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	<title>Altersvorsorge &#8211; TIMABO Finanzen</title>
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		<title>Die Gehaltsabrechnung bei einer Direktversicherung!</title>
		<link>https://timabo.de/die-gehaltsabrechnung-bei-einer-direktversicherung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Apr 2024 11:43:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Direktversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Gehaltsabrechnung]]></category>
		<category><![CDATA[bAV]]></category>
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					<description><![CDATA[Fehler bei der Interpretation einer Gehaltsabrechnung mit einer Direktversicherung.]]></description>
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			<p><strong>Unser gesetzliches Sozialsystem wird durch Umlagen finanziert. &#8218;Umlageverfahren&#8216; bedeutet, daß aktive Erwerbstätige und ggfs. ihre Arbeitgeber die Beiträge für Leistungsempfänger aufbringen. Du siehst das jeden Monat auf Deiner Gehaltsabrechnung. Seit Mitte der 1960er Jahre wirkt der so genannte &#8218;Pillenknick&#8216;. Der Motor der Umlagefinanzierung wäre eine positive oder wenigstens konstante Entwicklung der Erwerbsbevölkerung. Diese Wunschformel geht seit nunmehr 50 Jahren nicht mehr auf. Die Regierungen der letzten Jahrzehnte haben verschiedene Maßnahmen eingeführt, die mehr oder weniger erfolgreich wirken, ohne die Grundursache der immer fragileren gesetzlichen Rente jemals in den Griff bekommen zu können. Eine sehr erfolgreiche Maßnahme ist bis heute die Einführung des Rechtsanspruchs auf betriebliche Altersvorsorge für alle Arbeitnehmer in Deutschland im Jahr 2001. Seit mehr als 20 Jahren wird der Rechtsanspruch überwiegend als so genannte &#8218;Direktversicherung mit Entgeltumwandlung und Arbeitgeberzuschuss&#8216; durchgeführt. Leider entstehen beim ersten Blick auf die Gehaltsabrechnung immer wieder Missverständnisse, nachdem eine solche Rentenversicherung eingeführt wurde. </strong></p>
<h5>Was ist eine Direktversicherung?</h5>
<p>Im Betriebsrentengesetz werden mehrere Durchführungswege für Zusagen auf betriebliche Altersvorsorge definiert. Für die Umsetzung des Rechtsanspruchs hat sich für viele Beteiligten die Durchführung als Direktversicherung etabliert. Der Weg ist sehr flexibel, einfach und lässt sich erfolgreich im Betrieb verwalten. Technisch wird eine Direktversicherung aktuell meist als &#8222;Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht&#8220; verstanden, da es um die Altersvorsorge geht. Der erste Schritt kommt in der Regel vom Arbeitnehmer, der seinen Arbeitgeber beauftragt, einen Teil seines Gehalts umzuwandeln in seinen Versorgungsbeitrag vom Firmenkonto. Dabei entstehen zwei Effekte: Erstens entsteht Steuerfreiheit für die Lohnsteuerarten. Und fast immer sind die Beiträge darüber hinaus frei von allen Sozialabgaben. Und weil der Arbeitgeber seine Anteile am Gesamtversicherungsbeitrag genau wie der Arbeitnehmer spart, gibt es eine Pflicht zur Bezuschussung, die in der Regel mit 15% pauschal abgegolten wird. Die Steuern und Teile der Abgaben werden gestundet bis zum Leistungsbezug durch den Arbeitnehmer. Insgesamt eine gute Idee.</p>
<h5>Die Darstellung im Beratungsgespräch.</h5>
<p>Viele Arbeitgeber führen inzwischen eine Versorgungsordnung, die die hausinterne Umsetzung regelt. Derzeit dreht betriebliche Altersversorgung wieder ein wenig in Richtung hin zu <strong>arbeitgeberfinanzierten</strong> Zusagen &#8211; als Reaktion auf den Personalmangel in der Wirtschaft. Dennoch befassen sich viele Fachberatungen auch noch mit der &#8222;Entgeltumwandlung&#8220;. Beispielhaft soll hier der Fall beleuchtet werden, dass eine Arbeitnehmerin die Entscheidung trifft, 100 Euro monatlich in Versorgungslohn umzuwandeln. Ihr Arbeitgeber bezuschusst ihre Umwandlung mit 15% aus eingesparten Sozialabgaben &#8211; mithin 15 Euro. In der Beratung werden die Effekte grafisch oder in Tabellenform vergleichend dargestellt. Und schnell ist ersichtlich, dass der Nettoaufwand nach eingesparten Steuer und Sozialabgaben bei ca. 55 Euro liegt. Der Arbeitgeber zahlt jedoch für sie insgesamt 115 Euro in den versicherungsförmigen Vorsorgevertrag, der als <strong>Direktversicherung</strong> oder manchmal auch als <strong>Pensionskasse</strong> oder <strong>Pensionsfonds</strong> durchgeführt ist.</p>
<h5>Die Gehaltsabrechnung ist keine Beratungsunterlage.</h5>
<p>Im ersten Monat mit der neuen Betriebsrente wird die Abrechnung dann regelmäßig falsch aufgefasst: Unmittelbar vor der Nettoauszahlung unten rechts ist zu lesen, dass &#8211; entgegen der Erwartung und des Versprechens &#8211; anscheinend voll 100 Euro bezahlt werden. Es fehlen die erhofften Vorteilseffekte, so scheint es. Und mehr noch: Weiter oben werden die 100 Euro auch noch abgezogen. Doppelt womöglich?</p>
<p>Bevor jetzt Wut und Frust Einkehr halten, könnte man die Abrechnung einfach mit derjenigen des Vormonats vergleichen: Abb. 1. Bei konstanten Bezügen wäre das problemlos. Bei schwankenden Gehältern hilft das kaum weiter. In Abb. 2 haben wir unser Beispiel exemplarisch aufbereitet. Auf den zweiten Blick zu lesen ist, dass Steuer-Brutto und SV-Brutto nunmehr um 100 Euro geringer sind als das Gesamt-Brutto: 2.900 Euro versus 3.000 Euro. <strong>Und genau dort stecken die 100 Euro aus der Umwandlungsentscheidung unserer Arbeitnehmerin! </strong></p>
<p>Wenn alle Lohnarten korrekt erfasst sind, kann man sich grundsätzlich darauf verlassen, dass Steuern und Sozialabgaben wirklich geringer sind als ohne die Direktversicherung. Man sieht das auch an den Kennbuchstaben &#8222;F&#8220; bzw. &#8222;L&#8220; etwas weiter oben bei den Lohnarten. Die Umwandlung wird subtrahiert mit &#8222;L&#8220;, was man sich vielleicht mit &#8218;be<strong>L</strong>astet&#8216; merken will und gleichzeitig addiert mit &#8222;F&#8220; &#8211; also &#8218;be<strong>F</strong>reit&#8216;. Einen Vergleich für die <strong>reduzierten</strong> Steuern und Abgaben gibt es an dieser Stelle nicht, aber das ist auch nicht die Aufgabe einer Lohnabrechnung.</p>
<p>Und der Arbeitgeberzuschuss? Ganz einfach mit &#8222;F&#8220; markiert und leicht zu erkennen. Im Ergebnis ist der Netto-Verdienst als Zwischenposition um rund 45 Euro höher als ohne Direktversicherung, was man leider nicht direkt sieht. Und von diesem <strong>erhöhten</strong> Netto-Verdienst erst wird der eigentliche Umwandlungsbeitrag abgezogen, bevor es zum Auszahlungsbetrag kommt. Er ist tatsächlich rund 55 Euro geringer (vgl. Abb. 1 mit Abb. 2).</p>
<p><strong>Natürlich kommt auch vor, dass die Lohnarten fehlerhaft erfasst werden. Deshalb ist es immer klug, die Gehaltsabrechnung gerade nach Änderungen wesentlicher Inhalte präzise zu prüfen und ggfs. Hilfe einzuholen. </strong></p>
<p><em>Dieser Artikel erhebt keinen Anspruch auf eine vollständige Beratung zur betrieblichen Altersversorgung. Der Beitrag sollte nicht zur Grundlage einer Finanzentscheidung gemacht werden. Bitte lasse Dich unabhängig beraten. Auch bietet er keine individuelle Beratung in steuerlichen und rechtlichen Fragen. Bitte wende Dich hierzu an entsprechende Berufsträger. Eine Haftung aufgrund der Folgen etwaiger Entscheidungen wird hiermit ausgeschlossen. Datenstand April 2024.</em></p>

