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	<title>ETF &#8211; TIMABO Finanzen</title>
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		<title>Drei Investmentkonzepte</title>
		<link>https://timabo.de/5822-2investmentfonds/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Dec 2021 14:07:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>
		<category><![CDATA[DEKA]]></category>
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		<category><![CDATA[ETF]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt grundsätzlich drei Arten von Investmentfonds. Aktiv, ETF und wissenschaftlich. Hier erfährst Du die Unterschiede.]]></description>
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			<p>Ein Investmentfonds ist eine Sammelstelle für AnlegerInnengeld. Rechtlich ist jeder Fonds eine eigene Gesellschaft zum Zwecke der Kapitalanlage. Die Anlagegelder der Kundschaft werden dort gesammelt und als so genanntes &#8218;Sondervermögen&#8216; aufbewahrt. Sondervermögen bedeutet, dass das Geld getrennt vom Gesellschaftsvermögen ausgesondert ist. Dadurch kann es bei einer Insolvenz der Gesellschaft, die man auch Kapitalanlagegesellschaft -kurz KAG- nennt, nicht verloren gehen. Es gibt Fonds für alles Mögliche: Aktien, Anleihen, Edelmetalle, Immobilien, Rohstoffe und einiges mehr. Und es gibt gemischte Fonds, bei denen verschiedene Anlageklassen, so nennt man eine Investmentidee, gemixt werden. Wir unterscheiden grundsätzlich folgende 3 Ideen, wie ein Fonds ausschauen kann:</p>
<ol>
<li><em>Es gibt Fonds mit <strong>aktivem Management</strong>. Sie sind sehr verbreitet und waren vor allem früher das Maß der Dinge. Einige populäre Marken, die zumindest historisch zu dieser Gruppe gehören, sind DWS, Union Investment, DEKA Fonds, Fidelity, Templeton etc.. Allen Fonds dieser Gruppe ist eines gemein: Sie sind sehr aktiv an den Kapitalmärkten und versuchen, durch Handel, also Kauf und Verkauf von Wertpapieren, eine besonders überdurchschnittliche Rendite zu erzielen. Die Investmentansätze dafür sind sehr unterschiedlich. Einige arbeiten nach Gutdünken. Manche nutzen Chartanalysen. Es gibt Systeme, die einem aktuellen Trend folgen. Es gibt Momentum-Investments. Neben hoher Aktivität zeichnen aktiv gemanagte Fonds sich aus durch relativ hohe laufende Gebühren und oft auch Vertriebskosten. Das Versprechen ist, dass das Management in der Lage ist, die hohen Kosten durch eine übermässige Performance mehr als zu begründen. Tatsache ist, dass es keinen systematischen Grund gibt, dass dieser Erfolg dauerhaft und sicher bzw. garantiert eintritt. Die allermeisten aktiven Fonds verfehlen die natürliche Eigenrendite eines Marktes. Zum Teil sehr deutlich.</em></li>
<li><em>Die zweite Gruppe bilden die so genannten <strong>&#8222;Exchange Traded Funds&#8220; ETF.</strong> Sie bilden in der Regel einen Markt einfach nur passiv ab. Passiv bedeutet, dass eben nicht aktiv gegen den Markt gehandelt wird. Stattdessen ist die Idee, dass Rendite sich solide einstellt, wenn man das Investment einfach nur liegen lässt. Bekannte Marken sind: iShares,  Lyxor, Vanguard, Xtrackers etc. Fast immer wird ein Index nachgebildet. Ein Index ist das offizielle Spiegelbild eines Marktes wie zum Beispiel der DAX für den deutschen Aktienmarkt großer Unternehmen. Die ETF sind in der Regel sehr viel preiswerter als aktive Fonds.  Der laufende Aufwand ist halt viel geringer. Auch sind Vertriebsprovisionen hier eher selten. Es gibt einige ehrliche ETF, die alle Titel eines Index&#8216; tatsächlich als Wertpapier bei der Depotbank führen. Die meisten ETF sind allerdings künstlich, d.h. es wird ein Index eher simuliert und durch einen Mitspieler, häufig eine Bank, tatsächlich gehalten, weil der ETF selbst viel zu klein dafür wäre. Die so wichtige Streuung ist an den jeweiligen Index gebunden, wenn ein solcher abgebildet wird. Insgesamt hat die Bedeutung der ETF stark zugenommen. Immer mehr Menschen verstehen, dass aktives Management bestenfalls zufällige Mehrwerte gegenüber passivem Investieren bringt. Die klassische Finanzindustrie hat vergleichsweise wenig Interesse an ETF, weil damit wenig Vergütung erzielbar ist. Passive Fonds sind so erfolgreich wie der Mark selbst. Hier kann kein Schaden durch ManagerInnen entstehen.</em></li>
