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		<title>Die Gehaltsabrechnung bei einer Direktversicherung!</title>
		<link>https://timabo.de/die-gehaltsabrechnung-bei-einer-direktversicherung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Apr 2024 11:43:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Direktversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Gehaltsabrechnung]]></category>
		<category><![CDATA[bAV]]></category>
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					<description><![CDATA[Fehler bei der Interpretation einer Gehaltsabrechnung mit einer Direktversicherung.]]></description>
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			<p><strong>Unser gesetzliches Sozialsystem wird durch Umlagen finanziert. &#8218;Umlageverfahren&#8216; bedeutet, daß aktive Erwerbstätige und ggfs. ihre Arbeitgeber die Beiträge für Leistungsempfänger aufbringen. Du siehst das jeden Monat auf Deiner Gehaltsabrechnung. Seit Mitte der 1960er Jahre wirkt der so genannte &#8218;Pillenknick&#8216;. Der Motor der Umlagefinanzierung wäre eine positive oder wenigstens konstante Entwicklung der Erwerbsbevölkerung. Diese Wunschformel geht seit nunmehr 50 Jahren nicht mehr auf. Die Regierungen der letzten Jahrzehnte haben verschiedene Maßnahmen eingeführt, die mehr oder weniger erfolgreich wirken, ohne die Grundursache der immer fragileren gesetzlichen Rente jemals in den Griff bekommen zu können. Eine sehr erfolgreiche Maßnahme ist bis heute die Einführung des Rechtsanspruchs auf betriebliche Altersvorsorge für alle Arbeitnehmer in Deutschland im Jahr 2001. Seit mehr als 20 Jahren wird der Rechtsanspruch überwiegend als so genannte &#8218;Direktversicherung mit Entgeltumwandlung und Arbeitgeberzuschuss&#8216; durchgeführt. Leider entstehen beim ersten Blick auf die Gehaltsabrechnung immer wieder Missverständnisse, nachdem eine solche Rentenversicherung eingeführt wurde. </strong></p>
<h5>Was ist eine Direktversicherung?</h5>
<p>Im Betriebsrentengesetz werden mehrere Durchführungswege für Zusagen auf betriebliche Altersvorsorge definiert. Für die Umsetzung des Rechtsanspruchs hat sich für viele Beteiligten die Durchführung als Direktversicherung etabliert. Der Weg ist sehr flexibel, einfach und lässt sich erfolgreich im Betrieb verwalten. Technisch wird eine Direktversicherung aktuell meist als &#8222;Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht&#8220; verstanden, da es um die Altersvorsorge geht. Der erste Schritt kommt in der Regel vom Arbeitnehmer, der seinen Arbeitgeber beauftragt, einen Teil seines Gehalts umzuwandeln in seinen Versorgungsbeitrag vom Firmenkonto. Dabei entstehen zwei Effekte: Erstens entsteht Steuerfreiheit für die Lohnsteuerarten. Und fast immer sind die Beiträge darüber hinaus frei von allen Sozialabgaben. Und weil der Arbeitgeber seine Anteile am Gesamtversicherungsbeitrag genau wie der Arbeitnehmer spart, gibt es eine Pflicht zur Bezuschussung, die in der Regel mit 15% pauschal abgegolten wird. Die Steuern und Teile der Abgaben werden gestundet bis zum Leistungsbezug durch den Arbeitnehmer. Insgesamt eine gute Idee.</p>
<h5>Die Darstellung im Beratungsgespräch.</h5>
<p>Viele Arbeitgeber führen inzwischen eine Versorgungsordnung, die die hausinterne Umsetzung regelt. Derzeit dreht betriebliche Altersversorgung wieder ein wenig in Richtung hin zu <strong>arbeitgeberfinanzierten</strong> Zusagen &#8211; als Reaktion auf den Personalmangel in der Wirtschaft. Dennoch befassen sich viele Fachberatungen auch noch mit der &#8222;Entgeltumwandlung&#8220;. Beispielhaft soll hier der Fall beleuchtet werden, dass eine Arbeitnehmerin die Entscheidung trifft, 100 Euro monatlich in Versorgungslohn umzuwandeln. Ihr Arbeitgeber bezuschusst ihre Umwandlung mit 15% aus eingesparten Sozialabgaben &#8211; mithin 15 Euro. In der Beratung werden die Effekte grafisch oder in Tabellenform vergleichend dargestellt. Und schnell ist ersichtlich, dass der Nettoaufwand nach eingesparten Steuer und Sozialabgaben bei ca. 55 Euro liegt. Der Arbeitgeber zahlt jedoch für sie insgesamt 115 Euro in den versicherungsförmigen Vorsorgevertrag, der als <strong>Direktversicherung</strong> oder manchmal auch als <strong>Pensionskasse</strong> oder <strong>Pensionsfonds</strong> durchgeführt ist.</p>
