmen haben die Produktionskosten erhöht und die Lieferketten gestört, was zu einer erhöhten Volatilität an den Märkten führte.</p>
<p class="p3"><span class="s3"><b>2. Steuerreformen:</b></span> Die von Trump eingeführten Steuererleichterungen für Unternehmen und hohe Einkommen haben kurzfristig die Unternehmensgewinne gesteigert, jedoch langfristig das Haushaltsdefizit der USA erheblich erhöht. Dies hat Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit der US-Staatsfinanzen geweckt.</p>
<p class="p3"><span class="s3"><b>3. Eingriffe in die Geldpolitik:</b></span> Trumps öffentliche Kritik an der US-Notenbank und sein Druck auf eine lockere Geldpolitik haben die Unabhängigkeit der Federal Reserve infrage gestellt. Dies könnte zu einer erhöhten Inflation und Unsicherheit über die zukünftige Zinspolitik führen.</p>
<hr />
<h3><b>📉 Auswirkungen auf die Finanzmärkte</b></h3>
<p class="p3"><span class="s3"><b>1. Erhöhte Volatilität:</b></span> Die unvorhersehbare Politik Trumps hat zu starken Schwankungen an den Aktienmärkten geführt. Anleger reagieren sensibel auf politische Unsicherheiten, was kurzfristige Kursverluste zur Folge haben kann.</p>
<p class="p3"><span class="s3"><b>2. Vertrauensverlust in US-Staatsanleihen:</b></span> Die steigende Staatsverschuldung und die Herabstufung der US-Kreditwürdigkeit durch Ratingagenturen haben das Vertrauen in US-Staatsanleihen geschwächt. Dies könnte zu höheren Renditen und Finanzierungskosten führen.</p>
<p class="p3"><span class="s3"><b>3. Auswirkungen auf den US-Dollar:</b></span> Die Politik der gezielten Abwertung des US-Dollars, wie im sogenannten “Mar-a-Lago Accord” vorgesehen, könnte die globale Rolle des Dollars als Leitwährung untergraben und zu Währungsinstabilitäten führen.</p>
<hr />
<h3><b>🧠 Wissenschaftlich fundierte Anlagestrategien als Antwort</b></h3>
<p class="p3">In Zeiten politischer Unsicherheit und erhöhter Marktschwankungen ist es für Anleger wichtig, sich auf bewährte, wissenschaftlich fundierte Anlagestrategien zu besinnen:</p>
<ul>
<li>
<p class="p1"><span class="s1"><b>Diversifikation:</b></span> Eine breite Streuung des Portfolios über verschiedene Anlageklassen und Regionen kann das Risiko reduzieren.</p>
</li>
<li>
<p class="p1"><span class="s1"><b>Langfristiger Anlagehorizont:</b></span> Kurzfristige Marktbewegungen sollten nicht zu überstürzten Entscheidungen führen. Ein langfristiger Fokus hilft, temporäre Schwankungen auszusitzen.</p>
</li>
<li>
<p class="p1"><span class="s1"><b>Kosteneffizienz:</b></span> Vermeidung von Produkten mit hohen Kosten und Provisionen, die die Rendite schmälern können.</p>
</li>
<li>
<p class="p1"><span class="s1"><b>Emotionale Disziplin:</b></span> Vermeidung von impulsiven Entscheidungen aufgrund von Marktpanik oder Euphorie.</p>
</li>
</ul>
<hr />
<h3><b>✅ Fazit: Ruhe bewahren und strategisch handeln</b></h3>
<p class="p3"><strong>Die wirtschaftspolitischen Maßnahmen unter Donald Trump haben die Finanzmärkte vor neue Herausforderungen gestellt. Für langfristige Anleger ist es jedoch entscheidend, sich nicht von kurzfristigen Turbulenzen verunsichern zu lassen, sondern auf bewährte, wissenschaftlich fundierte Anlagestrategien zu setzen. Durch Diversifikation, Kosteneffizienz und emotionale Disziplin kann man den langfristigen Anlageerfolg sichern, unabhängig von politischen Entwicklungen.</strong></p>
<hr />
<p class="p3"><i>Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.</i></p>

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			<p>Quelle: <a href="https://pixabay.com/de/photos/trump-geb%C3%A4ude-stadt-architektur-3524139/" target="_blank" rel="noopener">Pixabay</a></p>

