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	<title>Rente &#8211; TIMABO Finanzen</title>
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	<description>Stoische Ruhe für Dein Geld</description>
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		<title>Spielregeln und staatliche Förderung</title>
		<link>https://timabo.de/spielregeln-und-staatliche-foerderung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 May 2022 07:45:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Riester]]></category>
		<category><![CDATA[Rürup]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn Dir Deine Freiheit wichtig ist, hinterfrage staatliche Förderung bei der Altersvorsorge.]]></description>
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			<p><strong>Du kennst ihre Namen bestimmt schon: <em>Riester</em>-Rente, <em>Rürup</em>-Rente oder <em>bAV</em> bzw. <em>Direktversicherung</em>. Es handelt sich dabei um Finanzlösungen, mit denen Du Deine Altersvorsorge verbessern könntest und staatliche Förderung nutzen würdest. In Zeiten unsicherer Renten und steigender Inflation wird es wichtiger werden, erfolgreich vorzusorgen und etwas Geld zusätzlich zur Deutschen Rente zu bekommen. Aber auch die persönliche Freiheit, weniger oder kürzer zu arbeiten, ist ein starkes Motiv, hier zu handeln. Wer will schon von einem Sozialgesetzbuch abhängig sein?</strong></p>
<h3>Der Reiz staatlicher Förderung!</h3>
<p>Grundsätzlich übt staatliche Förderung irgendwie eine magische Anziehungskraft auf Menschen aus. Das sahen wir 2009 bei der legendären &#8222;Abwrackprämie&#8220; auf an sich noch produktive Fahrzeuge bei Anschaffung eines neuen Autos. Eine gigantische Subvention der Automobilwirtschaft &#8211; angeblich als Antwort auf die Finanzkrise. Wir fragen uns bis heute, was Autos mit kollabierenden Finanzsystemen zu tun haben sollen. Eine Erfolgsstory war es jedenfalls. Auch aktuell wird wieder reichlich indirekte Staatswirtschaft betrieben und allerlei subventioniert: Windkraft, E-Mobilität, Solaranlagen etc. Die VerbraucherInnen haben in der Regel recht wenig davon, denn die Förderung wandert regelmäßig in die Bücher der Unternehmen, weil sie als Aufschlag in die Preise einkalkuliert ist. Die Produkte sind am Ende oft nicht preiswerter als ungeförderte Substitute.</p>
<p>Bei geförderten Finanzprodukten gibt es <strong>immer</strong> gewisse Spielregeln. Diese eher qualitativen Merkmale sind wichtig und fallen bei zu vielen so genannten &#8222;FinanzberaterInnen&#8220; und &#8222;Finanzcoaches&#8220; unter den Tisch. Du darfst Dir hier Gedanken machen, ob Du das wirklich kaufen willst, wenn Du die weichen Merkmale hinterfragst und hoffentlich ehrliche Antworten bekommst. Bewerten darfst Du sie dann selbst.</p>
<ul>
<li><em>Todesfallschutz: Was passiert, wenn Dir etwas passiert, mit Deinem Geld? Nicht geförderte Fonds und Versicherungen sind frei vererbbar, was über Bezugsrechte, die gesetzliche Erbfolge oder entsprechende Verfügungen (&#8218;Testament&#8216;) geregelt wird. Bei allen staatlich geförderten Lösungen gibt es hier Einschränkungen. Sie sind zum Teil erheblich. Und sie sind sehr wenig flexibel, um an veränderte Lebensumstände angepasst werden zu können. So mancher Euro ist verloren, wenn zum Beispiel nach einer Scheidung oder nach dem Tod der EhepartnerIn keine bezugsberechtigte Person mehr da ist.</em></li>
<li><em>Kapitalwahlrecht: Die Versicherungsindustrie liebt die lebenslange Rentenzahlung. Sie verdient in der Regel fürstlich mit der Angst, dass das Geld verbraucht ist und womöglich noch gelebt wird. Bei einigen staatlich geförderten Vorsorgeformen gibt es KEIN Wahlrecht. Du MUSST eine lebenslange Rente als Bezugsform wählen oder darfst in einem anderen Fall lediglich 30% kapitalisieren. Solche eine Leibrente wird versicherungstechnisch bis mindestens Mitte 90 kalkuliert. Eine 35-jährige Person geht bei Abschluss also einen Vertrag ein, der rund 60 Jahre laufen soll oder ihr Geld für diesen Zeitraum an die Kette legt.</em></li>