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			<p>Quelle: <a href="https://pixabay.com/de/users/sammy-sander-10634669/" target="_blank" rel="noopener">Pixabay</a></p>

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		<h2 class="wpb_heading wpb_singleimage_heading">Abb. 1: Gehalt OHNE Direktversicherung</h2>
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		<h2 class="wpb_heading wpb_singleimage_heading">Abb. 2: Gehalt MIT Direktversicherung</h2>
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		<title>Spielregeln und staatliche Förderung</title>
		<link>https://timabo.de/spielregeln-und-staatliche-foerderung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 May 2022 07:45:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Riester]]></category>
		<category><![CDATA[Rürup]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn Dir Deine Freiheit wichtig ist, hinterfrage staatliche Förderung bei der Altersvorsorge.]]></description>
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			<p><strong>Du kennst ihre Namen bestimmt schon: <em>Riester</em>-Rente, <em>Rürup</em>-Rente oder <em>bAV</em> bzw. <em>Direktversicherung</em>. Es handelt sich dabei um Finanzlösungen, mit denen Du Deine Altersvorsorge verbessern könntest und staatliche Förderung nutzen würdest. In Zeiten unsicherer Renten und steigender Inflation wird es wichtiger werden, erfolgreich vorzusorgen und etwas Geld zusätzlich zur Deutschen Rente zu bekommen. Aber auch die persönliche Freiheit, weniger oder kürzer zu arbeiten, ist ein starkes Motiv, hier zu handeln. Wer will schon von einem Sozialgesetzbuch abhängig sein?</strong></p>
<h3>Der Reiz staatlicher Förderung!</h3>
<p>Grundsätzlich übt staatliche Förderung irgendwie eine magische Anziehungskraft auf Menschen aus. Das sahen wir 2009 bei der legendären &#8222;Abwrackprämie&#8220; auf an sich noch produktive Fahrzeuge bei Anschaffung eines neuen Autos. Eine gigantische Subvention der Automobilwirtschaft &#8211; angeblich als Antwort auf die Finanzkrise. Wir fragen uns bis heute, was Autos mit kollabierenden Finanzsystemen zu tun haben sollen. Eine Erfolgsstory war es jedenfalls. Auch aktuell wird wieder reichlich indirekte Staatswirtschaft betrieben und allerlei subventioniert: Windkraft, E-Mobilität, Solaranlagen etc. Die VerbraucherInnen haben in der Regel recht wenig davon, denn die Förderung wandert regelmäßig in die Bücher der Unternehmen, weil sie als Aufschlag in die Preise einkalkuliert ist. Die Produkte sind am Ende oft nicht preiswerter als ungeförderte Substitute.</p>
<p>Bei geförderten Finanzprodukten gibt es <strong>immer</strong> gewisse Spielregeln. Diese eher qualitativen Merkmale sind wichtig und fallen bei zu vielen so genannten &#8222;FinanzberaterInnen&#8220; und &#8222;Finanzcoaches&#8220; unter den Tisch. Du darfst Dir hier Gedanken machen, ob Du das wirklich kaufen willst, wenn Du die weichen Merkmale hinterfragst und hoffentlich ehrliche Antworten bekommst. Bewerten darfst Du sie dann selbst.</p>
<ul>
<li><em>Todesfallschutz: Was passiert, wenn Dir etwas passiert, mit Deinem Geld? Nicht geförderte Fonds und Versicherungen sind frei vererbbar, was über Bezugsrechte, die gesetzliche Erbfolge oder entsprechende Verfügungen (&#8218;Testament&#8216;) geregelt wird. Bei allen staatlich geförderten Lösungen gibt es hier Einschränkungen. Sie sind zum Teil erheblich. Und sie sind sehr wenig flexibel, um an veränderte Lebensumstände angepasst werden zu können. So mancher Euro ist verloren, wenn zum Beispiel nach einer Scheidung oder nach dem Tod der EhepartnerIn keine bezugsberechtigte Person mehr da ist.</em></li>
<li><em>Kapitalwahlrecht: Die Versicherungsindustrie liebt die lebenslange Rentenzahlung. Sie verdient in der Regel fürstlich mit der Angst, dass das Geld verbraucht ist und womöglich noch gelebt wird. Bei einigen staatlich geförderten Vorsorgeformen gibt es KEIN Wahlrecht. Du MUSST eine lebenslange Rente als Bezugsform wählen oder darfst in einem anderen Fall lediglich 30% kapitalisieren. Solche eine Leibrente wird versicherungstechnisch bis mindestens Mitte 90 kalkuliert. Eine 35-jährige Person geht bei Abschluss also einen Vertrag ein, der rund 60 Jahre laufen soll oder ihr Geld für diesen Zeitraum an die Kette legt.</em></li>
<li><em>Verfügbarkeit: Staatliche Förderung bedeutet, dass Du grundsätzlich KEIN GELD VOR 60 bekommen wirst. Bei jüngeren Verträgen sogar vor 62. Der Staat fördert Deine Entscheidung, weil er Dich zum Aufbau von Altersversorgung steuern will. Und der Startpunkt wird Dir dann vorgegeben. Für kurzfristige Ziele oder unerwartete Notwendigkeiten sind solche Lösungen absolut ungeeignet.</em></li>
<li><em>Kapitalanlage: Es gelten besondere Spielregeln hinsichtlich der Kapitalanlage. Du hast so gut wie keinen Handlungsspielraum an dieser Stelle. Das ist komfortabel. In der Regel gibt es Garantievorgaben. Beispielsweise gibt es die Regel, dass mindestens die eingezahlten Beiträge zur Auszahlung zur Verfügung stehen müssen. Das klingt ja erst einmal sicher und vielleicht gut, aber die großen Chancen, die bei langfristigen Geldanlagen in den Aktienmärkten liegen, werden vertan. Die Finanzindustrie unternimmt allerlei Klimmzüge, um hier scheinbar adäquate Lösungen vermarkten zu können, die dennoch gute Renditen versprechen. Sie sind unnötig teuer, was dem enormen Aufwand geschuldet ist.</em></li>
<li><em>Steuerstundung: Es gibt aktuell kein einziges steuerfreies Finanzprodukt. Die Abgaben werden lediglich ganz oder teilweise gestundet. Das funktioniert auch, denn bei den meisten Menschen ist der Abgabensatz im Alter noch geringer als in der Erwerbsphase. Außerdem kannst Du durch Stundung aus Inflation Deine persönliche Deflation machen. Merke: Förderquote ist bei weitem nicht alles! Achte darauf, wie hoch die Abgabenlast im Leistungsbezug zuschlägt &#8211; und wenn es nur pauschal und vereinfacht ist. Die im Angebot glänzend dargestellte Leistung aus dem Förderprodukt ist nicht 1:1 vergleichbar mit einer ungeförderten Lösung. </em></li>
<li><em>Berufsunfähigkeit: Ganz besonders problematisch können biometrische Versicherungslösungen unter staatlicher Förderung wirken. Gerne bieten FinanzberaterInnen zum Beispiel die wichtige Berufsunfähigkeitsversicherung über betriebliche Direktversicherungen oder Rürup-Verträge an. Obacht: Hier sind schädliche Vorholeffekte auf Abgaben im Leistungsfall enthalten, denn auch diese Renten sind steuerpflichtige Leistungen.</em></li>
</ul>
<h3>Drum prüfe, wer sich ewig bindet.</h3>
<p><strong>Wenn Dir Deine <em>Freiheit</em> wichtig ist, sei behutsam mit staatlich geförderter Altersvorsorge. Frage Dich rechtzeitig, ob Dir die Förderung um ihrer selbst Willen lukrativ erscheint. Dein Ziel sollte sein, für das Alter vorzusorgen bzw. vom Arbeitsdruck zu befreien. Hier dann nach vollständiger Würdigung ein Förderprodukt beizumischen, kann eine kluge Entscheidung sein. Förderung hat jedoch keinen Selbstzweck. Sie ist immer nur<em> Neben</em>bedingung. Ist es überhaupt noch ratsam, das Leben in eine Erwerbsphase und eine Rentenphase einzuteilen? Dieser Ansatz ist vielleicht etwas in die Jahre gekommen. Wir arbeiten heute anders als unsere Vorväter und -mütter. Wir nutzen Home-Offices, machen Sabbaticals, betreiben Altersteilzeiten und wechseln häufiger die Berufung als früher. Allzu starre und staatlich geregelte Finanzpläne sind anachronistisch.</strong></p>