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		<title>Warum Kryptowährungen kein Investment sind:</title>
		<link>https://timabo.de/warum-kryptowaehrungen-kein-investment-sind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Nov 2022 11:02:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Finanztipp]]></category>
		<category><![CDATA[Grauer Kapitalmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowährung]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Krypto]]></category>
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					<description><![CDATA[Taugen Kryptowährungen zur Geldanlage?]]></description>
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			<p><strong>Die aktuelle Inflationsrate bringt eine fast vergessene &#8222;Deutsche Angst&#8220; wieder auf das Tablett. Alternative Kryptowährungen? Unser Land bzw. seine Bewohnenden wurden historisch mehrfach durchgerüttelt, wenn es um seine Zahlungsmittel ging. Die beiden letzten großen Kriege brachten die Hyperinflation 1929 und die Währungsreform 1948 hervor. Jeweils verbunden mit aggressiver Enteignung der Bürger*innen durch den Staat, nachdem dieser willkürlich die Notenpresse angeworfen hatte &#8211; zur Finanzierung der jeweiligen Rüstungsausgaben etc. Aber auch zuvor und später gab es an dieser Stelle Unruhe und Umstellungen: 1870, 1924, 1990 und 2002. Kein Wunder also, wenn Kinder von ihren Eltern und Großeltern lernen, wie unsicher ein Geldsystem sein kann. Fast jede deutsche Generation kennt also &#8222;ihr&#8220; Währungstrauma.</strong></p>
<h2>Die Inflation beträgt über 10%!</h2>
<p>Es ist wenig überraschend, dass die aktuellen Inflationsraten &#8211; im Oktober 22 lag sie bei sage und schreibe 10,4% im Vergleich zum Vorjahresmonat (<a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Preise/Verbraucherpreisindex/_inhalt.html" target="_blank" rel="noopener">Quelle</a>) &#8211; deutsche Ängste auslösen. Die Jüngeren lernen doch aktuell von den Älteren, dass Inflation eine Gesellschaft verarmen lässt. Sie ist wirklich gefährlich für die Stabilität einer Ökonomie und einer sozialen Struktur. Manche Leute meinen nun vielleicht, mit einer Kryptowährung entfliehen zu können. Der offenbar fragil gewordene Euro tauge nicht viel. Die Sehnsucht nach der legendär stabilen D-Mark wird größer. Ist eine Kryptowährung ein gutes Investment? Taugst sie als Zahlungsmittel?</p>
<h2>Keine staatliche Aufsicht.</h2>
<p>Eine Kryptowährung ist nichts weiter als ein Algorithmus. Es ist ein Computerprogramm. Es gibt sie also nicht als Schein oder Münze, sondern nur digital. Man kann also seine Kryptos allein auf einer Festplatte in einer Art &#8222;Konto&#8220; aufbewahren. Die Idee des Erfinders war eine Programmiertechnik, die jede Währung endlich macht. Mehr als eine bestimmte Anzahl an Einheiten können also nicht verfügbar gemacht  werden. Darin scheint sich ein gewisser innerer Wert zu verbergen. Das Geheimnis des Programms bleibt den meisten Besitzenden dauerhaft verborgen. Alles in allem scheint eine Parallele zu Gold und Silber zu bestehen. Edelmetalle sind auf der Erde natürlich begrenzte Ressourcen. Soweit zur Idee. Die bekannteste Kryptowährung ist wohl der Bitcoin, den es seit 2010 gibt.</p>
<h2>Kryptos sind keine Währung!</h2>
<p>Eine Währung ist als <strong>gesetzliches</strong> Zahlungsmittel definiert. So wie es in früheren Zeiten das Münzrecht der Fürsten gab, haben heute allein Staaten das Recht, ein gesetzliches Zahlungsmittel festzusetzen. Organisiert wird das in der Regel durch Zentralbanken wie die Bundesbank, die Federal Reserve, die Bank of England oder die EZB für Euroland. Die Bewohnenden des Währungsgebietes können sich darauf verlassen, dass sie die Währung zum Warentausch auch wirklich benutzen können. So behält die Währung grundsätzlich ihren Transaktionswert. Die Basis des Erfolgs ist Vertrauen. Und das Vertrauen beruht allein auf Verlässlichkeit und Stabilität &#8211; unter staatlicher Aufsicht. Versagt der Staat hierbei, weichen die Bewohnenden aus und Parallelwährungen entstehen: Zigaretten, Wodka, Gold etc. werden zum Tauschen benutzt. Eine Kryptowährung steht in diesem Sinne dem Wodka viel näher als dem Euro oder Dollar. Es gibt keine wie auch immer geartete Kontrolle. So gesehen ist Stand heute z.B. der <strong>Bitcoin keine Währung</strong>.</p>
<h2>Spekulanten tummeln sich.</h2>
<p>Wie definieren <em><strong>Investieren</strong></em> als Teilhabe am Gewinn aus der Wertschöpfungskette im Produktionsprozess. Kaufe ich eine Aktie oder Unternehmensanleihe &#8211; direkt oder über Investmentfonds &#8211; bekomme ich den Ertrag als Rendite aus der Investitionsprämie heraus. Dagegen definieren wir <em><strong>Spekulieren</strong></em> als eine Art Wette auf ein Objekt ohne eigene Wertschöpfungskette. Der Preis einer Unze Gold ergibt sich allein aus den Erwartungen der Markteilnehmenden als Durchschnitt der massenhaften Einschätzung. Die Anlageklasse &#8218;Währungen&#8216; ist in diesem Zusammenhang rein spekulativ! &#8222;Ein Dollar stellt nichts her.&#8220;, kann man auch sagen. Anlagen in Kryptos sind definitionsgemäß also Spekulationen und keine Investitionen. Letztere Wortwahl ist irreführend. Ein Blick auf den Kurs des Bitcoin offenbart diese Wahrheit auch. Rechnet man den Coin in Euro um, hat er zuletzt und unfassbar schnell 72% zu seinem Höchststand verloren (<a href="https://www.finanzen.net/devisen/bitcoin-euro/chart" target="_blank" rel="noopener">Quelle</a>). Viele Spekulierende können ein Lied davon singen. Allerdings schweigen sie fast immer und nur die wenigen Gewinnenden, die es natürlich auch gibt, werden verzerrend wahrgenommen. Auch ist der Kurseinfluss durch Prominente exorbitant groß: Der Tweet eines einzigen Unternehmers reicht aus, um den Kurs massiv zu bewegen. Vertrauen lässt sich hier nicht begründen.</p>
<h2>Kryptos kommen und gehen.</h2>
<p>Da bliebe noch das Märchen von der Knappheit der Kryptowährung durch ihre Endlichkeit. Erinnern wir uns: Jede von ihnen ist digital so programmiert, dass sie in ihrer Menge begrenzt ist. Damit begründet sich ihr innerer Wert. Aktuell gibt es aber nicht nur <strong>eine</strong> Kryptoeinheit. Es sind 9.311 verschiedene Kryptos auf der Welt. Und es waren im Juli 2022 sogar 10.894 Stück (<a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1018542/umfrage/anzahl-unterschiedlicher-kryptowaehrungen/#:~:text=Diese%20Statistik%20zeigt%20die%20Anzahl,investing.com%209.311%20unterschiedliche%20Kryptow%C3%A4hrungen." target="_blank" rel="noopener">Quelle)</a>! Binnen fünf (!) Monaten sind also zuletzt 15% der Kryptowährungen einfach verschwunden &#8211; spurlos. Und mit ihnen auch das Geld der Spekulierenden? Davon dürfen wir ausgehen. Das nebulöse Bermuda-Dreieck der Finanzwelt sozusagen. Die fehlende Kontrollinstanz macht das willkürliche Kommen und Gehen erst möglich. Neben dem erheblichen Schwankungsrisiko kommt also ein einfaches Existenzrisiko auf die Anlegenden zu. Keines der Risiken wirft eine wissenschaftlich begründbare Risikoprämie ab.</p>
<p><strong>Alles in allem ist das Spekulieren auf Kryptos eine stressige Sache. Anlegende sollten hier täglich oder sogar noch häufiger hinschauen und sich darum kümmern. Der Totalverlust ist allgegenwärtig und lässt sich kaum durch Streuung beseitigen. Das Geschäftsmodell Kryptos ist undurchsichtig und wirkt willkürlich. Jede einzelne Kryptoeinheit mag endlich sein, aber das hält die Emittenten, wenn wir sie denn so nennen dürfen, nicht davon ab, stets neue und andere Einheiten zu programmieren. Es gibt keine natürlich Ressourcengrenze. Die Ertrag ist reine Glückssache und kommt einem Casinobesuch nahe. Viele Kryptos zeigen sich als finanzielle Kettenbriefe, bei denen die Letzten die Zeche für die Ersten zahlen. Zu guter Letzt eine ethische Bemerkung: Diese so genannten &#8218;Währungen&#8216; sind sehr erfolgreich in den dunklen Bereich der Menschheit. Darknet, Kriminalität, Geldwäsche und Cyber sind durch Kryptos einfacher den je. Wer hier spekuliert, unterstützt die dunklen Machenschaften auf seine Art.</strong></p>

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			<p style="text-align: right;"><a href="https://pixabay.com/de/" target="_blank" rel="noopener">Quelle</a></p>