<li><em>Verfügbarkeit: Staatliche Förderung bedeutet, dass Du grundsätzlich KEIN GELD VOR 60 bekommen wirst. Bei jüngeren Verträgen sogar vor 62. Der Staat fördert Deine Entscheidung, weil er Dich zum Aufbau von Altersversorgung steuern will. Und der Startpunkt wird Dir dann vorgegeben. Für kurzfristige Ziele oder unerwartete Notwendigkeiten sind solche Lösungen absolut ungeeignet.</em></li>
<li><em>Kapitalanlage: Es gelten besondere Spielregeln hinsichtlich der Kapitalanlage. Du hast so gut wie keinen Handlungsspielraum an dieser Stelle. Das ist komfortabel. In der Regel gibt es Garantievorgaben. Beispielsweise gibt es die Regel, dass mindestens die eingezahlten Beiträge zur Auszahlung zur Verfügung stehen müssen. Das klingt ja erst einmal sicher und vielleicht gut, aber die großen Chancen, die bei langfristigen Geldanlagen in den Aktienmärkten liegen, werden vertan. Die Finanzindustrie unternimmt allerlei Klimmzüge, um hier scheinbar adäquate Lösungen vermarkten zu können, die dennoch gute Renditen versprechen. Sie sind unnötig teuer, was dem enormen Aufwand geschuldet ist.</em></li>
<li><em>Steuerstundung: Es gibt aktuell kein einziges steuerfreies Finanzprodukt. Die Abgaben werden lediglich ganz oder teilweise gestundet. Das funktioniert auch, denn bei den meisten Menschen ist der Abgabensatz im Alter noch geringer als in der Erwerbsphase. Außerdem kannst Du durch Stundung aus Inflation Deine persönliche Deflation machen. Merke: Förderquote ist bei weitem nicht alles! Achte darauf, wie hoch die Abgabenlast im Leistungsbezug zuschlägt &#8211; und wenn es nur pauschal und vereinfacht ist. Die im Angebot glänzend dargestellte Leistung aus dem Förderprodukt ist nicht 1:1 vergleichbar mit einer ungeförderten Lösung. </em></li>
<li><em>Berufsunfähigkeit: Ganz besonders problematisch können biometrische Versicherungslösungen unter staatlicher Förderung wirken. Gerne bieten FinanzberaterInnen zum Beispiel die wichtige Berufsunfähigkeitsversicherung über betriebliche Direktversicherungen oder Rürup-Verträge an. Obacht: Hier sind schädliche Vorholeffekte auf Abgaben im Leistungsfall enthalten, denn auch diese Renten sind steuerpflichtige Leistungen.</em></li>
</ul>
<h3>Drum prüfe, wer sich ewig bindet.</h3>
<p><strong>Wenn Dir Deine <em>Freiheit</em> wichtig ist, sei behutsam mit staatlich geförderter Altersvorsorge. Frage Dich rechtzeitig, ob Dir die Förderung um ihrer selbst Willen lukrativ erscheint. Dein Ziel sollte sein, für das Alter vorzusorgen bzw. vom Arbeitsdruck zu befreien. Hier dann nach vollständiger Würdigung ein Förderprodukt beizumischen, kann eine kluge Entscheidung sein. Förderung hat jedoch keinen Selbstzweck. Sie ist immer nur<em> Neben</em>bedingung. Ist es überhaupt noch ratsam, das Leben in eine Erwerbsphase und eine Rentenphase einzuteilen? Dieser Ansatz ist vielleicht etwas in die Jahre gekommen. Wir arbeiten heute anders als unsere Vorväter und -mütter. Wir nutzen Home-Offices, machen Sabbaticals, betreiben Altersteilzeiten und wechseln häufiger die Berufung als früher. Allzu starre und staatlich geregelte Finanzpläne sind anachronistisch.</strong></p>

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			<p style="text-align: right;"><a href="https://pixabay.com/de/photos/nachhaltigkeit-energie-globus-3300869/" target="_blank" rel="noopener">Quelle</a></p>

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			</item>
		<item>
		<title>Vorsicht Falle! Tricks der Versicherungsverkäufer</title>