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			</item>
		<item>
		<title>Garantien kosten Geld!</title>
		<link>https://timabo.de/garantien-kosten-geld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2021 10:01:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[bAV]]></category>
		<category><![CDATA[Garantien]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Riester]]></category>
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					<description><![CDATA[Garantien kosten Geld. Wie Riester und bAV betroffen sind.]]></description>
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			<h2><strong>Garantien kosten Geld:</strong></h2>
<h2>Wie Riester und bAV betroffen sind.</h2>
<p>In der guten alten Sparzeit gab es noch Zinsen. Meine erste Erinnerung an das Wort &#8218;Zinsen&#8216; geht auf die Mutter meines Freundes Andreas zurück. Ich hatte zum Geburtstag etwas Geld von Opa bekommen. Es waren 50,- DM. Das war damals unglaublich viel Geld. Ein Siebenjähriger erobert damit die ganze Welt! Jedenfalls sagte Andreas&#8216; Mutter, ich solle das Geld doch bei der Bank sparen, denn da  würde ich Zinsen bekommen. Und dann am besten noch am &#8222;Weltspartag&#8220; Ende Oktober zur freundlichen Frau am Schalter der Volksbank gehen, denn da gab es coole kleine Geschenke dazu: Lineal, Bleistift und so weiter. Gesagt &#8211; getan. Sparbuch eröffnet und fortan immer wieder die Spardose geleert und die kleinen Vermögen treu und im Herbst zur Bank getragen. Und richtig Zinsen kassiert. Aus Geld wurde mehr Geld. Ganz von selbst.</p>
<h2>Das Sparbuch ist keine gute Entscheidung mehr.</h2>
<p>Die Zeiten haben sich geändert. Ich bin älter geworden. Und ein Sparbuch besitze ich lange nicht mehr. Meine Lineale und Bleistifte kaufe ich mir selbst  &#8211; wobei ich meistens am PC tippe und weniger mit der Hand schreibe als früher. Zinsen? Im Gegenteil: Es gibt Strafzinsen auf Geld! Die Banken nennen sie höflich &#8218;Verwahrentgelt&#8216; oder noch netter. In Wahrheit sind es Minuszinsen auf Erspartes. Das liegt an der Geldpolitik der Zentralbank,  die mittlerweile europäisch geworden ist und den Euro anstelle der D-Mark verwaltet. Die Menge an Geld in unserer Wirtschaft ist so groß, dass die Banken und Sparkassen Zinsen an die Zentralbank zahlen müssen, wenn sie dort Geld anlegen. Und diese negativen Zinsen geben sie dann auch an die Kundinnen und Kunden weiter, die auf ihre Sparguthaben dann ab einer gewissen Höhe der Einlagen oft 0,5% p.a. Zinsen ZAHLEN. Es ist also heute ein Fehler, sein Geld zur Bank zu bringen. Denn zu den negativen Zinsen kommen ja noch steigende Preise für Güter und Dienstleistungen. Das nennt man &#8218;Inflation&#8216;. Bei einer Inflationsrate von z.B. 2% p.a. und einem Strafzinssatz von 0,5% p.a. verliert ein Guthaben von 100.000,- EUR nach einem Jahr sage und schreibe 2.500,- EUR an Kaufkraft. Nach 5 Jahren sind fast 12.000,- an Kaufkraft verschwunden &#8211; aus 100.000,- EUR sind nach 5 Jahren rund 88.000,- EUR echtes Vermögen geworden.</p>
<h2>Die Folgen der negativen Zinsen.</h2>
<ul>
<li>
<h6>Häuslebauer freut der negative Zins vordergründig. Darlehen sind billiger den je. Die Preise für Einfamilienhäuser, Eigentumswohnungen und Neubauten haben das längst inhaliert und sind entsprechend  gestiegen. Bei ehrlicher Betrachtung ist das eine Art Nullsummenspiel. Was früher als Zinsen bei der Bank landete, bekommt heute das Bauunternehmen, der Hausverkäufer und die Baustoffhersteller.</h6>
</li>
<li>
<h6>Geldanleger suchen nach alternativen Geldanlagen, wenn es keine Immobilie sein soll, weil sie zu unflexibel oder zu teuer ist. Dabei kommen Aktien und Anleihen, Edelmetalle und seltsame Dinge wie künstliche Kryptowährungen ohne jede Finanzaufsicht auf das Tableau.</h6>
</li>
<li>
<h6>Fonds und Versicherungen mit Garantieversprechungen funktionieren bereits heute nicht mehr.</h6>
</li>
</ul>
<h2>Das Garantiemodell bei der Vorsorge bricht zusammen.</h2>
<p>Garantien kosten Geld. Ein Rechenbeispiel mit dem noch aktuellen Rechnungszins von 0,9 % bei klassischen Lebensversicherungen und der Notwendigkeit einer Beitragserhaltungsgarantie zum Ablauf in 30 Jahren bei 100,- monatlicher Beitragsleistung OHNE Kostenbetrachtung. Ziel ist also ein Garantieguthaben von 36.000,- EUR am Ende bei 100,- EUR Sparleistung. Rein mathematisch braucht man bei 0,9% positivem Rechnungszins 87,19 EUR nur zur Garantiebildung. 12,81 EUR stehen für Kosten, Versicherungsrisiko und freie Geldanlage zur Verfügung. Wenn der Rechnungszins ab 2022 dann auf 0,25% gefallen sein wird, kostet die Garantiebildung bereits 96,31 EUR! Kein Versicherer wird für 3,69 EUR seine Kosten und Risiken darstellen können. Strafzinsen gibt es hier zwar noch nicht, aber das Modell &#8218;Versicherung mit Beitragsgarantie&#8216; bricht in sich zusammen.</p>
<p>Und davon direkt betroffen sind Riester-Verträge und viele Formen der betrieblichen Altersversorgung. Allianz &amp; Co. haben bereits angepasst oder ziehen sich zurück. Investmentfonds geht es nicht besser. Mathematik gilt für alle und ist immer verlässlich. In einigen staatlich stark unterstützten Formen der Altersvorsorge gilt heute noch die Vorgabe des Gesetzgebers, dass mindestens die eingezahlten Altersvorsorgebeiträge zur Verfügung stehen MÜSSEN. Und das kann der Gesetzgeber im Grunde nicht mehr aufrecht erhalten. Es wird sich ändern &#8211; irgendwann bald nach der Bundestagswahl. Man diskutiert bereits ein Garantieniveau von 80% oder ähnlich. Das macht aber nur zeitweilig glücklich. <strong>Da nicht zu erwarten ist, dass die Geldmenge ohne Währungsreform aktiv zurück genommen werden kann, wird es bei geringen oder negativen Zinsen bleiben &#8211; demnächst vielleicht schon ab sehr viel geringeren Guthaben als heute. Und dann? Dann wird man auch das Garantieniveau bei Riester &amp; Co. immer weiter senken müssen, damit es überhaupt  noch ein Produktangebot gibt.</strong></p>
<h2>Umdenken erforderlich.</h2>
<p><strong>Im internationalen Vergleich sparen Deutsche mit am meisten. Und sie sparen am wenigstens erfolgreich! Was für die Versicherer und Fonds gilt, trifft jeden Einzelnen gleichermaßen. Das Sparbuch ist tot. Die klassische Lebensversicherung als Altersvorsorge im Grunde auch. Wer mit diesen Lösungen spart und vorsorgt, verliert richtig Kaufkraft. So schön sich ein Garantieversprechen anfühlt, so irreführend ist es heutzutage. Sparer sind gefordert, sich von Sparbuch, Lebensversicherung &amp; Co.  zu lösen. Tagesgeldkonten sollten bestenfalls als Notgroschen-Topf und für die ganz ganz ganz kurze Frist eingesetzt werden. Was wohl die Mutter von Andreas HEUTE sagen würde? Nun, da auch der Weltspartag  verschwunden ist, würde sie als kluge Frau empfehlen, dass ich mein kleines Vermögen in ein gut gemachtes Aktien- und Anleihendepot investiere, damit es sich mehren kann. Garantien waren früher preiswert und ganz okay. Heute sind sie viel zu teuer und dürfen neu bewertet werden. Weitere Informationen zu den aktuellen Strafzinsen der Banken gibt es übrigens ohne Gewähr z.B. <a href="https://www.verivox.de/geldanlage/themen/negativzinsen/" target="_blank" rel="noopener">hier.</a></strong></p>
<p><strong>Weitere Informationen zum sicheren Investmentsparen und unsere Lösungen sind <a href="https://timabo.de/maschinenraum/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</strong></p>