<h5>Die Gehaltsabrechnung ist keine Beratungsunterlage.</h5>
<p>Im ersten Monat mit der neuen Betriebsrente wird die Abrechnung dann regelmäßig falsch aufgefasst: Unmittelbar vor der Nettoauszahlung unten rechts ist zu lesen, dass &#8211; entgegen der Erwartung und des Versprechens &#8211; anscheinend voll 100 Euro bezahlt werden. Es fehlen die erhofften Vorteilseffekte, so scheint es. Und mehr noch: Weiter oben werden die 100 Euro auch noch abgezogen. Doppelt womöglich?</p>
<p>Bevor jetzt Wut und Frust Einkehr halten, könnte man die Abrechnung einfach mit derjenigen des Vormonats vergleichen: Abb. 1. Bei konstanten Bezügen wäre das problemlos. Bei schwankenden Gehältern hilft das kaum weiter. In Abb. 2 haben wir unser Beispiel exemplarisch aufbereitet. Auf den zweiten Blick zu lesen ist, dass Steuer-Brutto und SV-Brutto nunmehr um 100 Euro geringer sind als das Gesamt-Brutto: 2.900 Euro versus 3.000 Euro. <strong>Und genau dort stecken die 100 Euro aus der Umwandlungsentscheidung unserer Arbeitnehmerin! </strong></p>
<p>Wenn alle Lohnarten korrekt erfasst sind, kann man sich grundsätzlich darauf verlassen, dass Steuern und Sozialabgaben wirklich geringer sind als ohne die Direktversicherung. Man sieht das auch an den Kennbuchstaben &#8222;F&#8220; bzw. &#8222;L&#8220; etwas weiter oben bei den Lohnarten. Die Umwandlung wird subtrahiert mit &#8222;L&#8220;, was man sich vielleicht mit &#8218;be<strong>L</strong>astet&#8216; merken will und gleichzeitig addiert mit &#8222;F&#8220; &#8211; also &#8218;be<strong>F</strong>reit&#8216;. Einen Vergleich für die <strong>reduzierten</strong> Steuern und Abgaben gibt es an dieser Stelle nicht, aber das ist auch nicht die Aufgabe einer Lohnabrechnung.</p>
<p>Und der Arbeitgeberzuschuss? Ganz einfach mit &#8222;F&#8220; markiert und leicht zu erkennen. Im Ergebnis ist der Netto-Verdienst als Zwischenposition um rund 45 Euro höher als ohne Direktversicherung, was man leider nicht direkt sieht. Und von diesem <strong>erhöhten</strong> Netto-Verdienst erst wird der eigentliche Umwandlungsbeitrag abgezogen, bevor es zum Auszahlungsbetrag kommt. Er ist tatsächlich rund 55 Euro geringer (vgl. Abb. 1 mit Abb. 2).</p>
<p><strong>Natürlich kommt auch vor, dass die Lohnarten fehlerhaft erfasst werden. Deshalb ist es immer klug, die Gehaltsabrechnung gerade nach Änderungen wesentlicher Inhalte präzise zu prüfen und ggfs. Hilfe einzuholen. </strong></p>
<p><em>Dieser Artikel erhebt keinen Anspruch auf eine vollständige Beratung zur betrieblichen Altersversorgung. Der Beitrag sollte nicht zur Grundlage einer Finanzentscheidung gemacht werden. Bitte lasse Dich unabhängig beraten. Auch bietet er keine individuelle Beratung in steuerlichen und rechtlichen Fragen. Bitte wende Dich hierzu an entsprechende Berufsträger. Eine Haftung aufgrund der Folgen etwaiger Entscheidungen wird hiermit ausgeschlossen. Datenstand April 2024.</em></p>

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			<p>Quelle: <a href="https://pixabay.com/de/users/sammy-sander-10634669/" target="_blank" rel="noopener">Pixabay</a></p>

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		<h2 class="wpb_heading wpb_singleimage_heading">Abb. 1: Gehalt OHNE Direktversicherung</h2>
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		<h2 class="wpb_heading wpb_singleimage_heading">Abb. 2: Gehalt MIT Direktversicherung</h2>
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		<title>Garantien kosten Geld!</title>
		<link>https://timabo.de/garantien-kosten-geld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2021 10:01:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[bAV]]></category>
		<category><![CDATA[Garantien]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Riester]]></category>
