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	<title>IDD &#8211; TIMABO Finanzen</title>
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	<description>Stoische Ruhe für Dein Geld</description>
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		<title>Zwischenruf: IDD-Gesetz verfehlt sein Ziel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jul 2017 08:44:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[idd]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[IDD]]></category>
		<category><![CDATA[Provision]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungsmakler]]></category>
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					<description><![CDATA[IDD: Steht am Ende doch das Provisionsverbot?]]></description>
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			<p>Schade. Die mächtige Lobby der Finanzindustrie hat es einmal wieder geschafft, einen großen Wurf für wirksamen Verbraucherschutz auf der Zielgeraden des Gesetzgebungsverfahrens zu verhindern. Der Bundestag beschloss in 2./3. Lesung ein IDD-Gesetz, das in wesentlichen Punkten von den gut gemeinten Ideen der Bundesregierung abweicht. Es geht einmal wieder um die Vergütung. Ursprünglich war geplant, dass es eine klare und transparente Trennung zwischen finanziell abhängiger Finanzberatung (gebundene Vermittler und Versicherungsmakler bzw. Mehrfachagenten) sowie wirklich unabhängiger Beratung (Versicherungsberater auf Honorarbasis mit der Vermittlung abschlusskostenfreier Nettotarife etc.) geben sollte. Der Verbraucher hätte damit die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Berufsbildern gehabt und erstmals Klarheit und Transparenz über die Vergütung herstellen können.</p>
<p>Nunmehr wurde u.a. beschlossen, dass Versicherungsberater künftig nicht nur beraten, sondern auch vermitteln dürfen, was bisher nicht legalisiert war. Das ist neu und zu begrüßen. Und Versicherungsmaklern ist es künftig weiterhin erlaubt, Beratung und Vermittlung gegen Honorar bei Verbrauchern zu unternehmen. Der Beruf des Versicherungsberaters ist kaum mehr vom Versicherungsmakler zu unterscheiden. Einzig das Provisionseinnahmeverbot für Versicherungsberater macht den -wohl entscheidenden- Unterschied dieser IDD aus:</p>
<ol>
<li>Bei der Vermittlung einer Versicherung ist es dem Versicherungsmakler u.U. möglich, für eine Doppelvergütung zu sorgen. Durch mangelnde Transparenz kann der Verbraucher weiterhin kaum erkennen, ob sein Versicherungsmakler neben dem Honorar eine wie auch immer gestaltete Provision zusätzlich bekommt.</li>
<li>Der Versicherungsberater muss etwaige Provisionen dagegen in Euro offenlegen und sie dem Kundenbeitragskonto gutschreiben lassen. So gesehen wird sich an dieser Stelle eine andere Qualität von Kundenbeziehung und Beratungsleistung einstellen. <strong>Einzig der Versicherungsberater wird künftig  <em>finanziell</em> unabhängig beraten und vermitteln</strong>.</li>
</ol>
<h6>Interessant ist, dass die einschlägigen Berufssverbände vor nicht langer Zeit, gegen Honorar-Finanzberatung wetterten bzw. keine Zukunft in ihr sahen. Honorar-Finanzberatung ist inzwischen offenbar derart salonfähig, dass ein Honorarverbot &#8222;die Existenz vieler unabhängiger Versicherungsmakler gefährdet hätte&#8220; (<a href="https://www.asscompact.de/nachrichten/idd-%E2%80%9Eh%C3%A4tte-die-existenz-vieler-unabh%C3%A4ngiger-versicherungsmakler-gef%C3%A4hrdet%E2%80%9C" target="_blank" rel="noopener">Quelle</a>). Hört! Hört! Der anhaltende Druck der Branchenverbände hat den großen Wurf verhindert. Noch. Die andauernden Probleme der herkömmlichen Finanzindustrie mit überteuerten Produkten, fehlender Transparenz, schlechten Kundenerfahrungen, misstrauischen Kunden und dekadenten Auswüchsen hatten erst zur Notwendigkeit von Regulierung und Neuordnung im Sinne des Verbraucherschutzes geführt. Das gänzliche Verbot jeglicher Provision konnte mit dem ursprünglichen Gesetz gerade noch verhindert werden. Dass nun eine weitere Aufweichung zu Gunsten der Finanzindustrie erfolgt, macht die Ursprungsidee der IDD ein gutes Stück zunichte. Womöglich hat sich die alte Finanzindustrie hiermit jedoch einen Bärendienst erwiesen. Denn wenn es so wieder nicht funktioniert, wird am Ende das <strong>Verbot</strong> von Anbietervergütungen und Provisionen stehen müssen. Großbritannien hat gezeigt, dass es offenbar nur so funktioniert. Vielleicht hat die Branche ihre letzte Chance bekommen.</h6>