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			<p style="text-align: right;"><a href="https://pixabay.com/de/photos/wolke-herz-liebe-romantik-5055011/" target="_blank" rel="noopener">Bildquelle</a></p>

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		<h2 class="wpb_heading wpb_singleimage_heading">Musikkassette und Sparbuch haben Einiges gemeinsam:</h2>
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			<a data-rel="prettyPhoto[rel-5693-3611983973]" href="https://timabo.de/wp-content/uploads/2021/06/cassette-994272_640.jpg" target="_self" class="vc_single_image-wrapper vc_box_shadow_border  vc_box_border_grey prettyphoto"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="424" src="https://timabo.de/wp-content/uploads/2021/06/cassette-994272_640.jpg" class="vc_single_image-img attachment-full" alt="" srcset="https://timabo.de/wp-content/uploads/2021/06/cassette-994272_640.jpg 640w, https://timabo.de/wp-content/uploads/2021/06/cassette-994272_640-600x398.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a>
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			<p style="text-align: right;"><a href="https://pixabay.com/de/photos/kassette-veraltet-chaos-audio-994272/" target="_blank" rel="noopener">Quelle</a></p>

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		<title>Fondspolice jetzt auf den Prüfstand!</title>
		<link>https://timabo.de/fondspolice-jetzt-auf-den-pruefstand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2019 17:03:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Fondspolice]]></category>
		<category><![CDATA[Tarifcheck]]></category>
		<category><![CDATA[Investment]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Prüfstand]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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			<p>Investment ist toll. Für den langfristigen Vermögensaufbau oder die Altersvorsorge sind Investmentfonds das Mittel der Wahl. Das empfehlen die meisten Banken und Finanzberater. Sehr häufig werden Aktienfonds und Rentenfonds technisch dann in einen Versicherungsmantel gesteckt, wenn es um die Antragsunterschrift geht. Die offizielle Begründung: Steuervorteile! Logisch, was auch sonst. Diese Sparform nennt sich Fondsgebundene Rentenversicherung oder Lebensversicherung oder auch gerne einfach &#8218;Fondspolice&#8216;. Deine Fondspolice gehört auf den Prüfstand.</p>
<p>Rechtlich gesehen schließt der Anleger bzw. Sparer also eine Versicherung ab. Von seinem Geld deckt zunächst die Versicherungsgesellschaft ihre Kosten. Einen Großteil machen die Abschluss- und Vertriebskosten in den ersten Jahren aus. Darüber hinaus aber auch ganz erhebliche laufende Gebühren. Und aus alldem bezieht der Versicherungsvermittler in der Regel seine Vergütung &#8211; am Anfang und laufend. Nur der mehr oder wenige klägliche Rest seines Geldes fließt dann wirklich in die gewünschten Fonds. Und die Fonds entnehmen dem Vermögen dann <strong>zusätzlich</strong> laufende Gebühren. Dass es dabei dann keine Ausgabeaufschläge oder andere Kosten für Services gibt, fällt indes kaum ins Gewicht.</p>
<h5>Alle Gebühren kosten Rendite!</h5>
<p>Gemein ist, dass dem Verbraucher ganz legal nicht alle Kosten &#8211; und vor allem die auf der Fondsebene- NICHT in den Angebotsberechnungen und Vertragsunterlagen gezeigt werden. In der Beratung werden meist vergangene Renditen populärer Aktienindizes dargestellt. Das weckt Begehrlichkeiten oder gar Gier. Man will ja schließlich dazu gehören oder keine große Chance verpassen. Die Krux: Alle Gebühren kosten Rendite! Ja, die Märkte erwirtschaften tatsächlich Renditen. Je länger die Laufzeit und je höher die Aktienfondsquote, desto höher sind sie. Das Problem: Die Kunden erleben die Renditen nicht, weil sie auf dem Weg durch die Finanzprodukte zerstört werden. Erwartungen werden verfehlt. Wut und Enttäuschung machen sich breit.</p>
<h6>Beispiel: Marktrendite 6% und erreichte Kundenrendite nach Kosten vor Steuern 1,5%. Solche Ergebnisse sind leider nicht einmal die Ausnahme. Viele Verträge sind schon über 10 Jahre alt und der Kontostand erreicht gerade einmal die Summe der eingezahlten Beiträge &#8211; wenn überhaupt!</h6>
<h5>Die Lösung: Police prüfen und Kosten senken!</h5>
<p>Du darfst Deine Fondspolice heilen. Die Gebühren Deiner vorhandenen Police lassen sich in den allermeisten Fällen in Euro errechnen. Die Hochrechnungen der Versicherer sind an dieser Stelle ebenso lückenhaft wie die Angebote bei Vertragsabschluss: Sie enthalten einfach nicht alle Kosten. Erst die neutrale gutachterliche Berechnung in Euro und Cent auf allen Ebenen zwischen Markt und Geldbeutel machen Ergebnisprognosen überhaupt wertvoll. Ein weiterer Nutzen liegt in der Vergleichbarkeit: Erst die transparente und gleichförmige Darstellung aller Gebühren am besten in Euro macht den Produktvergleich zwischen zwei Angeboten zulässig. Und letztlich liegt in dieser Arbeit auch der Schlüssel zur Heilung: Stell Dir vor, Du selbst könntest die Renditezerstörung um 2-3 Prozentpunkte senken! Mehr Nettorendite und mehr Geld ohne Risiko und ohne Mehraufwand.</p>