<li><em>Zu guter Letzt gibt es eine Fondsgesellschaft, die einen vollkommen anderen Weg geht. Im Jahre 1983 wurde von Wirtschaftswissenschaftlern in Kalifornien eine weitere und in vielerlei Hinsicht andere Idee zu Investmentfonds gegründet. Die Rede ist von <a href="https://eu.dimensional.com/de-de/about-us/our-company" target="_blank" rel="noopener">Dimensional Funds</a>, die ihren Hauptsitz mittlerweile in Austin Texas hat. Es gibt heute 13 Niederlassungen weltweit. In ihnen kümmern sich über 1.400 Menschen um fast 600 Milliarden Euro Kundenvermögen &#8211; mit genau EINER Investmentphilosophie. Die Geschichte begann in den 1960er Jahren an der Universität. Volkswirte, die später Nobelpreisträger wurden, errechneten, wie und wodurch Rendite eigentlich entsteht. Es gibt verschiedene Faktoren, die irgendwie zu Rendite führen können: Glück, Wissen und Können, Geschwindigkeit und so weiter. In wissenschaftlichen Modellen rechneten sie aus, dass alle Märkte Investoren belohnen, die ein höheres Risiko eingehen als andere. Ein grundlegendes Gesetz in jeder funktionierenden Volkswirtschaft der Welt sozusagen. Das englische Wort dafür ist &#8218;risk premium&#8216;. Etwas steinig übersetzt also &#8218;Risikoprämie&#8216;. Aktieninvestoren erfahren also SYSTEMATISCH bessere Ergebnisse als Anleiheinvestoren. Nicht in jedem Jahr wohlgemerkt, aber langfristig vorhersehbar. Andernfalls kollabiert ein Wirtschaftssystem. Der überragende Haupttreiber für erwartbare Rendite ist also das Risiko. Das nennt man dann <strong>Dimension</strong>. Die Fondsgesellschaft Dimensional setzt alle heute bekannten Dimensionen erwarteter Renditen entlang ihrer Portfolios ein. Sie ist ähnlich preiswert wie ein ETF und dabei maximal gestreut. Es gibt sehr wenig Bewegung und Verlustmomente werden passiv überstanden. Mit allein den Anlageklassen globaler Aktien und Anleihen erfahren AnlegerInnen die natürliche Rendite dimensional strukturierter Fonds, ohne Sorge vor Fehlentscheidungen und hohen Gebühren haben zu müssen. Selbstverständlich stehen Dimensional-Fonds unter offizieller Finanzaufsicht. Für die Beratung in der klassischen Finanzindustrie ist der wissenschaftliche Lösungsweg natürlich nichts.</em></li>
</ol>
<p><strong>Selbstverständlich gilt für jedes Investment, dass Vergangenheitsbetrachtungen keine Aussagekraft über künftige Entwicklungen haben. Entscheidend ist am Ende, wie ehrlich das von Beginn an gesagt und gelebt wird. Die These ist, dass Märkte nicht kontrollierbar sind. Wie sonst wären Schwankungen heute überhaupt möglich, wenn die Anleger gestern bereits gewusst hätten, was heute passieren wird? Die kurzfristige Schwankung lebt von der Überraschung an der Börse. Die langfristige Rendite lebt von Unternehmenserfolgen und Risikobereitschaft. <a href="https://timabo.de/maschinenraum/">Hier</a> mehr erfahren.</strong></p>

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			<p style="text-align: right;"><a href="https://pixabay.com/de/" target="_blank" rel="noopener">Quelle</a></p>

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		<title>Kosten einer Fondspolice</title>
		<link>https://timabo.de/kosten-einer-fondspolice-kosten-einer-fondspolice/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:19:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Fondspolice]]></category>
		<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Kosten einer Fondspolice sind interessant. Die Tricks der Finanzindustrie. ]]></description>