		<link>https://timabo.de/vorsicht-falle-tricks-der-versicherungsverkaeufer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jul 2019 11:25:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Investment]]></category>
		<category><![CDATA[Rentenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungsverkäufer]]></category>
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					<description><![CDATA[Vorsicht Falle bei der Rentenversicherung. Die Tricks der Versicherungsverkäufer.]]></description>
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			<p><strong>Vorsicht Falle beim Abschluss einer Rentenversicherung. Wie Sie Fehler bei der Gestaltung Ihrer Altersversorgung dem Versicherungsverkäufer gegenüber vermeiden. Eine Rentenversicherung lässt Menschen ruhiger schlafen.  Die Versicherungsleistung an sich ist hierbei die so genannte &#8222;Langlebigkeit&#8220;: Wenn das eigene Guthaben im Versicherungsvertrag im hohen Alter aufgebraucht ist, kommen die Monatsrenten weiterhin. Das kann KEIN anderes Finanzprodukt leisten. Interessant ist nur, wie hoch dafür die Rentenleistungen eigentlich sind. Der Rest ist ein mehr oder weniger gut gemachter Sparvertrag, der im Zweifelsfall auch ohne Versicherung z.B. mit günstigen wissenschaftlichen Investmentfonds sehr viel erfolgreicher gestaltet werden könnte.</strong></p>
<h3>Sie sollten die Stellschrauben der Versicherungsverkäufer kennen!</h3>
<p>Viele Finanzberater und Versicherungsverkäufer sprechen zwar auch von &#8218;Investment&#8216; oder &#8218;Fondssparplänen&#8216;. Wenn sie dann ein Produkt vermitteln, greifen sie sehr sehr oft nach einer fondsgebundenen Rentenversicherung. Dabei werden dann relativ Abschlussprovisionen verdient. Mit reinen Sparplänen in Investmentfonds wird ggfs. auch (viel) Provision verdient, aber sehr viel langfristiger und auf alle Jahre verteilt. Folgende Stellschrauben sollten Sie mindestens kennen:</p>
<ol>
<li><em>Die lebenslange Rente. Aus EUR 100.000 Guthaben zu Rentenbeginn macht Ihnen ein Versicherer rund EUR 300 &#8218;lebenslange&#8216; Monatsrente. Mit jedem Finanzrechner können Sie selbst ermitteln, dass es rund 390 Monate dauern wird, bis bei 1% Zinssatz das gesamte Vermögen aufgebraucht sein wird. Das sind über 32 Jahre bzw. bis zum Alter 99, wenn die Rentenzahlung mit 67 startet. In einigen Formen staatlich geförderter Altersvorsorge haben Kunden nicht einmal die Wahl: So MÜSSEN sie sich bei einer Basisrente, die man oft auch Rürup-Rente nennt, auf diese Leibrente einstellen, obwohl es vielleicht anders besser sein könnte.</em></li>
<li><em>Der Rentenverlauf. Bei der Umwandlung des Vermögens in monatliche Zahlungen kann der Verlauf der Rente eingestellt werden. Zum Beispiel steigend, konstant oder manchmal sogar fallend. Wenn der Rentenverlauf nicht steigt, verliert die Rente jeden Tag an Kaufkraft und ist mathematisch höher. Eine konstante Rente ist also im ersten Monat höher als eine steigende Rente. Das sieht nur besser aus und ist inhaltlich kein Mehrwert.</em></li>
<li><em>Die <a href="https://www.cashlife.de/lexikon/rentengarantiezeit-bei-lebensversicherungen-cashlife/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rentengarantiezeit</a>: Was geschieht mit dem Geld, wenn man stirbt? Die einfachste Gestaltung wäre, dass das dann noch vorhandene Geld einfach an die zulässigen Erben ausgezahlt wird. In der Praxis findet sich ganz oft die &#8218;Rentengarantiezeit&#8216;. Sie beginnt mit der Rentenzahlung zu laufen. Wenn schon, dann sollte sie so lang wie möglich eingestellt werden. Um die Monatsrente im Verkaufsangebot so gut wie möglich aussehen zu lassen, wird sie jedoch oft nur bei 10 oder sogar nur 5 Jahren eingetragen. Dann kommt nur ein Bruchteil des Geldes wieder zur Familie zurück, wenn frühzeitig etwas passiert. Ganz ohne Todesfallleistung geht es natürlich auch, wenn zum Beispiel keine Hinterbliebenen finanziell zu versorgen sind. Das Leben ist dynamisch. So etwas ist nur schwer korrigierbar, wenn die die Situation sich ändert.</em></li>