<h2>Deine Fondspolice gehört auf den neutralen Prüfstand. Je früher Du das entscheidest, desto größer ist die Heilung.</h2>
<p>Kontakt <a href="https://timabo.de/contact-us/">hier</a>.</p>

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			<p><a href="https://pixabay.com/de/unternehmen-rechner-berechnung-861323/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bildquelle</a></p>

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		<title>Krankenkasse auf Betriebsrente</title>
		<link>https://timabo.de/krankenkasse-auf-betriebsrente/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2017 10:40:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krankenkasse]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Direktversicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[Alter Wein in neuen Schläuchen: Krankenkasse und Betriebsrente, die Tausendste.]]></description>
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			<p><strong>Alle Jahre wieder &#8222;Betriebsrente und Krankenkasse&#8220;. </strong> Nicht nur im Sommerloch finden Journalisten und Blogger ein Thema offenbar besonders spannend. Regelmäßig und wiederholt wird ans Tageslicht gespült, dass der Gesetzgeber angeblich rückwirkend eine Beitragspflicht auf Leistungen einer betrieblichen Zusatzrente eingeführt habe. Typischerweise wird dabei ein angeblich betrogener und &#8222;armer&#8220; Rentner zitiert, der selbstredend standhaft reklamiert, er hätte seine Direktversicherung so NIE abgeschlossen, wenn er beizeiten davon gewußt hätte. Und dass &#8222;Altersreichtum&#8220; und Wohlstand eine Staatsaufgabe sei, verstehe sich ja von selbst oder etwa nicht! Also bitte. Böser Staat und natürlich böse Finanzindustrie mit ihrer effektiven Lobbyarbeit. Und dann bestimmt auch noch eine Vorstandsboni im 7-stelligen Bereich dafür. Mindestens. Also, da platzt der Deutsche natürlich vor Wut oder Neid. Oder einfach beidem.</p>
<h3>Krankenkasse war schon immer fällig</h3>
<p>Fakt ist, dass auf Leistungen schon immer Beiträge zur gesetzlichen Krankenkasse fällig waren. Auch vor Einführung eines neuen Gesetzes im Dezember 2004 (so alt ist das &#8222;brandheiße&#8220; Thema übrigens schon). Nur hatte die SPD-geführte Bundesregierung damals am Beitragssatz gedreht und die Versicherer zum Inkasso der fälligen Beiträge ins Spiel gebracht. Das war alles. <strong>Es müssen auf Leistungen aus einer Betriebsrente seither Beiträge in Höhe des vollen allgemeinen Beitragssatzes zur gesetzlichen Krankenkasse bezahlt werden</strong>. Bei einer steuerfreien Einmalzahlung wie bei einer klassischen Direktversicherung nach § 40b EStG üblich wird das Einmalkapital durch 120 dividiert und darauf der Beitragssatz inklusive Pflegeversicherung angewendet. Und dieser Betrag ist dann 10 Jahre zu zahlen. Das nennt man mithin &#8222;zinslose Beitragsstundung&#8220; durch den Staat. Das Einmalkapital aus der Direktversicherung wird also zunächst vollständig steuerfrei ausgezahlt, wenn die Regeln eingehalten werden. Ist das dann wirklich so schlimm, wenn man nicht vergisst oder böswillig übersieht, dass in der gesamten Erwerbsphase bei optimaler Gestaltung weder Steuern noch Sozialabgaben auf die Beiträge fällig gewesen waren? Immerhin hat man durch die Stundung der Abgaben einen wirtschaftlichen Inflationsvorteil gehabt!</p>
<p>Das Modell &#8218;Direktversicherung&#8216;  kann übrigens wirklich &#8222;kippen&#8220;. Darauf sei fair hingewiesen. Wenn man zum Beispiel in der Erwerbsphase oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze verdient und als Rentner darunter fällt. Oder wenn man seine Direktversicherung nicht optimal gestaltet und sowohl in der Erwerbs-, als auch in der Rentenphase Sozialabgaben leistet. Das sind dann aber schon gravierende handwerkliche Fehler, wie sie bestenfalls bei Verbraucher-Alleingängen, einigen Bankberatern oder Vermögensberatern aus dem einen oder anderen Strukturvertrieb vorkommen dürften. Für die allermeisten Arbeitnehmer mit guten Beratern gilt: Eine Direktversicherung oder Pensionskasse war, ist und bleibt ein wichtiger und sicherer Mosaikstein bei einem wichtigen Thema: Altersvorsorge. Sie steht unter der Haftung des Arbeitgebers, ist streng staatlich geschützt und bietet lukrative Steuer- und Abgabeneffekte.<strong> </strong></p>
<h3><strong>Als Nettotarif ohne Abschlusskosten und mit finanzieller Arbeitgeberunterstützung nicht zu schlagen.</strong></h3>
<h6>Also liebe Journalisten, bitte objektiv berichten anstatt zu verunsichern, nur um irgendwelche Meldungen verkaufen zu können, die es wirklich nicht (mehr) wert sind.</h6>