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			<h2>Das ist eine Fondspolice.</h2>
<p>Bei einer &#8222;Fondspolice&#8220; handelt es sich um eine Personenversicherung. Hier betrachten wir die Kosten einer Fondspolice. Früher wurden fast immer Lebensversicherungen verkauft. In den letzten Jahren dann immer Rentenversicherungen. Versichert ist dann immer das lange Leben eines Menschen in Form einer mathematisch berechneten Leibrente. Das Wort &#8222;Rente&#8220; fühlt sich für Deutsche offenbar gut an &#8211; denn es kommt einer Rente aus der Gesetzlichen Rentenversicherung scheinbar sehr nahe. Deutsche hängen sehr an ihrer Bismarck/Adenauer-Rente. Für die Leistungen aus einer Fondspolice gelten dieselben Steuerregeln wie für klassische Personenversicherungen. Die Erträge in der Ansparphase sind steuerfrei bis zur Auszahlung. In der Regel hat man als Versicherungsnehmer oder -in zum Auszahlungstag die Wahl zwischen der Leibrente oder alternativ einer einmaligen Kapitalabfindung. Für beide gibt es steuerlich Vergünstigungen im Vergleich zu einem Investmentfonds oder anderen Sparformen ohne Versicherungstarif. Im Vergleich sind natürlich die Leistungen <strong>nach</strong> Kosten und vor bzw. <strong>nach</strong> Steuern entscheidend für die Bewertung. Der wesentliche Unterschied zwischen einer herkömmlichen Personenversicherung und einer Fondspolice, die korrekt &#8218;Fondsgebundene Lebens- bzw. Rentenversicherung&#8216; heißt, liegt in der Kapitalanlage. Risikoanteil und Kostenanteil (der Versicherung) sind äquivalent. Der Sparanteil wird bei einer Fondspolice außerhalb der Versicherung in offenen Investmentfonds durchgeführt, die grundsätzlich auch OHNE Versicherung angespart werden können.</p>
<h2>Die Kosten der Versicherung.</h2>
<p>Eine Fondspolice ist also ein Vorsorgeprodukt mit zwei Ebenen: Versicherungsmantel und Investmentfonds. Auf beiden Ebenen entstehen Kosten, die dem Vertrag entnommen werden und die das Kundenergebnis belasten. Je höher die Kosten, desto geringer die Kundenrendite bei konstanten Marktrenditen. &#8222;Im Einkauf liegt das Geschäft.&#8220;. Auf der Versicherungsebene unter Vermittlung auf Provisionsbasis gibt es vereinfacht gesagt 4 Kostenarten:</p>
<ol>
<li>Gebühren für Abschluss und Vertrieb in Prozent der gesamten Beitragssumme.</li>
<li>Gebühren für Verwaltung in Prozent des Beitrags pro Jahr bzw. Monat.</li>
<li>Gebühren in Euro pro Stück Police pro Jahr.</li>
<li>Gebühren in Prozent bzw. Promille des nachgelagerten Fondsvermögens.</li>
</ol>
<p>Seit 2008 müssen die Versicherungskosten -aber nur die- in den umfangreichen Unterlagen vor Vertragsabschluss offengelegt werden. Das geschieht im Produktinformationsblatt und in Basisinformationen. Leider werden die Kosten nicht in Euro und schon gar nicht mit Zinseszinseffekt dargestellt. Beispielhaft transparent ist das nicht. Es fehlen die Kosten auf der Ebene der Investmentfonds. Ein Produktvergleich ist ohne Gesamtanalyse wirklich ALLER Kosten und Verrechnungen nicht möglich. Die Ablaufleistungen bzw. ausgewiesenen Renten miteinander zu vergleichen, führt fast immer in die Irre zur Fehlentscheidung. Übrigens hat der Kostenausweis absolut nichts mit der Provisionshöhe für die Vermittlung einer solchen Versicherung zu tun. Jedem leuchtet ein, dass eine Nettoversicherung ohne Abschluss- und Vertriebskosten bessere Ergebnisse liefert, wenn die anderen Kostenarten wenigstens auf gleicher Höhe liegen.</p>
<h2>Die Kosten der Investmentfonds.</h2>
<p>Direkte Vertriebskosten für die Kapitalanlage in Form von Ausgabeaufschlägen gibt es heutzutage in einer Fondspolice nicht mehr &#8211; zumindest sollte das so sein. Zimperlich sind insbesondere aktiv gemanagte Fonds oder sogar Dachfonds mit Zielfonds (also Fonds mit Fonds) indes nicht. Wir finden hier ebenfalls 4 Kostenbausteine (weitere Infos <a href="https://www.finanzen.net/ratgeber/auf-einen-blick-die-wichtigsten-fondskosten" target="_blank" rel="noopener">hier</a>), die zum Teil unter der WKN bzw. ISIN des Fonds offenliegen:</p>