<li><em>Die Steuervorteile: Richtig ist, dass es einige steuerlich geförderte Altersvorsorgemöglichkeiten gibt. Darunter fallen die Riester-Versicherung, die Basisrente oder die betriebliche Direktversicherung. Und selbst die ungeförderte Rentenversicherung in der so genannten &#8222;3. Schicht&#8220; ist in der Leistungsphase steuerlich etwas begünstigt. Steuerfreie Produkte oder Lösungen, die wirklich Steuern SPAREN gibt es heute nicht mehr. Irgendwann kommt die Steuer. Meistens werden sie gestundet. Der Preis für die Steuervorteile sind immer gewisse Spielregeln, was Mindestlaufzeit, Kapitalanlage, Vererbungsmöglichkeiten und vor allem Freiheitsrechte betrifft. Einige Versicherungsverkäufer bieten mitunter sogar eher &#8218;Steuervorteile&#8216; anstatt der Altersvorsorge an.</em></li>
<li><em>Die Produktkosten: Der Gesetzgeber ringt seit vielen Jahren mit den Versicherern um eine verbraucherfreundliche Begrenzung bzw. wenigstens Darstellung von Kosten. Insbesondere bei mehrstufigen Rentenversicherungen, also Fondspolicen, ist Vorsicht geboten. In den Angeboten fehlen sehr oft alle Kosten, die auf der Ebene der Kapitalanlage entstehen und belastet werden. Die hochgerechneten Ergebnisse sind systematisch viel zu positiv und werden so nicht eintreten können, obwohl die Börsen die genannten Renditeannahmen durchaus liefern.</em></li>
<li><em>Die Zusatzversicherungen: Die Versicherungsbranche schnürt allzu gerne Leistungspakete. Da werden die reinen Sparleistungen mit Zusatzversicherungen gegen artfremde Risiken kombiniert. Die Produkte werden sehr kompliziert gemacht und der Produktvergleich mit Alternativen fast unmöglich. Es fehlt an Klarheit. Viele Zusatzversicherungen sind überflüssig und passen nicht in die finanziellen Lebensplanungen hinein.</em></li>
<li><em>Die Garantie: Menschen lieben Sicherheit. Bei finanziellen Entscheidungen werden Modelle mit Garantieaussagen grundsätzlich wertvoller bewertet als solche ohne Garantien. Diese Verzerrung kann teuer werden. Ein Fundamentalgesetz von funktionierender Wirtschaft ist, dass Investoren für Risiken belohnt werden (müssen), damit Investitionen überhaupt stattfinden. Jede Garantie kostet Geld. Jede Renditeerwartung MUSS mit Garantiebaustein nach unten angepasst werden, um seriös zu sein.</em></li>
</ol>
<h6>Rentenversicherung sind nicht per se schlecht. Unter Beachtung der Stellschrauben und entsprechender Gestaltung der Verträge kann eine gute Erfahrung durchaus möglich sein.</h6>

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			<p><a href="https://pixabay.com/de/illustrations/f%C3%A4lschung-betrug-nachahmung-falsch-1726362/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bildquelle</a>.</p>

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			</item>
		<item>
		<title>Rente sinkt mit Entgeltumwandlung</title>
		<link>https://timabo.de/rente-sinkt-mit-entgeltumwandlung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2016 13:52:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Direktversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Rente (Bund)]]></category>
		<category><![CDATA[Entgeltumwandlung]]></category>
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					<description><![CDATA[Anspruch auf Entgeltumwandlung. Wie wirkt sich die Teilnahme auf die Rente aus? Lohnt es sich?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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			<p>Das Betriebsrentengesetz BetrAVG definiert insgesamt 5 Durchführungswege für betriebliche Altersvorsorge in der Bundesrepublik:</p>