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					<description><![CDATA[Garantien kosten Geld. Wie Riester und bAV betroffen sind.]]></description>
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			<h2><strong>Garantien kosten Geld:</strong></h2>
<h2>Wie Riester und bAV betroffen sind.</h2>
<p>In der guten alten Sparzeit gab es noch Zinsen. Meine erste Erinnerung an das Wort &#8218;Zinsen&#8216; geht auf die Mutter meines Freundes Andreas zurück. Ich hatte zum Geburtstag etwas Geld von Opa bekommen. Es waren 50,- DM. Das war damals unglaublich viel Geld. Ein Siebenjähriger erobert damit die ganze Welt! Jedenfalls sagte Andreas&#8216; Mutter, ich solle das Geld doch bei der Bank sparen, denn da  würde ich Zinsen bekommen. Und dann am besten noch am &#8222;Weltspartag&#8220; Ende Oktober zur freundlichen Frau am Schalter der Volksbank gehen, denn da gab es coole kleine Geschenke dazu: Lineal, Bleistift und so weiter. Gesagt &#8211; getan. Sparbuch eröffnet und fortan immer wieder die Spardose geleert und die kleinen Vermögen treu und im Herbst zur Bank getragen. Und richtig Zinsen kassiert. Aus Geld wurde mehr Geld. Ganz von selbst.</p>
<h2>Das Sparbuch ist keine gute Entscheidung mehr.</h2>
<p>Die Zeiten haben sich geändert. Ich bin älter geworden. Und ein Sparbuch besitze ich lange nicht mehr. Meine Lineale und Bleistifte kaufe ich mir selbst  &#8211; wobei ich meistens am PC tippe und weniger mit der Hand schreibe als früher. Zinsen? Im Gegenteil: Es gibt Strafzinsen auf Geld! Die Banken nennen sie höflich &#8218;Verwahrentgelt&#8216; oder noch netter. In Wahrheit sind es Minuszinsen auf Erspartes. Das liegt an der Geldpolitik der Zentralbank,  die mittlerweile europäisch geworden ist und den Euro anstelle der D-Mark verwaltet. Die Menge an Geld in unserer Wirtschaft ist so groß, dass die Banken und Sparkassen Zinsen an die Zentralbank zahlen müssen, wenn sie dort Geld anlegen. Und diese negativen Zinsen geben sie dann auch an die Kundinnen und Kunden weiter, die auf ihre Sparguthaben dann ab einer gewissen Höhe der Einlagen oft 0,5% p.a. Zinsen ZAHLEN. Es ist also heute ein Fehler, sein Geld zur Bank zu bringen. Denn zu den negativen Zinsen kommen ja noch steigende Preise für Güter und Dienstleistungen. Das nennt man &#8218;Inflation&#8216;. Bei einer Inflationsrate von z.B. 2% p.a. und einem Strafzinssatz von 0,5% p.a. verliert ein Guthaben von 100.000,- EUR nach einem Jahr sage und schreibe 2.500,- EUR an Kaufkraft. Nach 5 Jahren sind fast 12.000,- an Kaufkraft verschwunden &#8211; aus 100.000,- EUR sind nach 5 Jahren rund 88.000,- EUR echtes Vermögen geworden.</p>
<h2>Die Folgen der negativen Zinsen.</h2>
<ul>
<li>
<h6>Häuslebauer freut der negative Zins vordergründig. Darlehen sind billiger den je. Die Preise für Einfamilienhäuser, Eigentumswohnungen und Neubauten haben das längst inhaliert und sind entsprechend  gestiegen. Bei ehrlicher Betrachtung ist das eine Art Nullsummenspiel. Was früher als Zinsen bei der Bank landete, bekommt heute das Bauunternehmen, der Hausverkäufer und die Baustoffhersteller.</h6>
</li>
<li>
<h6>Geldanleger suchen nach alternativen Geldanlagen, wenn es keine Immobilie sein soll, weil sie zu unflexibel oder zu teuer ist. Dabei kommen Aktien und Anleihen, Edelmetalle und seltsame Dinge wie künstliche Kryptowährungen ohne jede Finanzaufsicht auf das Tableau.</h6>
</li>
<li>
<h6>Fonds und Versicherungen mit Garantieversprechungen funktionieren bereits heute nicht mehr.</h6>
</li>
</ul>
<h2>Das Garantiemodell bei der Vorsorge bricht zusammen.</h2>