<ol>
<li>Total Expense Ratio TER: Kosten in Prozent des Netto-Inventarwerts pro Jahr für Management, Depotbank und sonstige Betriebskosten.</li>
<li>Performance Fee: Belastung durch Beteiligung an einer selbst definierten Benchmark in Prozent.</li>
<li>Transaktionskosten: Hohe Aktivität am Kapitalmarkt kann enorme Kosten in Prozent bedeuten.</li>
<li>Kosten der Zielfonds bei Dachfondskonstruktionen.</li>
</ol>
<p>Es gibt inzwischen noch eine weitere Kennzahl, die &#8218;Ongoing Charges/Costs&#8216;, die immerhin weitere Kostenanteile über die TER hinaus enthalten Wirklich vollständig sind auch diese Kennzahlen nicht. Doch wie soll man nun einen erfolgreichen Vergleich anstellen? Zu allem Überfluss finden die Übergriffe der Versicherungsebene in die Fonds (Position 4 oben) in dichtem Nebel und dunkler Nacht statt. Und aus der Fondsebene fließen Rückzahlungen in den Versicherungsvertrag statt (&#8218;Kick-Backs&#8216;), die die Hochrechnung mit vorher unsichtbar belasteten Kosten quasi mit eigenem Geld aufpoliert. Erinnerung: Die Kosten auf der Fondsebene sind kein Bestandteil des Versicherungsangebotes. Jedem leuchtet ein, dass ein Fonds mit 0,4% Gesamtkosten pro Jahr deutlich besser sein wird als einer mit 2,4%, wenn es dem Fondsmanagement nicht gelingt, die 200 Basispunkte Nachteil durch gelungenes Handeln von Wertpapieren ins Positive zu verkehren, was niemals sicher vorhergesagt werden kann.</p>
<h2>Drum prüfe, wer sich ewig bindet.</h2>
<p>Wie gesagt lassen sich zwei Fondspolicenangebote nicht anhand der ausgewiesenen Ergebnisprognosen vergleichen. Zu groß und unvollständig sind die Stellschrauben der Finanzindustrie. Besser ist es, ein Vergleichsgutachten gegen Honorar zu beauftragen. Zum Gutachtenservice <a href="https://timabo.de/project-details/experience/">hier</a>. Damit kommt man allen Kosten auf allen Ebenen und dem ganzen Verschiebebahnhof erfolgreich auf die Schliche. Viele Fondspolicensparer stellen erst nach Jahren fest, dass ihr Finanzprodukt keine guten Renditen aufzeigt, obwohl die Märkte zeitgleich ordentlich funktionierten. Auch solche Policen lassen sich oft noch heilen, sofern man umgehend umstellt.</p>
<p><strong>Für Sparanfänger und erfahrene Policennutzer gilt, dass ein Vertrag ohne Abschluss- und Vertriebskosten mit preiswerten Fonds von Dimensional, Vanguard oder ausgewählten ETF sehr viel günstiger und besser geeignet ist als herkömmliche Provisionsprodukte. Die Analyse der Kosten einer Fondspolice ist eine kluge Entscheidung. </strong></p>

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		<h2 class="wpb_heading wpb_singleimage_heading">Kosten einer Fondspolice gefunden?</h2>
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			<p style="text-align: right;"><a href="https://pixabay.com/de/photos/erschrocken-angst-schreck-panik-2175161/" target="_blank" rel="noopener">Quelle</a></p>

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		<title>DAX bei 15.000: Wirklich jetzt noch einsteigen?</title>
		<link>https://timabo.de/wirklich-jetzt-noch-einsteigen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 May 2021 09:41:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Investieren]]></category>
		<category><![CDATA[Dax]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
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					<description><![CDATA[DAX bei 15.000: Wirklich jetzt noch einsteigen?]]></description>
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			<h4>Wirklich jetzt noch einsteigen?</h4>