<ol>
<li>
<h6>Unterstützungskasse</h6>
</li>
<li>
<h6>Pensionszusage/Direktzusage</h6>
</li>
<li>
<h6>Direktversicherung</h6>
</li>
<li>
<h6>Pensionskasse</h6>
</li>
<li>
<h6>Pensionsfonds</h6>
</li>
</ol>
<p>Das Besondere der drei Letztgenannten ist, dass sie &#8222;versicherungsförmig&#8220; sind. Das heißt, dass mit der Durchführung ein externes Finanzinstitut unter dem Schutz der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BAFin beauftragt wird. In der Regel werden lebenslange Rentenzahlungen (&#8222;Leibrenten&#8220;) mit Kapitalwahlrecht durch den Arbeitgeber zugesagt und entsprechend extern durchgeführt. Die Tarife müssen so kalkuliert sein, dass das Leistungsversprechen garantiert eingehalten wird. Das ist Vorschrift.</p>
<p>Seit Anfang dieses Jahrtausends können alle Arbeitnehmer rechtswirksam verlangen, einen Betrag von bis zu 4 % der Beitragsbemessungsgrenze zu Gunsten einer Versorgung umzuwandeln. Der Vorteil liegt darin, dass der Betrag dann als &#8222;Versorgungslohn&#8220; gilt. Und der ist -anders als Barlohn- steuerfrei und sozialabgabenfrei. Man zahlt also deutlich weniger Steuern und Abgaben als vorher. Auf die Leistungen im Rentenalter werden dann Steuern und Abgaben zur gesetzlichen Krankenkasse nachgeholt. Dennoch: Das lohnt sich fast immer.</p>
<p>Es gibt einen weiteren wichtigen Aspekt zu beachten: Die Sozialabgabenfreiheit hat ihren Preis. Bestimmte Anwartschaften auf Leistungen und Rente werden reduziert, wenn das sozialversicherungspflichtige Einkommen durch eine Lohnumwandlung verringert wird: Arbeitslosengeld, Krankengeld, Erwerbsminderungsrente, Hinterbliebenenrenten und vor allem auch die Rente wegen Alters. Letzterem wollen wir uns mit einem Beispiel annähern:</p>
<h6>Nehmen wir an, eine Angestellte im Alter von 40 Jahren entscheidet sich, 100 Euro zu Gunsten einer Direktversicherung umzuwandeln. Das sind also 1.200,- EUR pro Jahr. Wir brauchen zuerst das Durchschnittseinkommen der Arbeitnehmer in der Rentenversicherung. Die Deutsche Rente (Bund) veröffentlicht die Zahl <a href="https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/5_Services/01_kontakt_und_beratung/02_beratung/07_lexikon/CD/durchschnittseinkommen.html" target="_blank" rel="noopener">hier</a>. Im Jahr 2016 wurde dafür der Wert 36.267,- EUR vorläufig angegeben. Teilt man 1.200 durch 36.267, so ergibt das 0,03. Im Jahr 2016 gehen damit 0,03 so genannte Entgeltpunkte EP erloren, wenn monatlich 100,- Euro umgewandelt werden. Vereinfachend nehmen wir jetzt an, dass das Durchschnittsentgelt in den kommenden 27 Jahren nicht steigt. Es gehen also in jedem Jahr 0,03 EP auf dem Rentenkonto verloren. Das sind insgesamt o,81 EP. Und anhand des<a href="https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/5_Services/01_kontakt_und_beratung/02_beratung/07_lexikon/Functions/Lexikon.html?cms_lv2=422944&amp;cms_lv3=228028#lvl3" target="_blank" rel="noopener"> aktuellen Rentenwerts</a> von z.B. im Westen 30,45 EUR je EP kommt man auf einen monatlichen Rentenverlust von 24,66 EUR Altersrente ab 67. Auch hier wurde von einem konstant bleibendem aktuellem Rentenwert ausgegangen.</h6>
<p><strong>Zur Leistungsseite: Geht man allein vom garantierten Kapital von 32.400,- zum Rentenbeginn aus, so entspricht es in etwa einer Rente von 120,- EUR, die im Gegenzug dazu kommen. Per Saldo bleiben also gut 90,- EUR Überschuss in jedem Monat stehen. Selbstverständlich gehören steuerliche und abgabenrechtliche Ergänzungen noch hinzu, aber es bleibt festzuhalten, dass eine Betriebsrente aus Entgeltumwandlung zumindest nicht schaden kann. Wenn nun auch noch kostengünstige Gruppentarife oder sogar Nettotarife ohne Abschlusskosten eingesetzt werden, man nicht nur die geringe Garantie erreicht sondern nur ein wenig mehr und/oder der Arbeitgeber sich mit einem Zuschuss aus Sozialversicherungsvorteilen beteiligt, sollten alle Arbeitnehmer nicht zögern und die Betriebsrente für sich entdecken. Sie sollte bei einer guten Rente nicht fehlen.</strong></p>