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		<title>Timeline: Du willst die großen Zusammenhänge nutzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2022 12:18:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Investieren]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
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					<description><![CDATA[Timeline: Das Große und Ganze opfern wir nicht dem schnellen Erfolg.]]></description>
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			<p>Wenn Menschen sich Ziele setzen <em>wollen</em>, haben sie oft keine gute Strategie für die Umsetzung. Wir beobachten zum Beispiel regelmäßig, dass kleine &#8218;Bodenwellen&#8216; dazu führen, dass das Große und Ganze aus den Augen verloren und leider aufgegeben wird. Vielleicht kennst Du das bei Dir auch? Ein schönes Beispiel ist der Neujahrsvorsatz <strong>&#8222;Ich will abnehmen.&#8220;</strong> Die Anmeldungen in den Fitness-Studios sind Anfang Januar traditionell sehr zahlreich. Viele beginnen sehr motiviert und ambitioniert. Und dann? Eine kleine Feier unter Freunden mit allerlei Naschzeug auf dem Tisch kann ausreichen, dass das ganze Vorhaben nach wenigen Wochen bereits kippt. Oder die Fortschritte sind auf der Waage nicht groß genug. Oder irgendwelche Leute geben ihren begrenzenden Senf dazu. Die Aufschieberitis beginnt. Bis nächstes Jahr sozusagen. <strong>Ein SO formuliertes Ziel ist für das Gehirn ungeeignet und kann nicht funktionieren.</strong></p>
<h5>Soll ich jetzt etwa einsteigen?</h5>
<p>In <strong>unserem</strong> Kontext der Geldanlage beobachtest Du vielleicht die derzeitigen Börse und wartest mit der geplanten Investition. Zu viele Themen und zu viel Druck auf den Charts. Du hast vielleicht sogar Angst, Dein (ganzes) Geld zu verlieren. Etwas smarter spricht man gelegentlich von der &#8222;Seitenlinie&#8220;, an der Du stehen bleibst: <strong>Du spielst also nicht mit.</strong> Wenn Du einen Blick auf die <em>Abbildung a)</em> wirfst, wirst Du Dich absolut bestätigt fühlen. Es handelt sich um einen von TIMABO favorisierten exzellenten globalen <strong>Aktienfonds</strong>. Sehr preiswert und maximal gestreut. Und selbst dieser Top-Fonds sieht hier verheerend aus. Von <em>Erfolg</em> kann ja wohl kaum die Rede sein. Bestenfalls eine Seitwärtsbewegung erkennbar &#8211; und selbst dafür braucht es Phantasie. Nichtstun und Strafzinsen sowie über 8% Wertverlust durch Inflation könnten kaum schlimmer sein. Und außerdem merkst Du ja nicht direkt, wie Dein Geld an Wert verliert, wenn Du an Deiner Seitenlinie stehst. Wenn Du dagegen <strong>investiert</strong> wärest, würdest Du fallende Kurse <strong>direkt</strong> wahrnehmen. Das macht natürlich mehr Angst. Also lieber warten? Bis wann eigentlich?</p>
<h5>Eine bessere Sicht wagen:</h5>
<p>Jetzt will ich Dir einen anderen Blickwinkel schenken. Die Fakten ändern wir nicht. Bitte schau Dir jetzt nur <em>Abbildung b)</em> an. Es ist <strong>derselbe Fonds</strong> unter identischen Bedingungen. Allerdings ist die Perspektive jetzt größer. Während Abbildung a) den Vergangenheitszeitraum im Jahr 2022 beschreibt (mit Corona, Ukraine, Lieferketten und Inflation), zeigt Abbildung b) die letzten 10 Jahres des Top-Fonds. Und da schaut es doch ganz anders aus. Der Aktienfonds hat unwiderlegbar eine ausgezeichnete Story zu erzählen. Abbildung a) ist als klitzekleiner Ausschnitt in Abbildung b) enthalten: Es ist die lächerlich kurze Schwächephase einer langen Erfolgsgeschichte. <strong>Allein unsere verengte Perspektive kann die Beurteilung vollständig verzerren.</strong> Bei handwerklich korrekter Vorbereitung und Finanzplanung kann jedweder Einstieg nicht falsch sein. Der <strong>Zeitpunkt</strong> an sich ist ohne Bedeutung. Der <strong>Zeithorizont</strong> ist entscheidend.</p>
<h5>Denke einfach länger und größer!</h5>
<p><strong>Wenn wir automatisch denken und die Außenwelt bzw. uns selbst beurteilen, verkürzen wir sehr gerne unsere <em>innere</em> Timeline. Die kurze Frist wird vom Gehirn verstärkt und alles Langfristige verliert an kognitiver Bedeutung. Das ist oft </strong><strong>ungünstig. Besser ist: Es spielt keine Rolle, was die all-abendliche Telebörse im Fernsehen berichtet. Es ist nicht einmal besonders wichtig, was in einem ganzen Jahr geschieht. Richtiger Anlageerfolg hat mit Geduld und Ruhe zu tun. Lege die richtige Timeline als Maßstab zur Beurteilung an. Kurzfristige Widerstände, Stolpersteine und Rückschläge gehören dazu und berühren Dich nicht. Auf der langen Linie bleibst Du auf dem schönen Weg zum Ziel &#8211; beim Investieren genau wie beim Abnehmen. Dein Zeitpunkt ist jetzt.</strong></p>

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		<h2 class="wpb_heading wpb_singleimage_heading">Abbildung a)</h2>
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			<a data-rel="prettyPhoto[rel-6029-1182747264]" href="https://timabo.de/wp-content/uploads/2022/06/Bildschirmfoto-2022-06-20-um-17.54.25-1600x502.jpg" target="_self" class="vc_single_image-wrapper vc_box_shadow  vc_box_border_grey prettyphoto"><img decoding="async" width="1900" height="596" src="https://timabo.de/wp-content/uploads/2022/06/Bildschirmfoto-2022-06-20-um-17.54.25.jpg" class="vc_single_image-img attachment-full" alt="" srcset="https://timabo.de/wp-content/uploads/2022/06/Bildschirmfoto-2022-06-20-um-17.54.25.jpg 1900w, https://timabo.de/wp-content/uploads/2022/06/Bildschirmfoto-2022-06-20-um-17.54.25-600x188.jpg 600w, https://timabo.de/wp-content/uploads/2022/06/Bildschirmfoto-2022-06-20-um-17.54.25-1600x502.jpg 1600w, https://timabo.de/wp-content/uploads/2022/06/Bildschirmfoto-2022-06-20-um-17.54.25-768x241.jpg 768w, https://timabo.de/wp-content/uploads/2022/06/Bildschirmfoto-2022-06-20-um-17.54.25-1536x482.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1900px) 100vw, 1900px" /></a>
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		<h2 class="wpb_heading wpb_singleimage_heading">Abbildung b)</h2>
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			<a data-rel="prettyPhoto[rel-6029-3226492560]" href="https://timabo.de/wp-content/uploads/2022/06/Bildschirmfoto-2022-06-20-um-17.56.05-1600x496.jpg" target="_self" class="vc_single_image-wrapper vc_box_shadow  vc_box_border_grey prettyphoto"><img loading="lazy" decoding="async" width="1902" height="590" src="https://timabo.de/wp-content/uploads/2022/06/Bildschirmfoto-2022-06-20-um-17.56.05.jpg" class="vc_single_image-img attachment-full" alt="" srcset="https://timabo.de/wp-content/uploads/2022/06/Bildschirmfoto-2022-06-20-um-17.56.05.jpg 1902w, https://timabo.de/wp-content/uploads/2022/06/Bildschirmfoto-2022-06-20-um-17.56.05-600x186.jpg 600w, https://timabo.de/wp-content/uploads/2022/06/Bildschirmfoto-2022-06-20-um-17.56.05-1600x496.jpg 1600w, https://timabo.de/wp-content/uploads/2022/06/Bildschirmfoto-2022-06-20-um-17.56.05-768x238.jpg 768w, https://timabo.de/wp-content/uploads/2022/06/Bildschirmfoto-2022-06-20-um-17.56.05-1536x476.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1902px) 100vw, 1902px" /></a>
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			<p style="text-align: center;"><a href="https://eu.dimensional.com/de-de/funds/world-equity-fund-eur-dis" target="_blank" rel="noopener">Dimensional World Equity Fund EUR dis</a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #cccccc;">Quelle: Dimensional Fund Advisors. Darstellung ohne Gewähr. Vergangenheitsbetrachtungen sagen nichts über zukünftige Entwicklungen aus. Sie werden in der Regel schlechter oder besser ausfallen. Aktienfonds unterliegen starken Schwankungen bis hin zum Totalverlust.  Unsere Darstellung stellt keine Handlungsempfehlung dar und ersetzt keine individuelle Beratung. Insoweit wird unsere Haftung für etwaige Verluste aus dem eigenmächtigen Handel explizit ausgeschlossen.</span></p>