<p class="p1">Der DAX jagt von Rekord zu Rekord. Wirklich jetzt noch einsteigen? Derzeit scheint er sich ein gutes Stück um die Marke von 15.000 Punkten zu stabilisieren. Verliere ich dann nicht fast schon sicher mein Geld? Kommt bald der Absturz? Nicht wenige Autoren erwarten längst den nächsten großen Crash. Manche setzen vielleicht sogar schon auf fallende Aktienkurse und zeichnen Wertpapiere, die bei fallenden Kursen steigen. Ja, auch das gibt es. In <strong>diesem</strong> Gedankenmodell kommt es also bald zum Kollaps und man sollte besser <strong>nicht</strong> investieren.<span class="Apple-converted-space"> Das ist eine mögliche Bewertung der Fakten.</span></p>
<p class="p1">Andererseits ist die Geldmenge so groß wie womöglich seit der Hyperinflation 1923 nicht mehr. Und diese Aufblähung von Geld, das ja heute meist nur noch aus Zahlen und immer weniger aus Bargeld besteht, hat zwei Auswirkungen:</p>
<ol class="ol1">
<li class="li1">Volksenteignung durch eine verborgene Vermögenssteuer, die sich als Minuszinsen der Banken tarnt.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li class="li1">Steigende Bewertung der alternativen Geldanlagen wie Immobilien, Kryptowährungen und zum Beispiel Aktien.</li>
</ol>
<p class="p1">Beide Auswirkungen sprechen eher für weiter steigende Kurse und man sollte <strong>sehr wohl</strong> investieren, solange die Geldmengenerhöhung weiter betrieben wird. Auch dieser Prozess scheint plausibel und durchaus möglich. Beiden Szenarien ist eines gemein: Geld an sich ist keine Investition mehr wert. Wir leben in einer Zeit der Minuszinsen. Noch liegen die Schwellen der Banken relativ hoch, ab der sie Minuszinsen erheben. Oft ab 100.000,- EUR Geldguthaben. Das kann noch viel weiter getrieben werden: Minuszinsen ab dem ersten Euro Guthaben sind längst keine Illusion mehr. Halber Schritt zurück zum Aktienmarkt: Wirklich jetzt noch einsteigen? Das Geld will doch irgendwo angelegt sein. Beides ist also richtig und beides ist falsch.</p>
<h4 class="p1">Beides ist richtig. Und beides ist falsch.</h4>
<p class="p1">Um die Investitionsfrage zu beantworten, müssen wir an dieser Stelle an den Grundlagen und Zielen arbeiten. <strong>Es kommt auf die Entscheidung im Vorfeld an.</strong> Der erste Parameter betrifft den <b>Zeithorizont</b> des Investments. Wenn es um ‚schnelles Geld‘ durch kurzfristiges Trading von Aktien und oder Aktienfonds/ETF geht, besteht tatsächlich ein enormes Verlustrisiko. Das liegt an den Schwankungen von Aktieninvestments im Allgemeinen und gilt für <strong>alle</strong> Marktphasen &#8211; unabhängig von der aktuellen Situation an den Märkten. In unserem Modell von Finanzwelt ist erfolgreiches Market Timing (wie man das nennt) nicht erfolgreich möglich. Bestenfalls Zufallstreffer. Einige StartUps mit Trading-Apps spielen diesen Ansatz mit sehr moderner Technik. Aber so richtiges &#8218;Investieren&#8216; ist das eigentlich nicht. Es ist eher ein <em>Zocken, </em>vergleichbar mit Sportwetten. Richtiges Investieren dauert länger. Der empirische Rückblick zeigt, dass es bislang kein einziges Verlustszenario gab, wenn Anleger zu 100% in den Aktienmarkt für eine Dauer von  15 Jahren oder mehr investiert hatten. Der lange Zeithorizont erlaubt nach allen bekannten Regeln grundsätzlich ein vollständiges sofortiges Investment, selbst wenn die Anlage quasi am zweiten Tag ganz erheblich abstürzen sollte. <strong>Merke: Je länger der Zeithorizont, desto höher ist die erlaubte Aktienquote</strong>.</p>
<p class="p1">Das führt uns zum zweiten Parameter, nämlich die <b>Diversifikation</b> der Anlage. Diversifikation bedeutet Streuung. Beispiel: Wenn Sie als Anleger in eine einzige Firma investieren würden, wäre das Totalverlustrisiko ganz erheblich, selbst wenn Ihr Zeithorizont unendlich lang wäre. Mehr noch: Der lange Zeithorizont ist fast noch gefährlicher, weil Managementqualität und Marktentwicklung einer Einzelfirma langfristig noch unberechenbarer sind als kurzfristig. Manchmal reicht eine einzige Fehlentscheidung und selbst ein Marktführer bricht in sich zusammen (das Nokia-Beispiel*).  