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			<p><a href="https://pixabay.com/de/bank-ausruhen-gartenbank-entspannen-409368/" target="_blank" rel="noopener">Bildquelle</a></p>

		</div>
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</div>

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			</item>
		<item>
		<title>Aktueller Rentenwert steigt.</title>
		<link>https://timabo.de/aktueller-rentenwert-steigt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2016 08:32:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Finanztipp]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeszuschuss]]></category>
		<category><![CDATA[Entgeltpunkte]]></category>
		<category><![CDATA[Kiel]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Rentenwert]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum 1.7. eines Jahres legt der Gesetzgeber die Höhe der Rente für alle Rentner neu fest. Dafür gibt es eine wichtige Rechengröße: Den Aktuellen Rentenwert. Damit wird die Höhe des so genannten Rentenniveaus per Bundesgesetz gesteuert.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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			<p style="text-align: justify;">Zum 1.7. eines Jahres legt der Gesetzgeber die Höhe der Rente für alle Rentner neu fest. Dafür gibt es eine wichtige Rechengröße: Den Aktuellen Rentenwert. Damit wird das allgemeine Rentenniveau per Bundesgesetz gesteuert. Das geschieht keineswegs willkürlich, sondern es fließen zahlreiche Faktoren und andere Rechengrößen des Statistischen Bundesamtes ein: Preissteigerung, Lohnentwicklung etc. Die persönliche Rente wird dann letztlich aus der Multiplikation der persönlichen Entgeltpunkte mit dem jeweiligen Aktuellen Rentenwert berechnet. Im Einzelfall finden dann noch Anpassungen statt z.B. Kürzungen bei vorzeitigem Rentenbeginn. Die Entgeltpunkte sind allein abhängig vom Lebenseinkommen.</p>
<h6>Die Rente hat keinen Zins!</h6>
<p style="text-align: justify;">Zum 1.7.2016 steigt der Aktuelle Rentenwert erneut. In diesem Jahr sogar bemerkenswert. Er beträgt in den alten Ländern dann 30,45 Euro und in den neuen Ländern 28,66 Euro. Auch 27 Jahre nach dem Mauerfall wird zwischen Ost und West unterschieden, wenn es um die Rente geht. Für jeden Entgeltpunkt auf dem Rentenkonto wird die Deutsche Rente (Bund) dann im Westen 30,45 EUR bezahlen. Hat beispielsweise ein Angestellter in Kiel 35 Entgeltpunkte beisammen, wird seine Rente 1.065,75 EUR betragen. Darauf werden noch Steuern und Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung fällig. Um in 35 Berufsjahren letztlich 35 Entgeltpunkte zu erzielen, muss der Angestellte die ganze Zeit durchschnittlich verdienen. Das fordert aktuell ein lückenloses Bruttoeinkommen von 2.905,00 EUR. Weitere Werte zur Sozialversicherung gibt es <a href="https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/6_Wir_ueber_uns/02_Fakten_und_Zahlen/01_werte_der_rentenversicherung/werte_der_rv_node.html" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<h6 style="text-align: justify;">Die Gesetzliche Rente wird nach wie vor finanziert durch eine Umlage zwischen den Generationen unserer Gesellschaft. Einen Zins wie bei der privaten Vorsorge gibt es nicht und wird es auf absehbare Zeit nicht geben. Da das Verhältnis von Einzahlern zu Rentnern seit Jahrzehnten nicht mehr passt, wird ein erheblicher Teil der Renten bereits heute aus allgemeinen Steuermitteln finanziert. Das nennt sich Bundeszuschuss.</h6>

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