<p>Garantien kosten Geld. Ein Rechenbeispiel mit dem noch aktuellen Rechnungszins von 0,9 % bei klassischen Lebensversicherungen und der Notwendigkeit einer Beitragserhaltungsgarantie zum Ablauf in 30 Jahren bei 100,- monatlicher Beitragsleistung OHNE Kostenbetrachtung. Ziel ist also ein Garantieguthaben von 36.000,- EUR am Ende bei 100,- EUR Sparleistung. Rein mathematisch braucht man bei 0,9% positivem Rechnungszins 87,19 EUR nur zur Garantiebildung. 12,81 EUR stehen für Kosten, Versicherungsrisiko und freie Geldanlage zur Verfügung. Wenn der Rechnungszins ab 2022 dann auf 0,25% gefallen sein wird, kostet die Garantiebildung bereits 96,31 EUR! Kein Versicherer wird für 3,69 EUR seine Kosten und Risiken darstellen können. Strafzinsen gibt es hier zwar noch nicht, aber das Modell &#8218;Versicherung mit Beitragsgarantie&#8216; bricht in sich zusammen.</p>
<p>Und davon direkt betroffen sind Riester-Verträge und viele Formen der betrieblichen Altersversorgung. Allianz &amp; Co. haben bereits angepasst oder ziehen sich zurück. Investmentfonds geht es nicht besser. Mathematik gilt für alle und ist immer verlässlich. In einigen staatlich stark unterstützten Formen der Altersvorsorge gilt heute noch die Vorgabe des Gesetzgebers, dass mindestens die eingezahlten Altersvorsorgebeiträge zur Verfügung stehen MÜSSEN. Und das kann der Gesetzgeber im Grunde nicht mehr aufrecht erhalten. Es wird sich ändern &#8211; irgendwann bald nach der Bundestagswahl. Man diskutiert bereits ein Garantieniveau von 80% oder ähnlich. Das macht aber nur zeitweilig glücklich. <strong>Da nicht zu erwarten ist, dass die Geldmenge ohne Währungsreform aktiv zurück genommen werden kann, wird es bei geringen oder negativen Zinsen bleiben &#8211; demnächst vielleicht schon ab sehr viel geringeren Guthaben als heute. Und dann? Dann wird man auch das Garantieniveau bei Riester &amp; Co. immer weiter senken müssen, damit es überhaupt  noch ein Produktangebot gibt.</strong></p>
<h2>Umdenken erforderlich.</h2>
<p><strong>Im internationalen Vergleich sparen Deutsche mit am meisten. Und sie sparen am wenigstens erfolgreich! Was für die Versicherer und Fonds gilt, trifft jeden Einzelnen gleichermaßen. Das Sparbuch ist tot. Die klassische Lebensversicherung als Altersvorsorge im Grunde auch. Wer mit diesen Lösungen spart und vorsorgt, verliert richtig Kaufkraft. So schön sich ein Garantieversprechen anfühlt, so irreführend ist es heutzutage. Sparer sind gefordert, sich von Sparbuch, Lebensversicherung &amp; Co.  zu lösen. Tagesgeldkonten sollten bestenfalls als Notgroschen-Topf und für die ganz ganz ganz kurze Frist eingesetzt werden. Was wohl die Mutter von Andreas HEUTE sagen würde? Nun, da auch der Weltspartag  verschwunden ist, würde sie als kluge Frau empfehlen, dass ich mein kleines Vermögen in ein gut gemachtes Aktien- und Anleihendepot investiere, damit es sich mehren kann. Garantien waren früher preiswert und ganz okay. Heute sind sie viel zu teuer und dürfen neu bewertet werden. Weitere Informationen zu den aktuellen Strafzinsen der Banken gibt es übrigens ohne Gewähr z.B. <a href="https://www.verivox.de/geldanlage/themen/negativzinsen/" target="_blank" rel="noopener">hier.</a></strong></p>
<p><strong>Weitere Informationen zum sicheren Investmentsparen und unsere Lösungen sind <a href="https://timabo.de/maschinenraum/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</strong></p>

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	</div>

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			<p style="text-align: right;"><a href="https://pixabay.com/de/photos/wolke-herz-liebe-romantik-5055011/" target="_blank" rel="noopener">Bildquelle</a></p>

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		<h2 class="wpb_heading wpb_singleimage_heading">Musikkassette und Sparbuch haben Einiges gemeinsam:</h2>
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			<p style="text-align: right;"><a href="https://pixabay.com/de/photos/kassette-veraltet-chaos-audio-994272/" target="_blank" rel="noopener">Quelle</a></p>

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			</item>
		<item>
		<title>Direktversicherung mag keine Dynamik!</title>
		<link>https://timabo.de/direktversicherung-mag-keine-dynamik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Feb 2018 16:25:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[bAV]]></category>