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			<p><a href="https://pixabay.com/de/wippe-schaukel-schaukelger%C3%A4t-balken-339504/" target="_blank" rel="noopener">Bildquelle</a></p>

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		<item>
		<title>Rente sinkt mit Entgeltumwandlung</title>
		<link>https://timabo.de/rente-sinkt-mit-entgeltumwandlung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2016 13:52:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Direktversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Rente (Bund)]]></category>
		<category><![CDATA[Entgeltumwandlung]]></category>
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					<description><![CDATA[Anspruch auf Entgeltumwandlung. Wie wirkt sich die Teilnahme auf die Rente aus? Lohnt es sich?]]></description>
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			<p>Das Betriebsrentengesetz BetrAVG definiert insgesamt 5 Durchführungswege für betriebliche Altersvorsorge in der Bundesrepublik:</p>
<ol>
<li>
<h6>Unterstützungskasse</h6>
</li>
<li>
<h6>Pensionszusage/Direktzusage</h6>
</li>
<li>
<h6>Direktversicherung</h6>
</li>
<li>
<h6>Pensionskasse</h6>
</li>
<li>
<h6>Pensionsfonds</h6>
</li>
</ol>
<p>Das Besondere der drei Letztgenannten ist, dass sie &#8222;versicherungsförmig&#8220; sind. Das heißt, dass mit der Durchführung ein externes Finanzinstitut unter dem Schutz der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BAFin beauftragt wird. In der Regel werden lebenslange Rentenzahlungen (&#8222;Leibrenten&#8220;) mit Kapitalwahlrecht durch den Arbeitgeber zugesagt und entsprechend extern durchgeführt. Die Tarife müssen so kalkuliert sein, dass das Leistungsversprechen garantiert eingehalten wird. Das ist Vorschrift.</p>
<p>Seit Anfang dieses Jahrtausends können alle Arbeitnehmer rechtswirksam verlangen, einen Betrag von bis zu 4 % der Beitragsbemessungsgrenze zu Gunsten einer Versorgung umzuwandeln. Der Vorteil liegt darin, dass der Betrag dann als &#8222;Versorgungslohn&#8220; gilt. Und der ist -anders als Barlohn- steuerfrei und sozialabgabenfrei. Man zahlt also deutlich weniger Steuern und Abgaben als vorher. Auf die Leistungen im Rentenalter werden dann Steuern und Abgaben zur gesetzlichen Krankenkasse nachgeholt. Dennoch: Das lohnt sich fast immer.</p>
<p>Es gibt einen weiteren wichtigen Aspekt zu beachten: Die Sozialabgabenfreiheit hat ihren Preis. Bestimmte Anwartschaften auf Leistungen und Rente werden reduziert, wenn das sozialversicherungspflichtige Einkommen durch eine Lohnumwandlung verringert wird: Arbeitslosengeld, Krankengeld, Erwerbsminderungsrente, Hinterbliebenenrenten und vor allem auch die Rente wegen Alters. Letzterem wollen wir uns mit einem Beispiel annähern:</p>
<h6>Nehmen wir an, eine Angestellte im Alter von 40 Jahren entscheidet sich, 100 Euro zu Gunsten einer Direktversicherung umzuwandeln. Das sind also 1.200,- EUR pro Jahr. Wir brauchen zuerst das Durchschnittseinkommen der Arbeitnehmer in der Rentenversicherung. Die Deutsche Rente (Bund) veröffentlicht die Zahl <a href="https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/5_Services/01_kontakt_und_beratung/02_beratung/07_lexikon/CD/durchschnittseinkommen.html" target="_blank" rel="noopener">hier</a>. Im Jahr 2016 wurde dafür der Wert 36.267,- EUR vorläufig angegeben. Teilt man 1.200 durch 36.267, so ergibt das 0,03. Im Jahr 2016 gehen damit 0,03 so genannte Entgeltpunkte EP erloren, wenn monatlich 100,- Euro umgewandelt werden. Vereinfachend nehmen wir jetzt an, dass das Durchschnittsentgelt in den kommenden 27 Jahren nicht steigt. Es gehen also in jedem Jahr 0,03 EP auf dem Rentenkonto verloren. Das sind insgesamt o,81 EP. Und anhand des<a href="https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/5_Services/01_kontakt_und_beratung/02_beratung/07_lexikon/Functions/Lexikon.html?cms_lv2=422944&amp;cms_lv3=228028#lvl3" target="_blank" rel="noopener"> aktuellen Rentenwerts</a> von z.B. im Westen 30,45 EUR je EP kommt man auf einen monatlichen Rentenverlust von 24,66 EUR Altersrente ab 67. Auch hier wurde von einem konstant bleibendem aktuellem Rentenwert ausgegangen.</h6>
<p><strong>Zur Leistungsseite: Geht man allein vom garantierten Kapital von 32.400,- zum Rentenbeginn aus, so entspricht es in etwa einer Rente von 120,- EUR, die im Gegenzug dazu kommen. Per Saldo bleiben also gut 90,- EUR Überschuss in jedem Monat stehen. Selbstverständlich gehören steuerliche und abgabenrechtliche Ergänzungen noch hinzu, aber es bleibt festzuhalten, dass eine Betriebsrente aus Entgeltumwandlung zumindest nicht schaden kann. Wenn nun auch noch kostengünstige Gruppentarife oder sogar Nettotarife ohne Abschlusskosten eingesetzt werden, man nicht nur die geringe Garantie erreicht sondern nur ein wenig mehr und/oder der Arbeitgeber sich mit einem Zuschuss aus Sozialversicherungsvorteilen beteiligt, sollten alle Arbeitnehmer nicht zögern und die Betriebsrente für sich entdecken. Sie sollte bei einer guten Rente nicht fehlen.</strong></p>

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			<p><a href="https://pixabay.com/de/bank-ausruhen-gartenbank-entspannen-409368/" target="_blank" rel="noopener">Bildquelle</a></p>