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		<title>Wir sind einfach nicht vernünftig.</title>
		<link>https://timabo.de/wir-sind-einfach-nicht-vernuenftig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 May 2021 10:28:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungscoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Fama]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Investment]]></category>
		<category><![CDATA[Kahnemann]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir sind einfach nicht vernünftig.  Rationalismus ist ein Wunschgedanke.]]></description>
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			<h2>Rationalismus ist ein Wunschgedanke.</h2>
<p>Wir sind einfach nicht vernünftig. Auch nach über 100.000 Jahren Existenz hat das Säugetier MENSCH bei der Verarbeitung von Informationen durch das Gehirn kaum Fortschritte gemacht. Und das macht sogar Sinn, wenn wir unseren Körper in Bezug auf Energiemanagement bewerten. Das Gehirn ist ein bemerkenswertes Organ. Ganz präzise ist es eigentlich mehrere Organe. Das Gehirn ist in verschiedene Bereiche unterteilt.</p>
<p>Bemerkenswert ist, dass die einzelnen Teile nicht wirklich optimal vernetzt sind &#8211; bei einigen Millionen Jahren Altersunterschied auch kaum überraschend. Die Reaktionen auf Informationen sind teilweise durchaus widersprüchlich. Ein Beispiel: Du willst Dir das dritte Motorrad kaufen? Oder doch nicht? Ist das nicht unvernünftig? Richtig Lust und haben wollen! Ach was, spar das Geld lieber. Kennst Du das auch? Hier treten einzelne Gehirnregionen in Wettbewerb. Wir sind einfach nicht vernünftig. Das ist das Bild vom imaginären Engelchen auf der einen und dem Teufelchen auf der anderen Schulter.</p>
<h2>Homo Oeconomicus</h2>
<p>Alle Modelle und Theorien der neoklassischen Wirtschaftswissenschaft gehen von einem vollkommen rationalen Menschen aus, der stets bestens informiert ist und bei jeder Entscheidung seinen wirtschaftlichen Nutzen kennt und optimieren wird. Entscheidet dieser &#8218;Homo Oeconomicus&#8216; zwischen zwei Anlagealternativen, so wählt er stets die mit mehr Sicherheit, wenn beide Alternativen dieselbe Rendite versprechen. Eigentlich ganz einfach oder? Wenn das also für alle AnlegerInnen gilt, und wenn alle MarktteilnehmerInnen vollständig informiert sind, und wenn es keine Marktschranken und freien Zugang gibt, dann bildet sich der Preis eines Wertpapiers in der Mitte aller Erwartungen und der Markt ist im Gleichgewicht. Der Preis ist immer &#8218;richtig bewertet&#8216; und enthält stets alle verfügbaren Informationen. Das sagt Eugene Fama (Nobelpreis 2013) in seiner <strong>Effizienzmarkthypothese</strong> aus. Fama sagt nicht, dass Marktwirtschaft das Heil von Menschheit sei. Fama sagt lediglich, dass Finanzmärkte effizient arbeiten und sich ein bewertungsgerechter Marktpreis für jedes Wertpapier bildet.</p>
<h2>Und was ist mit Verzerrungen?</h2>
<p>Die Effizienzmarkthypothese kann sehr viele Phasen der Kapitalmärkte und den &#8218;Normalfall&#8216; nach wie vor recht gut erklären. Sie ist indes nicht vollkommen. Denn wir beobachten stets, dass es Perioden gibt, die nicht erklärbar sind. Marktpreise sind tatsächlich nicht immer bewertungsgerecht. Beispiele:</p>
<ul>
<li><em>Anfang des 21. Jahrhunderts platzte die so genannte <strong>DotCom-Blase</strong> an den Aktienmärkten. Vorher waren sie überbewertet.</em></li>
<li><em>Schwarze Schwäne wie zum Beispiel eine höchst unwahrscheinliche <strong>Virus-Pandemie</strong> werfen alle Regeln über Bord und Panik bricht aus.</em></li>
<li><em>Anleger spekulieren mit <strong>Kryptowährungen</strong> ohne jede Erfahrung, Historie und Kenntnis.</em></li>
</ul>
<p>Hier ist gar nichts rational. Im reinen Fama-Modell dürfte das alles nicht geschehen, weil der Marktpreis jede exogene Veränderung SOFORT durch Bewegung &#8218;einpreisen&#8216; müsste, was das Gleichgewicht unmittelbar wieder herstellen würde. Soweit klar, aber wir sind einfach nicht vernünftig. Die Gehirne spielen Streiche und es geschehen seltsame Dinge. Menschen entscheiden fast nie rational. Insbesondere unter Anspannung und in Unsicherheit! Selbst wenn wir uns das Gegenteil einreden wollen. Aber wie machen wir das?</p>
<p>Unser Gehirn wiegt nur 2% unseres Körpergewichts  und verbraucht zugleich rund 20% aller Energie. Der Mensch hat evolutionär zu einen genialen Trick gefunden &#8211; allein um möglichst viel Energie zu sparen: Es gibt mindestens zwei Gehirnebenen wie wir heute wissen. Eine Ebene kennt jeder: Unser bewusster Verstand. Diese Hirnebene formuliert Worte, die wir sprechen und schreiben. Hier sitzt auch unsere innere Stimme, die wir beim bewussten Nachdenken in Worte fassend formulieren. Denken ist sprechen und sprechen ist denken. Es geht um bewusste Handlungen wie das Heben eines Bechers heißen leckeren Kaffees zum Mund. Der Nobelpreisträger Daniel Kahnemann nennt diesen Teil &#8218;System II&#8216;. System II ist allerdings recht langsam und könnte alle Informationen des Tages niemals energiesparend verarbeiten.</p>
<p>Der geniale Trick der Evolution ist das &#8218;System I&#8216;: Das Gehirn besitzt zusätzlich eine unbewusste Tiefenstruktur. In der Tiefenstruktur greift das Gehirn auf bereits abgespeicherte Bilder, Gerüche, Gefühle etc. zurück, die einer aktuellen Information ähneln bzw. mit ihr in Zusammenhang stehen <em>könnten</em>. Je ähnlicher, umso plausibler Abgleich und Bewertung. Der allererste bewertende Abgleich wird dann nicht weiter geprüft oder hinterfragt. Unser System I ist unfassbar schnell. Das muss es auch sein, damit wir im Auto eine Gefahrenbremsung machen können, denn das Nachdenken wäre in diesem Moment die falsche Strategie. Und wenn System II den Kaffeebecher <strong>heben</strong> lässt, war der <strong>Wunsch</strong> nach einem Schluck Kaffee in System I ausgebildet worden. Vielleicht nur weil es gerade Kaffeezeit ist oder Du im Büro immer Kaffee trinkst oder weil etwas in Dir glaubt, ohne Kaffee am Morgen nicht wirklich wach werden zu können.</p>
<p>Die Idee der zweigeteilten Informationsverarbeitung hat Folgen für finanzielle und alle anderen Entscheidungen. Rationalismus findet in System II bzw. der Oberflächenstruktur statt. Unsere Tiefenstruktur, System I,  ist indes so schnell und mächtig, dass es in Wirklichkeit das Entscheidungsruder übernommen hat. Dabei werden in der Tiefenstruktur blitzschnell Bewertungen durch Abgleich mit vorhandenen Bildern und Ähnlichkeiten vorgenommen &#8211; und Entscheidungen getroffen oder zumindest vorbereitet! Dieser Prozess hat keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Objektivität, sondern es geht einzig allein um Tempo und möglichst wenig Aufwand. Das Unterbewusstsein liefert schnell und regelmäßig fehlerhaft. Genial und fatal zugleich, denn es entstehen zahlreiche <strong>Verzerrungen</strong> bei der Informationsverarbeitung. Und wir <strong>generalisieren</strong>, also verallgemeinern, Einzelfälle nur zu gerne. Und wir lassen weg, was nicht zu unser Bewertung oder Erwartung gehört (das nennt man <strong>Tilgung)</strong>.  Die gute Nachricht: Jeder und Jede kann lernen, in Zuständen tiefer Entspannung und mit etwas Unterstützung von außen mehr Rationalität in seine Finanzentscheidungen einfließen zu lassen. Niemand muss als Opfer seiner Tiefenstruktur ohnmächtig bleiben. Wir dürfen mit unserem Gehirn arbeiten und umgehen lernen.</p>
<p><strong>Unter anderem die geteilte Funktionalität des Gehirns hat Menschheit dahin kommen lassen, wo sie heute steht. Im Wissen um System I können wir Anomalien wie Spekulationsblasen, Schwarze Schwäne, Börsencrashs und insgesamt seltsame Entwicklungen an den Finanzmärkten viel besser erklären. Der Forschungsansatz ist Beratungsansatz und nennt sich &#8218;<a href="https://www.faz.net/aktuell/finanzen/behavioral-finance-definition-112055.html" target="_blank" rel="noopener">Behavioral Finance</a>&#8218;. Er bringt uns wichtiges Wissen, damit Du bessere Finanzentscheidungen treffen kannst. Denn: Wir sind einfach nicht vernünftig und können dann gut damit umgehen. Siehe auch <a href="https://timabo.de/project-details/coaching/" target="_blank" rel="noopener">Coaching</a>.</strong></p>