Eine Streuung über 30 Unternehmen zum Beispiel im DAX  als ETF wäre schon besser aber immer noch viel zu gering und würde wichtige Segmente wie den Mittelstand unterschlagen. Außerdem ließe man 97% der Weltwirtschaft liegen. Der MSCI-World streut global über rund 1.600 Aktien aus Industrieländern &#8211; auch hier fehlen noch wesentliche Teile des Marktes. Ein gut verwaltetes globales Portfolio streut über 11.000 Firmen weltweit und enthält alle Sektoren, Branchen, Größen und Regionen. <strong>Merke: Bei maximaler globaler Streuung spielen Einzelverluste fast keine Rolle und das Totalverlustrisiko verschwindet praktisch.</strong></p>

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			<h4 class="p1">Es kommt auf den Plan an.</h4>
<p class="p1">Wenn Investment langfristigen Zielen dient, was z.B. durch den Finanzplan organisiert wird, und wenn darüber hinaus über entsprechende Fondsportfolios für die wirklich maximale Streuung gesorgt wird, spricht <strong>nichts gegen einen Einstieg &#8211; an jedem Tag</strong>! Dabei sein ist wirklich alles. Ein populäres Ziel ist zum Beispiel die Altersversorgung. Viele Menschen und ihre Finanzberater und Sparkassen machen den Fehler und denken hier nur bis zum Rentenbeginn. Tatsächlich ist es doch anders: Bei der Altersversorgung müssen wir einen Horizont von heute bis zum 90. Lebensjahr ‚denken‘. Es kommt natürlich immer auf den einzelnen Fall an, aber nichts spricht im Allgemeinen dagegen, bei Anlagezeiten von 15 Jahren oder länger jetzt und sofort wenigstens anteilig am weltweiten Aktienmarkt teilzunehmen.</p>
<p class="p1">Ein letzter wichtiger Punkt, der wirklich immer gilt: <strong>Achten Sie auf die Kosten</strong>! Was nützt die schönste Marktrendite, wenn die Finanzprodukte derart teuer gemacht sind, dass die Erfolge nicht bei Ihnen ankommen. Denken Sie also bei der Frage des Einstiegs weniger über den <strong>Zeitpunkt</strong> und mehr über <strong>Zeithorizont</strong>, <strong>Diversifikation</strong> und <strong>Gebührenstruktur</strong> nach.<span class="Apple-converted-space"> Und das nennt man dann &#8218;Wissenschaftliches Investmentkonzept&#8216;. Mehr Informationen <a href="https://timabo.de/maschinenraum/">hier</a>.</span></p>

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		<h2 class="wpb_heading wpb_singleimage_heading">Aktien: Wirklich jetzt noch einsteigen?</h2>
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			<a data-rel="prettyPhoto[rel-5593-3139049100]" href="https://timabo.de/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-06-um-08.53.06.jpg" target="_self" class="vc_single_image-wrapper vc_box_shadow_border  vc_box_border_grey prettyphoto"><img loading="lazy" decoding="async" width="1278" height="984" src="https://timabo.de/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-06-um-08.53.06.jpg" class="vc_single_image-img attachment-full" alt="" srcset="https://timabo.de/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-06-um-08.53.06.jpg 1278w, https://timabo.de/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-06-um-08.53.06-600x462.jpg 600w, https://timabo.de/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-06-um-08.53.06-768x591.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1278px) 100vw, 1278px" /></a>
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			<p style="text-align: center;"><em>Die obige Grafik veranschaulicht die Bedeutung des Zeitfaktors beim Investieren. Dargestellt wird eine Anlage von 1,- EUR am 1.1.2008 zu 50% in Aktien und 50% in Anleihen entlang wissenschaftlichen Dimensionen. Im September desselben Jahres meldete die Lehman Brothers Bank Insolvenz an, was als Beginn der Finanzkrise gilt. Bis Anfang 2009 verlor unser Investor rund 25 Cent. Er besaß am tiefsten Punkt nur noch rund 75 Cent, aber er blieb investiert. Im Jahr 2011 war der Spuk praktisch vorbei. Es kam noch zu einem Rückschlag durch die Eurostaaten-Krise, aber spätestens seit Mitte 2012 ist das Investment in der Gewinnzone. Die Corona-Börse im Frühjahr 2020 führte schon nicht mehr zu einem Gesamtverlust. Heute beträgt das Vermögen EUR 1,40. Das ist eine Vergangenheitsbetrachtung, die keine Rückschlüsse auf künftige Entwicklungen zulässt. In der gesamten Zeit geschah kein einziger Eingriff durch Kauf oder Verkauf.</em></p>