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		<item>
		<title>PSVaG-Beitrag geht auf NULL!</title>
		<link>https://timabo.de/psvag-beitrag-geht-auf-null/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2016 12:03:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[bAV]]></category>
		<category><![CDATA[Direktversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Pensionszusage]]></category>
		<category><![CDATA[Unterstützungskasse]]></category>
		<category><![CDATA[BetrieblicheAltersversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Pension]]></category>
		<category><![CDATA[PSVaG]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenig Insolvenzen - gut für Unternehmen: PSV senkt den Beitrag auf NULL.]]></description>
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			<p class="p1"><span class="s1">Der Pensions-Sicherungs-Verein auf Gegenseitigkeit (PSVaG)führt die gesetzlich vorgeschriebene Insolvenzsicherung für einige Durchführungswege der Betrieblichen Altersversorgung durch, sofern Versorgungsberechtigte dem Betriebsrentengesetz (BetrAVG) unterliegen. In der Regel ist er also für alle Arbeitnehmer und nicht beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer von GmbHs zuständig, die Anwartschaften aus einer Unterstützungskasse, Pensionszusage oder einem Pensionsfonds besitzen. Selten kommt der der PSVaG bei versicherungsförmigen Durchführungen wie z.B. einer Direktversicherung vor.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Der PSVaG zahlt im Fall der Insolvenz des Arbeitgebers die zugesagten Betriebsrenten weiter. Im PSVaG sind rd. 94.400 Unternehmen Mitglied. Im BetrAVG ist ein Umlageverfahren zur Ausfinanzierungen seiner Leistungen vorgeschrieben. Je mehr Insolvenzen, desto teurer ist ist der Beitrag. Deshalb spiegelt sich die Schadenentwicklung eines Jahres im jeweiligen Beitragssatz wider.</span></p>
<p class="p1">Er für das Jahr 2016 erstmals seit Beginn seines Geschäftsbetriebs einen Beitragssatz von 0,0 Promille (Vorjahr 2,4 <span class="s1">Promille) festgesetzt. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Der Beitragssatz wird bezogen auf die von den Arbeitgebern bis 30.09.</span><span class="s1">2016 gemeldete Beitragsbemessungsgrundlage. Aufgrund des Beitragssatzes von 0,0 Promille müssen die Mitgliedsunternehmen in diesem Jahr keinen Beitrag zahlen (im Vorjahr waren es rund </span><span class="s1">782 Mio. €). Wichtig für Unternehmen und Selbstständige sind die offiziellen <a href="https://www.psvag.de/veroeffentlichungen/merkblaetter.html" target="_blank" rel="noopener">Merkblätter</a> des PSVaG.</span></p>
<h6 class="p1"><span class="s1">Betriebliche Altersversorgung ist und bleibt attraktiv und vor allem SICHER. Sie sollte künftig wieder stärker ihrem ursprünglichen Sinn zugeführt werden: Arbeitgeber stehen für ihre wertvollen Arbeiter und Angestellten ein und sorgen mit einem Baustein für deren Zukunftsabsicherung nach getaner Arbeit. Das sorgt für ein gutes Klima und dem zitierten Fachkräftemangel kann wirksam bindende und motivierend begegnet werden. Die beste betriebliche Altersversorgung wird innerbetrieblich mit einer rechtlich einwandfreien Versorgungsordnung organisiert, es werden provisionsfreie Nettotarife verwendet, der Arbeitgeber übernimmt wenigstens Teile der Beiträge und die MitarbeiterInnen werden regelmäßig beraten und begleitet.</span></h6>

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			<p><a href="https://pixabay.com/de/norwegen-berg-himmel-blau-wasser-772991/" target="_blank" rel="noopener">Bildquelle</a></p>

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			</item>
		<item>
		<title>Rechnungszins geht gegen Null</title>
		<link>https://timabo.de/rechnungszins-geht-gegen-null/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2016 07:33:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Rechnungszins für Lebensversicherung sinkt auf 0,9 %. Soll man noch schnell einen Vertrag abschließen?]]></description>
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			<p>Für neu abgeschlossene Lebensversicherungen und Rentenversicherungen im klassischen Sicherungsvermögen deutscher Versicherer (auch Deckungsstock) sinkt der garantierte Rechnungszins ab 1.1.2017 auf 0,9 %. Der Rechnungszins wird gesetzlich geregelt und orientiert sich an der Rendite von Staatsanleihen. Es gab Zeiten, da betrug er 4 %. Damals kosteten Kredite auch höhere Darlehenszinsen. Inzwischen ist Baugeld billig wie nie und volkswirtschaftlich ist das Zinsdrama bei Lebenversicherungen gar nicht zu verhindern. Die Bausparkassen, Sparbücher und Tagesgeldkonten waren längst voran gegangen.</p>
<h6>Was bedeutet das für meine bestehende Lebensversicherung?</h6>
<p>Nicht viel. Die Rechnungszinsen laufender Verträge sind davon nicht betroffen. Über den Rechnungszins hinaus werden den Verträgen jedoch auch Überschüsse gutgeschrieben. Die hohen Garantieversprechen der Vergangenheit belasten die Versicherer sehr. Sie können kaum mehr Überschüsse erwirtschaften. Ein sinkender Rechnungszins verschafft ihnen etwas Luft. Auf Sicht wird es aber schwierig bleiben.</p>
<h6>Soll ich noch schnell einen Vertrag in 2016 abschließen?</h6>
<p>Jedenfalls nicht wegen der Garantieverschlechterung! Die Finanzindustrie hat bereits die Druckstücke geliefert. Man wird wieder einen Schlussverkauf versuchen. Nicht blenden lassen: Die noch gültigen 1,25 % sind schon schlecht und begründen keinen Anlass zum Schnellschuss. Keine Sorge, Sie verpassen keine Chance, wenn Sie nicht abschließen.</p>
<h6>Welche Rolle spielen die Kosten der Versicherung?</h6>
<p>Eine sehr große Rolle. Der künftige Rechnungszins gilt nämlich vor Kosten und Gebühren. Wenn man ganz vorsichtig 0,5-Prozentpunkte Renditeverlust vor Kosten annimmt und bedenkt, dass die Inflationsrate derzeit bei rund 0,4 % (Quelle: <a href="https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2016/09/PD16_318_611.html" target="_blank" rel="noopener">Verbraucherpreisindex</a>) liegt, liegt die Kundenrendite real tatsächlich bei 0 %. Da liegt das Geld auf dem Tagesgeldkonto fast besser.</p>
<h6>Wie sorgt man am besten für das Alter vor?</h6>
<p>Auch wenn die Immobilie für viele das neue Heilmittel zu sein scheint, sorgt sie nicht für ausreichend Geld im Alter. Da die gesetzliche Versorgung nur noch eine Basis darstellt, wie es in jeder offiziellen Renteninformation offiziell beschrieben wird, sollten freie Bürger privat sparen. Langfristig sind Investmentfonds mit oder ohne Versicherungsmantel dafür eine gute Wahl. Das Risiko lässt sich leicht einstellen. Am wichtigsten sind günstige Gebühren. Also wenig Handel, wissenschaftliche Investmentregeln, preiswerte Verwaltung und vor allem: KEINE Zahlungen wie Provisionen und Ausgabeaufschläge.</p>
<h6>Fazit: Das Thema ist nichts für einen Schlussverkauf, sondern sollte in die professionellen Hände eines Finanzberaters ohne Provisionsinteressen gelegt werden, der es strategisch löst.</h6>