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		<h2 class="wpb_heading wpb_singleimage_heading">Sachlich entscheiden? Nee .........</h2>
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			<a data-rel="prettyPhoto[rel-5658-2500154785]" href="https://timabo.de/wp-content/uploads/2021/05/person-875165_640.jpg" target="_self" class="vc_single_image-wrapper vc_box_shadow_border  vc_box_border_grey prettyphoto"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://timabo.de/wp-content/uploads/2021/05/person-875165_640.jpg" class="vc_single_image-img attachment-full" alt="" srcset="https://timabo.de/wp-content/uploads/2021/05/person-875165_640.jpg 640w, https://timabo.de/wp-content/uploads/2021/05/person-875165_640-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a>
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			<p style="text-align: right;"><a href="https://pixabay.com/photos/person-human-child-girl-blond-875165/" target="_blank" rel="noopener">Bildquelle</a></p>

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		<title>Das Magische Dreieck</title>
		<link>https://timabo.de/das-magische-dreieck-der-geldanlage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 May 2021 11:02:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungscoaching]]></category>
		<category><![CDATA[das]]></category>
		<category><![CDATA[dreieck]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[magische]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Magische Dreieck der Geldanlage ist ]]></description>
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			<h4>Das Magische Dreieck der Geldanlage.</h4>
<p>Das Verständnis grundlegender Regeln der Geldanlage ist ohne Alternative. Es gilt als natürliche Regel funktionierender Märkte, dass Marktteilnehmer für ihre Risikobereitschaft durch eine Überrendite belohnt werden. Bei geringer Verfügbarkeit ist auch die Sicherheit geringer, weil Anleger nicht auflösen dürfen.  In der Theorie kennen wir die drei Ziele</p>
<ol>
<li>Rendite</li>
<li>Sicherheit</li>
<li>Verfügbarkeit</li>
</ol>
<p>Sie lassen sich nicht gleichzeitig mit <strong>einer</strong> Geldanlage herstellen. Um alle drei Ziele zumindest teilweise zu erreichen, muss das Vermögen aufgeteilt werden. So kann zum Beispiel ein Teil auf dem Tagesgeldkonto sehr verfügbar verbleiben, wobei dann keine Rendite oder derzeit sogar Minuszinsen entstehen. Solch ein Konto ist eine Notreserve oder ein Puffer für günstige Gelegenheiten. Wer mehr Rendite beansprucht, investiert einen weiteren Teil langfristiger und mit weniger Sicherheit. Weniger Sicherheit hier im Sinne von mehr Schwankung/Volatilität. Für diesen Teil darf dann mehr Rendite systematisch erwartet werden.</p>
<h4>Das magische Dreieck alltagstauglich machen.</h4>
<p>Nun sind die drei Begriffe &#8218;Rendite, Sicherheit und Verfügbarkeit&#8216; recht abstrakt und vielleicht können Sie damit wenig anfangen bzw. greifen. Der Ansatz gewinnt an Bedeutung für Entscheidungen, wenn wir die Begriffe erweitern und mit etwas Leben füllen:</p>
<ol>
<li>Rendite: Unterschiedliche <strong>Instrumente</strong> enthalten jeweilige Renditen. Beispiel: Aktienfonds sind rentabler als das Sparbuch.</li>
<li>Sicherheit: Die Sicherheit sollte an das <strong>Ziel</strong> der Entscheidung angepasst sein: Soviel wie nötig zum Erfolg!</li>
<li>Verfügbarkeit: Es ist grundsätzlich angenehm, eine verfügbare Anlage zu tätigen. Dennoch wirkt der Faktor <strong>Zeit</strong> im Sinne eines Planungshorizonts positiv.</li>
</ol>
<p><strong>Sie dürfen verstehen, dass wenige fundamentale Fragen beantwortet werden dürfen, wenn Sie eine <em>wirklich gute</em> Geldanlage tätigen wollen. In einer guten Finanzberatung schaut man über den Tellerrand der Produkte hinaus. Wenn Sie in einen Elektronikfachmarkt gehen und sich für einen neuen Fernseher interessieren, würde ein guter Berater zum Beispiel fragen, wie weit die Entfernung zum Gerät sein wird, wie das Licht fällt und welchen TV-Konsum Sie betreiben (Sport, Klassische Musik, Nachrichten etc.). Wenn stattdessen nur irgendein Gerät zu einem angeblichen Sonderpreis vorgestellt wird, kaufen Sie mit einer hohen Wahrscheinlichkeit am Bedarf vorbei!</strong></p>
<p><strong>Das Magische Dreieck der Geldanlage ist im Grunde nicht besonders magisch und schon gar keine Hexenkunst. Wenn die akute Anlageentscheidung in die Gesamtsituation eingebunden UND das Vermögen klug aufgeteilt wird, können alle drei Faktoren gleichzeitig hinreichend gut erreicht werden. Zur Unterstützung laden Sie sich jetzt unseren kostenlosen Finanzplaner herunter: <a href="https://timabo.de/wp-content/uploads/2021/05/Einseiten-Finanzplan-2021.pdf" target="_blank" rel="noopener">Download Einseiten-Finanzplaner</a>.</strong></p>