		<category><![CDATA[Direktversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Direkversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Dynamik]]></category>
		<category><![CDATA[Lohnbuchhaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[Unternehmerfalle bei dynamischen Direktversicherungen.]]></description>
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			<p>Jeder Arbeitnehmer hat das Recht, Teile sind Gehalts in Anwartschaften auf Versorgungslohn umzuwandeln (<a href="https://www.gesetze-im-internet.de/betravg/BetrAVG.pdf" target="_blank" rel="noopener">Quelle</a>). Sehr häufig werden dafür dann die versicherungsförmigen Durchführungswege der betrieblichen Altersvorsorge (&#8218;bAV&#8216;) Pensionskasse, Direktversicherung oder Pensionsfonds genutzt. Die Verkäufer der Finanzindustrie vermitteln zu gern dynamische Verträge, die in Beitrag und Leistung im für sie besten Fall jedes Jahr z.B. um einen festen (Mindest-)Prozentsatz ansteigen. Jede Dynamikerhöhung ist ein kleiner Neuabschluss und löst entsprechend neue Abschluss- und Vertriebskosten und damit auch Vermittlungsprovisionen aus, für die der Vermittler dann nicht einmal etwas tun muss. Das mag die Beliebtheit des Dynamik-Kreuzes im Versicherungs-Antrag erklären.</p>
<p>Bei der bAV stellt eine schlechte betreute Dynamik jedoch durchaus ein Hemmnis dar, dessen sich viele Unternehmer nicht bewusst sind. Ein Beispiel: In Jahr 1 sagt ein Unternehmer seinem Mitarbeiter eine Direktversicherung mit einem Gesamtbeitrag von 120 Euro zu. Davon werden 100 Euro durch Entgeltumwandlung vom Arbeitnehmer  sowie 20 Euro durch den Arbeitgeber steuerfrei und sozialversicherungsfrei aufgebracht. Im Vertrag ist eine Dynamik von 5 % p.a. vereinbart. Zum Beginn von Jahr 2 erhält der Unternehmer nun das Angebot des Versicherers, dass der Vertrag auf dann 126 Euro im Beitrag angepasst wird. Ihm stellen sich nun folgende zusätzliche Aufgaben:</p>
<ol>
<li>
<h6>Gespräch mit dem Arbeitnehmer, ob das Dynamikangebot überhaupt angenommen werden soll und wie die Aufteilung des Beitrags insgesamt erfolgen soll. Achtung: Es gelten Fristen.</h6>
</li>
<li>
<h6>Für eine vernünftige Entscheidung sollte eine neue Finanzberatung durchgeführt werden, in der die Effekte mit den aktuellen Werten simuliert wird.</h6>
</li>
<li>
<h6>Sofern das Angebot angenommen werden soll, braucht es eine erneuerte Umwandlungsvereinbarung zwischen den Parteien.</h6>
</li>
<li>
<h6>Die Lohnbuchhaltung muss die Änderungen fristgerecht und korrekt umsetzen. Andernfalls passen Lohn- und Finanzbuchhaltung am Jahresende nicht mehr zueinander.  Werden die Löhne extern erstellt, kommt es regelmässig zu Zusatzgebühren für den Unternehmer.</h6>
</li>
<li>
<h6>Verwahrung des Policennachtrags im Personalbüro UND Aushändigung einer Nachtragskopie an den Arbeitnehmer sind sicherzustellen.</h6>
</li>
<li>
<h6>Sofern der steuer- und sv-freie Höchstbetrag von 4 % der Beitragsbemessungsgrenze der Sozialversicherung erreicht wird, wird jede Beitragserhöhung darüber hinaus mindestens sozialversicherungspflichtig! Spätestens dann soll die Dynamik stoppen, was gute Versicherer ohnehin anbieten und faire Berater auch sicherstellen.</h6>
</li>
</ol>
<p><strong>Der Teufel steckt einmal mehr im Detail. Eine betriebliche Direktversicherung bzw. eine Betriebsrente im Allgemeinen sollte anders betreut werden als private Rentenversicherungen. Fragen Sie Ihren Vermittler nach seinem Betreuungskonzept und legen sie ihn schriftlich darauf fest. Letztlich steht der Unternehmer und nicht der Berater für die Erfüllung der zugesagten Leistungen ein. Direktversicherung und Dynamik gehören besser gar nicht erst zusammen. Mit einer konstant bezahlten bAV vermeidet man schwere und teure Fehler an den zahlreichen Schnittstellen, die hier ineinander greifen müssen. <a href="https://timabo.de/contact-us/">Hier</a> weitere Informationen.</strong></p>

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	</div>

		</div>
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