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		<title>Selbstständige: Pflicht zur Rente?</title>
		<link>https://timabo.de/pflicht-zur-rente/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2016 12:22:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[CDU/CSU]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständige]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
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					<description><![CDATA[Die CDU/CSU plant laut Zeitungsberichten eine Altersvorsorgepflicht für Selbstständige. Offenbar haben die Rentenexperten der Union Einigung erzielt, dass Selbstständige künftig eine Altersversorgung betreiben müssen, die die Armut im Alter verhindert. ]]></description>
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			<p>Die CDU/CSU plant laut Zeitungsberichten eine Altersvorsorgepflicht für Selbstständige. Offenbar haben die Rentenexperten der Union Einigung erzielt, dass Selbstständige künftig eine Altersversorgung betreiben müssen, die die Armut im Alter verhindert. Die FAZ führt <a href="https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/altersvorsorge-pflicht-fuer-selbstaendige-von-union-geplant-14336450.html" target="_blank" rel="noopener">hier</a> dazu mehr aus.</p>
<p>Die Pläne sehen vor, dass es dafür ein Wahlrecht geben soll:</p>
<ol>
<li>Die Gesetzliche Rentenversicherung mit Umlagefinanzierung.</li>
<li>Die Nachweispflicht über eine &#8222;Armut verhindernde Altersversorgung&#8220; freier Wahl im Kapitaldeckungsverfahren.</li>
</ol>
<h6>Die Hälfte der Bezieher von Grundsicherung im Alter hat keinerlei Rentenansprüche</h6>
<p>Begründend wird angeführt, dass die Hälfte der Bezieher von Grundsicherung (sozusagen &#8222;Hartz IV&#8220;) im Alter keine eigenen Rentenansprüche vorweisen kann. Ausnahmen von der Vorsorgepflicht sollen für bestimmte Berufsgruppen (Künstler, Hebammen oder Mitglieder in berufsständischen Versorgungswerken etc.) bestehen bleiben.</p>
<p>Nicht ungeschickt. Davon ausgehend, dass ein großer Teil der Betroffenen sicherlich den Weg der Gesetzlichen Rentenversicherung gehen dürfte, schafft das zunächst neue Finanzpolster für die gebeutelte Rente. Wahlgeschenke werden finanzierbar und Bundeszuschüsse könnten womöglich reduziert werden. Was aber, wenn der Rentnerquotient, also das Verhältnis von Beitragszahlern zu Leistungsempfängern nicht günstiger wird als bisher? Dann zahlen die künftigen Generationen auch diese Zeche: Und zwar teuer! Aber dann beziehen die heute aktiven Politiker längst ihre staatliche Pension und müssen sich nicht wiederwählen lassen. Erst einmal Zeit gewonnen, könnte man meinen.</p>
<h6>Beamte bleiben frei.</h6>
<p>Fraglich bleibt, weshalb nicht gleich eine allgemeine Bürgerversicherung vorgeschlagen wird, die zum Beispiel alle Beamten ebenfalls in die Versicherungspflicht führt? Immerhin ist auch diese Last der Zukunft von einer immer dünner werdenden Decke aus Erwerbstätigen über Steuern und Abgaben zu finanzieren.  Vielleicht mag es daran liegen, dass die Bürokratie, die solche Gesetze letztlich &#8222;macht&#8220; und umsetzt nur ungern selbst in die Pflicht genommen wird?</p>
<h6>Ob die ersetzende Kapitalvorsorge als wirklich &#8222;frei&#8220; gestaltete Alternative zur Deutschen Rente genutzt werden kann, solange sie nur die Armut verhindert, darf zumindest hinterfragt werden. Die Vergangenheit lehrt uns, dass derart zugelassene Ersatzlösungen unter erhebliche und größtenteils unsinnige Regeln gestellt worden waren: Teure Beitragsgarantien, lebenslange Renten ohne Kapitalwahlrecht, strenge Anlagevorschriften zur Finanzierung der Staatsverschuldung etc.</h6>
<h6>Die wichtigste denkbare und einzig sinnvolle Regel wäre indes ein strenges Provisions- und Zahlungsverbot innerhalb der Finanzindustrie, damit das Ganze nicht erneut zum Rohrkrepierer à la Riester-Rente verkommt. Der Staat als Marketing-Agentur der Versicherungen, Banken, Fonds und Bausparkassen &#8211; das ist nun wirklich nicht mehr neu und wirkt irgendwie plump und veraltet.</h6>

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		<title>Aktueller Rentenwert steigt.</title>
		<link>https://timabo.de/aktueller-rentenwert-steigt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2016 08:32:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Finanztipp]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeszuschuss]]></category>
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		<category><![CDATA[Rentenwert]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum 1.7. eines Jahres legt der Gesetzgeber die Höhe der Rente für alle Rentner neu fest. Dafür gibt es eine wichtige Rechengröße: Den Aktuellen Rentenwert. Damit wird die Höhe des so genannten Rentenniveaus per Bundesgesetz gesteuert.]]></description>
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			<p style="text-align: justify;">Zum 1.7. eines Jahres legt der Gesetzgeber die Höhe der Rente für alle Rentner neu fest. Dafür gibt es eine wichtige Rechengröße: Den Aktuellen Rentenwert. Damit wird das allgemeine Rentenniveau per Bundesgesetz gesteuert. Das geschieht keineswegs willkürlich, sondern es fließen zahlreiche Faktoren und andere Rechengrößen des Statistischen Bundesamtes ein: Preissteigerung, Lohnentwicklung etc. Die persönliche Rente wird dann letztlich aus der Multiplikation der persönlichen Entgeltpunkte mit dem jeweiligen Aktuellen Rentenwert berechnet. Im Einzelfall finden dann noch Anpassungen statt z.B. Kürzungen bei vorzeitigem Rentenbeginn. Die Entgeltpunkte sind allein abhängig vom Lebenseinkommen.</p>
<h6>Die Rente hat keinen Zins!</h6>
<p style="text-align: justify;">Zum 1.7.2016 steigt der Aktuelle Rentenwert erneut. In diesem Jahr sogar bemerkenswert. Er beträgt in den alten Ländern dann 30,45 Euro und in den neuen Ländern 28,66 Euro. Auch 27 Jahre nach dem Mauerfall wird zwischen Ost und West unterschieden, wenn es um die Rente geht. Für jeden Entgeltpunkt auf dem Rentenkonto wird die Deutsche Rente (Bund) dann im Westen 30,45 EUR bezahlen. Hat beispielsweise ein Angestellter in Kiel 35 Entgeltpunkte beisammen, wird seine Rente 1.065,75 EUR betragen. Darauf werden noch Steuern und Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung fällig. Um in 35 Berufsjahren letztlich 35 Entgeltpunkte zu erzielen, muss der Angestellte die ganze Zeit durchschnittlich verdienen. Das fordert aktuell ein lückenloses Bruttoeinkommen von 2.905,00 EUR. Weitere Werte zur Sozialversicherung gibt es <a href="https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/6_Wir_ueber_uns/02_Fakten_und_Zahlen/01_werte_der_rentenversicherung/werte_der_rv_node.html" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<h6 style="text-align: justify;">Die Gesetzliche Rente wird nach wie vor finanziert durch eine Umlage zwischen den Generationen unserer Gesellschaft. Einen Zins wie bei der privaten Vorsorge gibt es nicht und wird es auf absehbare Zeit nicht geben. Da das Verhältnis von Einzahlern zu Rentnern seit Jahrzehnten nicht mehr passt, wird ein erheblicher Teil der Renten bereits heute aus allgemeinen Steuermitteln finanziert. Das nennt sich Bundeszuschuss.</h6>

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