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			<a data-rel="prettyPhoto[rel-5639-2576410514]" href="https://timabo.de/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-11-um-11.54.32.jpg" target="_self" class="vc_single_image-wrapper vc_box_shadow_border  vc_box_border_grey prettyphoto"><img loading="lazy" decoding="async" width="647" height="613" src="https://timabo.de/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-11-um-11.54.32.jpg" class="vc_single_image-img attachment-full" alt="" srcset="https://timabo.de/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-11-um-11.54.32.jpg 647w, https://timabo.de/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-11-um-11.54.32-600x568.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 647px) 100vw, 647px" /></a>
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			<p style="text-align: center;"><em>Es ist wichtig, die Grundlagen der Geldanlage zu verstehen. Dazu gehört das so genannte &#8218;Magische Dreieck&#8216;. Es wird auf Basis der 3 Faktoren Rendite, Sicherheit und Verfügbarkeit aufgespannt. Die Faktoren stehen in einem natürlichen Spannungsverhältnis zueinander. Beispiel: Hohe Sicherheit bei hoher Rendite und womöglich hoher Verfügbarkeit schließen sich aus. Solch eine idealtypische Geldanlage gibt es einfach nicht, weil die Gesetze von Wirtschaft in einem funktionierenden System ausschließen. Will eine AnlegerIn hohe Sicherheit, müssen Abstriche bei der Rendite in Kauf genommen werden. </em></p>

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		<title>Lebensversicherung fällig</title>
		<link>https://timabo.de/lebensversicherung-faellig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Aug 2018 08:26:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entscheidungscoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[TIMABO]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherer]]></category>
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					<description><![CDATA[Wohin mit dem Geld, wenn die Lebensversicherung kommt? Neue Ideen.]]></description>
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						<h1 class="rt_heading  " >Was tun mit dem Geld?</h1>
					</div>
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		<div class="wpb_wrapper">
			<h6>Die Lebensversicherung war früher die Standardlösung zum Aufbau einer privaten Altersvorsorge. Waren  doch zumeist klassische Kapitaltarife mit Garantiezins und Überschussbeteiligung die erste Wahl, kamen später auch Fondspolicen bzw. Rentenversicherungen mit Kapitalwahlrecht zum Einsatz. Der Clou war die Steuerfreiheit der Ablaufleistung unter bestimmten Voraussetzungen.  Silvester 2004 fiel das Steuerprivileg. Vorher kam es zu einem letzten Run auf Neuabschlüsse und so mancher Vermittler rieb sich feist grinsend die Hände ob der hohen Provisionen. Dann änderten sich die Zeiten.  Der Lebensversicherung wird eine hohe Sicherheit attestiert &#8211; bis heute. Im Vergleich stimmt das auch. Aber die staatlich verordnete Sicherheit im Gesamtkonzept staatlicher Kreditaufnahme hat einen Preis: Die Renditen sind schlecht.  Wohl dem, der die guten Jahre noch genießen durfte. Nicht alles war immer schlecht.</h6>
<p>Was tun also, wenn der Brief kommt? Ein nettes steuerfreies Sümmchen flattert herein. Diese angenehme Situation erfordert eine erneute Finanzentscheidung. Grundsätzlich hat man immer die Wahl zwischen <strong>Konsum</strong> auf der einen und <strong>Sparen</strong> auf der anderen Seite. Warum also nicht einen Wunsch erfüllen? Eine Reise, ein neues Motorrad, der Traumwagen. Mancher ist zum Konsum gezwungen: Darlehenstilgung, neue Heizung, das Dach etc. Wünschenswert, wenn darüber hinaus noch etwas zum Sparen verbleiben darf.</p>
<div id="attachment_4486" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4486" class="wp-image-4486" title=" " src="https://timabo.de/wp-content/uploads/2018/08/meadow-75050_640.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://timabo.de/wp-content/uploads/2018/08/meadow-75050_640.jpg 640w, https://timabo.de/wp-content/uploads/2018/08/meadow-75050_640-600x450.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-4486" class="wp-caption-text">Die Ablaufleistung einer Lebensversicherung macht eine Finanzentscheidung erforderlich. <a href="https://pixabay.com/de/wiese-gras-grashalm-gr%C3%BCn-rasen-75050/" target="_blank" rel="noopener">Quelle</a></p></div>
<h4>Immobilien sind nicht alternativlos</h4>
<p>Die Versicherer bieten regelmäßig an, eine lebenslange Rente, eine Leibrente, aus dem vorhandenen Kapital zu machen. Das klingt komfortabel. Man muss sich ja um nichts mehr kümmern. Das Geld kann niemals ausgehen, denn  die Versicherungsgemeinschaft trägt das Risiko des Altwerdens. Selbst wenn das &#8222;eigene&#8220; Geld längst verbraucht sein müsste, wird die Leibrente weiter fließen. Allerdings sind die Angebote selten gut. Denn ein weiteres Problem drückt hier auf das Ergebnis: Menschen werden immer älter. Und das führt zu weniger Rente für das Geld. Erst weit über das 90. Lebensjahr hinaus gewinnt der Kunde dieses finanzielle Spiel um den Tod.</p>
<p>Viele setzen auf Immobilien. Verlockende Sachwertanlage mit Inflationsschutz. &#8222;Sichere&#8220; Mieteinnahmen. Substanzerhalt oder sogar Wertsteigerung stehen an. Das hat eher spekulativen Charakter, denn Immobilien betreiben grundsätzlich keine eigene Wertschöpfung wie Unternehmen. Es gibt Risiken rund um Mieter und Mietausfall. Wer schon eine (bezahlte) Immobilie hat, ist vermutlich recht gut bedient, aber für den Neueinstieg erscheinen die Preise aktuell recht hoch. Die weichen Nebenkosten leisten ihren Beitrag, sodaß fraglich ist, ob es wirklich zu einer Wertsteigerung gekommen sein wird, wenn man die Immobilie wieder verkaufen möchte. Immobilien sind zudem recht wenig flexibel, wenn akut Liquidität gebraucht wird.</p>
<h4>Die Wiederanlage einer Lebensversicherung und ihre 10 Qualitätsmerkmale</h4>
<ol>
<li><strong> Sie erzielt die Immobilienrendite bzw. wenigstens den Inflationsausgleich. </strong></li>
<li><strong>Sie ist flexibel und das Geld ist binnen weniger Tage verfügbar. </strong></li>
<li><strong>Das Risiko ist passend einstellbar und darf permanent an die Laufzeit angepasst werden.</strong></li>
<li><strong>Der Verwalter/Berater hat keinen Zugriff auf das Geld und kann nie alleine entscheiden. </strong></li>
<li><strong>Staatliche Finanzaufsicht versteht sich von selbst. </strong></li>
<li><strong>Der Berater darf nicht von der Finanzindustrie bezahlt werden. </strong></li>
<li><strong>Die Kosten und Gebühren sind so gering wie denkbar. </strong></li>
<li><strong>Vollständige Transparenz und digitaler Zugriff.</strong></li>
<li><strong>Geplante oder außerplanmäßige Entnahmen für den Konsum.</strong></li>
<li><strong>Maximale Streuung nach wissenschaftlichen Grundsätzen. </strong></li>
</ol>
<h6>Vergleichen lohnt sich. Prüfen Sie Alternativen anhand dieser Checkliste. Binden Sie einen Experten auf Honorarbasis ein, damit die Neutralität gewahrt ist. Das richtige Risiko ist das passende Risiko: Es muss zur geplanten Laufzeit passen und es darf nicht höher sein als emotionslos und stressfrei akzeptabel. Überlassen Sie die Früchte Ihrer Arbeit und ihres Lebens nicht blind anderen. Sie gehören in den Mittelpunkt. Kontakt jetzt <a href="https://timabo.de/contact-us/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</h6>