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			<p>* Nokia war Weltmarktführer bei Handys und erkannte die Revolution des Smartphones nicht, was die Marke in die Bedeutungslosigkeit abstürzen ließ.</p>

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		<title>Schwachstelle Indexfonds ETF</title>
		<link>https://timabo.de/schwachstelle-indexfonds-etf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Mar 2018 13:08:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Market Impact Costs]]></category>
		<category><![CDATA[Covestro]]></category>
		<category><![CDATA[Dax]]></category>
		<category><![CDATA[Index]]></category>
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					<description><![CDATA[Covestro verdrängt ProSiebenSat.1 aus dem Dax. Probleme für ETF/Indexfonds]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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			<h6>Am 19. März 2018 kommt es zu einigen Änderungen in der Zusammensetzung wesentlicher deutscher Aktienindizes. Der populäre Deutsche Aktienindex Dax erfährt dabei eine überraschende Änderung. Wie die <a href="https://www.teleboerse.de/aktien/Covestro-schmeisst-ProSiebenSat-1-aus-Dax-article20321356.html" target="_blank" rel="noopener">Telebörse</a> meldet, verdrängt der noch sehr junge Kunststoffhersteller &#8222;Covestro&#8220; den Medienkonzern &#8222;ProSiebenSat.1&#8220;, der in die &#8218;zweite Liga&#8216; MDax absteigen muss. Aber auch bei kleineren deutsche Indizes  gibt es Bewegung.</h6>
<p>Auswirkungen haben eine solche Änderungen auf alle Fonds, die definitionsgemäß den Index 1:1 nachbilden. Jedes Fondsmanagement muss den Tausch quasi zeitgleich für den Indexfonds umzusetzen. Die Nachfrage muss steigen, obwohl das Papier relativ schon teurer geworden ist bzw. teurer wird. Kaufen bei zu hohen Preisen ist für den ETF dann Verpflichtung. Das sind keine guten Nachrichten für Investoren, die auf die populären ETF/Indexfonds gesetzt haben. Quasi zwangsweise wird prozyklisch gehandelt, wobei das Gegenteil der Fall sein sollte. Hier steckt eine Schwachstelle passiver ETF-Strukturen, die hier einfach zu starr und unflexibel funktionieren.</p>
<h3>&#8222;Market Impact Costs&#8220; sind das Problem!</h3>
<p>Das Phänomen wird in der Fachliteratur übrigens als &#8222;Market Impact Consts&#8220; bezeichnet (<a href="https://www.onpulson.de/lexikon/market-impact-costs/" target="_blank" rel="noopener">Quelle</a>): Das Wertpapier wird nicht zum Marktpreis verkauft, sondern schlechter, weil es aus sich selbst heraus bereits den Marktpreis negativ beeinflusst hat. Umgekehrt gilt das natürlich auch für den Kauf. Je größer das Handelsvolumen, desto größer ist auch diese unsichtbare Kostenkomponente. Besser sind Investmentphilosophien mit unerzwungener Handesaktivität unter Nutzung antizyklischer Chancen.</p>

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			<div class="vc_single_image-wrapper vc_box_outline_circle  vc_box_border_sandy_brown"><img loading="lazy" decoding="async" class="vc_single_image-img " src="https://timabo.de/wp-content/uploads/2018/03/stock-exchange-911611_640-300x200.jpg" width="300" height="200" alt="stock-exchange-911611_640" title="stock-exchange-911611_640" /></div>
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			<p><a href="https://pixabay.com/de/radfahrer-bewegung-radfahren-rad-2651460/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bildquelle</a></p>

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