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			</item>
		<item>
		<title>Die 10 Verzerrungen bei Geldanlegern</title>
		<link>https://timabo.de/die-10-verzerrungen-bei-geldanlegern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Aug 2017 13:16:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entscheidungscoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Kahnemann]]></category>
		<category><![CDATA[Verzerrungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die 10 häufigsten Verzerrungen bei Anlageentscheidungen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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			<p><em>Im Jahre 2002 erhielt der amerikanische Psychologe <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/daniel-kahneman-und-amos-tversky-wie-zwei-psychologen-unser.950.de.html?dram:article_id=377612" target="_blank" rel="noopener">Daniel Kahnemann</a> den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für das Konzept der &#8222;Neuen Erwartungstheorie&#8220;, das er Jahre zuvor gemeinsam mit dem 1996 verstorbenen Amos Tversky als realistischere Alternative zu dem seit den 1940er Jahren vorherrschenden Bild eines stets rational denkenden, handelnden und entscheidenden Menschen, dem &#8222;Homo Oeconomicus&#8220;. Der Mensch denkt, entscheidet und handelt eben NICHT rational, sondern unterliegt bei der Entscheidungsfindung in Risikosituationen diversen meist unbewusst wirkenden Hintergrundfaktoren. Die Theorie nennt ursächlich dafür zahlreiche so genannte &#8222;Kognitive Verzerrungen&#8220;. Das sind systematische Fehler aus dem Unterbewussten heraus beim <strong>Wahrnehmen, Erinnern, Denken und Urteilen</strong> im Gegensatz z.B. zu mathematischen Wahrscheinlichkeitskalkulationen und rationalen Nutzenfunktionen.  Typische Verzerrungen bei Finanzanlegern sind:</em></p>
<ol>
<li><strong>Vermessenheitsverzerrung</strong>: Überschätzen der eigenen Fähigkeiten und Vorahnungen für die Zukunft sowie überschätzen der eigenen Kenntnisse.</li>
<li><strong>Ankerheuristik</strong>: Festhalten an einmal gemachten Aussagen, die so zu selbsterfüllenden Prophezeiungen werden.</li>
<li><strong>Sturheit</strong>: Einmal getroffene Entscheidungen werden nicht verändert, auch wenn objektiv vieles/alles dafür sprechen würde.</li>
<li><strong>Nähe-Verzerrung</strong>: Zeitlich, inhaltlich oder räumlich nahe Fakten werden positiver wahrgenommen. Alternative Optionen werden ignoriert.</li>
<li><strong>Status-Quo-Verzerrung</strong>: Menschen gehen höhere Risiken ein, um den Status Quo zu erhalten als um die Situation zu ändern.</li>
<li><strong>Risikoaversion</strong>: Menschen fürchten Verlust mehr als sie Gewinne begrüßen und bilden Versagensängste aus.</li>
<li><strong>Falsche Prioritäten</strong>: Anleger wenden verhältnismässig zu viel Zeit für kleine und zu wenig Zeit für große Entscheidungen auf.</li>
<li><strong>Unangebrachtes Bedauern</strong>: Bedauern über Verluste bringt nichts, aber es wird unverhältnismässig viel Zeit und Energie darauf verwendet.</li>
<li><strong>Täuschung</strong>: Falsche Entscheidungen werden zum Selbstschutz geschönt.</li>
<li><strong>Priming</strong>: Vergangene Erfahrungen oder Bilder darüber nehmen Einfluss auf Entscheidungen, auch wenn Anlegern sie nicht selbst erlebt haben.</li>
</ol>
<p><strong>Wenn Sie selbst BESSERE Anlageentscheidungen treffen möchten, um gute Erfahrungen zu machen, nehmen Sie jetzt <a href="https://timabo.de/contact-us/" target="_blank" rel="noopener">KONTAKT</a> auf. Es zahlt sich für Sie aus.</strong></p>

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		<title>Märkte und Politik</title>
		<link>https://timabo.de/maerkte-und-politik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jun 2017 09:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
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					<description><![CDATA[Geldanlage muss frei von Tagespolitik und Ereignissen sein.]]></description>
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			<h6></h6>
<p>Schon &#8218;mal etwas von &#8222;Politischer Börse&#8220; gehört? Wenn die Politik oder andere Ereignisse kurzfristig Einfluss auf die Märkte nehmen, kann man das sehr häufig an den Kursen ablesen. Insbesondere, wenn die Ereignisse unerwartet eintreten bzw. die Anleger mehr oder minder überrascht werden. Da die Börsen heutzutage intrasekundenschnell reagieren und weil zahlreiche Hebelgeschäfte getätigt werden, sind die Reaktionen heftiger als in der guten alten Börsenzeit auf dem Parkett. Bei Aktien und Anleihen belohnen Investoren sich grundsätzlich aus dem Gewinn aus dem Wertschöpfungsprozess von Unternehmen. Das ist langfristig eine wissenschaftlich bewiesene Renditedimension.  Das ist die Trendlinie. Um diese Linie herum ist Bewegung durch die ständigen Handelstätigkeiten an den Börsen durch Medien und Politik.</p>
<p>Schaut man sich den Index MSCI World im Jahr 2016 an (siehe Schaubild, <a href="https://www.finanztreff.de/kurse_einzelkurs_charts.htn?i=20245232" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Quelle</a>), so gab es 4 bemerkenswerte Politik-Ereignisse: China-Krise, BREXIT-Entscheidung, Trump-Wahl und Italien-Referendum. Alle Ereignisse hatten deutlich sichtbare Einflüsse auf den Verlauf des Indizes. Um ehrlich zu sein, wer hat Mitte Februar 2016 gedacht, dass 2016 ein so erfolgreiches Börsenjahr werden wird?  Weder Zeitpunkt, noch Dauer, noch Intensität der jeweiligen Börsenreaktion  waren jeweils vorhersehbar oder gar planbar! Die Ausschläge waren von sehr kurzer Dauer und schon bald wurde die Trendlinie wiedergefunden. Aktives Management in der Geldanlage ist systematisch nicht erfolgreich möglich.</p>
<h4>Die beste Entscheidung war einmal mehr: Nichts tun.</h4>
<h6><strong>Auch aktuell gibt es wieder Ereignisse und ihre Börsenfolgen: Deutschland-Wahl, Terroranschläge, Trump-Umweltpolitik etc. Sie sollten keine Rolle spielen bei einer langfristig orientierten Anlagestrategie. Weitere Informationen über das <a href="https://timabo.de/contact-us/">Kontaktformular</a>.</strong></h6>

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		<title>Geldanlage Y</title>
		<link>https://timabo.de/geldanlage-y/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2016 11:04:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Generationenberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Y]]></category>
		<category><![CDATA[Investment]]></category>
		<category><![CDATA[Y]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie sieht der ideale Plan für eine Geldanlage der Generation Y aus?]]></description>
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			<p>Die Soziologie bezeichnet die Bevölkerungsgruppe der Geburtsjahrgänge 1980 bis 1999 oft als &#8222;Generation Y&#8220;, wobei das &#8222;Y&#8220; aus dem englischen &#8218;Why&#8216; = &#8218;Warum&#8216; abzuleiten ist.  Wie sieht die perfekte Geldanlage Y aus? Wenn Du also in diesen Jahren geboren bist und einen hochwertigen Bildungsabschluss besitzt oder anstrebst, gehörst Du womöglich dazu. Die Generation Y ist besonders: Sie ist die erste Generation, die die Zeit ohne mobile Kommunikation bzw. ohne das Internet nicht mehr erlebt hat, sie kennt den Terror nach 9/11 als prägendes mediales Ereignis und die deutsche Teilung ist bestenfalls Geschichte. Das Weltbild ist positiv. Die Dinge werden hinterfragt. Informationen sind von großer Bedeutung. Der Sinn einer Entscheidung wird gesucht. Die Mitglieder legen sich ungern fest und begreifen das Leben und die Welt als fröhlich, bunt und gut. Sie will besucht und bereist werden. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Generation_Y" target="_blank" rel="noopener">Hier</a> weitere Informationen. Wie könnte die &#8222;Geldanlage Y&#8220; aussehen?</p>
<ol>
<li><strong>Du willst keine Altersvorsorge. Du willst eine professionelle Geldanlage, die Du verstehst und die Dich versteht.</strong></li>
<li><strong>Du kannst jederzeit und überall mit dem Smartphone hineinschauen und sogar eingreifen.</strong></li>
<li><strong>Es macht Spaß, weil es ganz einfach ist.</strong></li>
<li><strong>Wenn Du Dir etwas leisten möchtest, kannst Du es einfach tun.</strong></li>
<li><strong>Du hast einen Berater mit Erfahrung, der vor Dir bezahlt wird, wenn er für Dich arbeitet, ohne dass er Dir Angst macht.</strong></li>
<li><strong>Du kennst alle Kosten und Gebühren Deiner Geldanlage in Euro und Cent.</strong></li>
<li><strong>Du willst Dich nicht mehr als nötig damit beschäftigen. Die Gemeinschaft aus Anlegern steht Dir informativ zur Seite.</strong></li>
<li><strong>Dein Geld ist nicht festgelegt. Du kannst die Höhe Deiner Investitionen bestimmen oder Geld abheben.</strong></li>
<li><strong>Du kannst den Erfolg Deiner Anlage selbst bestimmen.</strong></li>
<li><strong>Der Staat überwacht alles und sorgt für Sicherheit und Rechtmäßigkeit.</strong></li>
</ol>
<h4></h4>
<h4><strong>Die gute Nachricht: Das gibt es alles schon: <a href="https://timabo.de/contact-us/" target="_blank">Klick</a>!</strong></h4>

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			<p><a href="https://pixabay.com/de/norwegen-berg-himmel-blau-wasser-772991/" target="_blank" rel="noopener">Bildquelle</a></p>

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		<title>Risiko bei der Geldanlage</title>
		<link>https://timabo.de/risiko-bei-der-geldanlage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Sep 2016 11:28:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entscheidungscoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Kahnemann]]></category>
		<category><![CDATA[Kiel]]></category>
		<category><![CDATA[Risiko]]></category>
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					<description><![CDATA[Welche Rolle spielt die Innere Haltung zum Risiko bei der Geldanlage? Wir entscheiden nicht rational.]]></description>
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			<p>Bei der Geldanlage spielt das Risiko nach den Gebühren die zweitwichtigste Rolle. Wie beurteilen Menschen psychologisch den Erfolgsfaktor &#8222;Risiko&#8220;? Der Wissenschaftler Daniel Kahnemann ist Psychologe und bekam 2002 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für seine bahnbrechende Arbeit &#8222;New Prospect Theory&#8220; &#8211; Neue Erwartungstheorie. Gemeinsam mit Amon Tversky wies er in einem mathematischen Modell nach, dass ein Verlust emotional wesentlich höher wahrgenommen wird als ein Gewinn. Der Faktor wurde mit 2,2 ermittelt.</p>
<h6>Wir wollen nicht verlieren.</h6>
<p>Verlieren tut also deutlich mehr weh als Gewinnen Freude bereitet. Das führt dazu, dass Menschen grundsätzlich eher Verluste vermeiden wollen als Gewinne zu erzielen. Unsere Finanzentscheidungen sind also keineswegs rational, sondern tendieren über das Unterbewusstsein in Richtung &#8222;Verlustaversion&#8220; &#8211; so nennt man das. Und weil neurobiologisch zwischen einen tatsächlichen Ereignis und einem inneren Bild davon kein Unterschied besteht, ist dieses Phänomen bereits vorhanden, bevor wir selbst überhaupt wirklich eine negative Erfahrung gemacht haben. Im Gegenteil: Menschen, die einen Börsencrash langfristig vernünftig &#8222;überstanden&#8220; haben, haben Eigenerfahrungen und sind tendenziell weniger risikoscheu als diejenigen, die sich allein auf die Ratschläge anderer oder ihre eigenen inneren Bilder verlassen müssen. Die Folge der Verlustaversion ist ein zu geringes Ausnutzen der Kapitalmärkte. Die Frage &#8222;Wie möchtest du anlegen: Eher riskant oder eher sicher?&#8220;, beantworten fast alle Anleger in Richtung Sicherheit.  Abhilfe schafft allein eine Strategie über das Bewusstsein: Entweder eigene echte Erfahrungen oder die wissenschaftliche Analyse Fina Metrica® , die ein fundiertes persönliches Risikobereitschaftsprofil auf einer Skala von 0 bis 100 zum Ergebnis hat.</p>
<h6>Risiko und Sicherheit sind kein Gegensatzpaar.</h6>
<p>Sicherheit und Risiko sind kein Gegensatzpaar, das nur die Wahl zwischen ja oder nein, 1 oder 0, schwarz oder weiß zulässt. Zwischen einer maximal sicheren Anlage und einer maximal riskanten Anlage gibt es eine Skala aus Nuancen und Variationen. Faustformel: Unter Berücksichtigung der Anlageziele, der finanziellen Möglichkeiten und des Zeithorizonts sollten Finanzanlagen immer so risikobehaftet wie <strong>von innen heraus möglich</strong> getätigt werden.</p>
<h6>Stellen Sie sich bitte vor, Sie haben 10.000 Euro auf Ihrem Konto. Das ist viel Geld. Durch eine Finanzkrise sinkt der Wert für einige Monate um 10%. Die Krise dauert 18 Monate inklusive Markterholung. Dann sehen Sie erneut 10.000 Euro. In der Zwischenzeit hatten Sie also nur noch 9.000 Euro Guthaben. Frage: Waren Sie arm oder begründet das Verarmungsängste?</h6>

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