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			<p><a href="https://pixabay.com/de/b%C3%B6rse-deutsche-frankfurt-treiben-911619/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bildquelle</a></p>

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		<title>Viel Neues durch die IDD</title>
		<link>https://timabo.de/viel-neues-durch-die-idd-das-gesetz-kommt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2017 09:38:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[IDD]]></category>
		<category><![CDATA[Makler]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucher]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Gesetzentwurf steht. Gelingt mit der IDD der Durchbruch zu einer besseren Finanzberatung?]]></description>
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			<h6>Nun ist &#8222;er&#8220; also da: Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Versicherungsvertriebsrichtlinie (IDD), den das Kainett jüngst beschlossen hatte.  <span class="s1">Nun folgt das Gesetzgebungsverfahren. Für das finale Gesetz muss der Bundesrat zustimmen. Geplant ist, dass das Gesetz noch vor der Wahl im Sommer steht und zum 1.1.2018 in Kraft tritt. Hier einige Eckpunkte der IDD zum jetzigen Stand:</span></h6>
<ul>
<li class="li1"><span class="s1">Weiterbildungsverpflichtung für die Branche</span></li>
<li class="li1"><span class="s1">Regulierung des immer stärker wachsenden Direktvertriebs der Versicherer</span></li>
<li class="li1"><span class="s1">Erweiterte Informations- und Dokumentationspflichten in der Beratung</span></li>
<li class="li1"><span class="s1">Klare Trennung zwischen Versicherungsberatern und Versicherungsvermittlern</span></li>
<li class="li1"><span class="s1">Provisionsabgabeverbot für Versicherungsvermittler</span></li>
<li class="li1"><span class="s1">Versicherungsberater dürfen Produkte vermitteln</span></li>
<li class="li1"><span class="s1">Versicherungsberater dürfen Honorare vereinbaren. Etwaige Provisionsanteile in Finanzprodukten müssen dagegen bereits beim Versicherer dem Kundenkonto gutgeschrieben werden. Doppelvergütung werden damit unmöglich.</span></li>
<li class="li1"><span class="s1">Versicherungsvermittler dürfen keine Honorare mit Verbrauchern (Privatkunden) vereinbaren.</span></li>
<li class="li1"><span class="s1">Versicherungsvermittler dürfen Honorare mit Nicht-Verbrauchern vereinbaren.</span></li>
<li class="li1"><span class="s1">Vermittler müssen sich entweder als Vermittler (Bezahlung durch Versicherer) oder Berater (Bezahlung durch Kunden) registrieren lassen. Mischmodelle sind verboten.</span></li>
<li class="li1"><span class="s1">Bestandsschutz für Altfälle</span></li>
</ul>
<h6 class="p1"><strong><span class="s1">Was bedeutet die IDD nach dem aktuellen Entwurf für die Zukunft der Branche und der Kunden? Mit einem Wort: Viel!</span></strong></h6>
<h6 class="p1"><strong><span class="s1">Es ist zu erwarten, dass es zu einigen Veränderungen im Gesetzgebungsprozess kommen könnte. Der Wille des Gesetzgebers ist dennoch deutlich: Klarheit und Transparenz! Die Grundzüge sind wohl klar. . Der Verbraucher soll sich künftig entscheiden, ob er seine Versicherungsangelegenheiten mit einem Produktverkäufer der Finanzindustrie oder mit seinem persönlichen und vom ihm bezahlten Berater erledigen möchte. Honorar-Finanzberatung geht derzeit deutlich gestärkt aus dem IDD-Entwurf hervor: Allein der künftige Versicherungsberater darf im Grunde alles anbieten und vermitteln. Auch Provisionslösungen wohlgemerkt. Doppelvergütungen werden bereits auf Versichererebene vermieden. Der „unabhängige“ Versicherungsmakler gilt wie auch der gebundene Versicherungsvertreter als Vermittler und muss mit einer eingeschränkten Produktwahl arbeiten: Keine Nettotarife mehr.<span class="Apple-converted-space">  </span>Die besten Produkte wird es also ausschließlich beim Versicherungsberater auf Honorarbasis geben. Die Abgabe von Provisionen ist und bleibt verboten. Das ist um der Klarheit Willen eindeutig zu begrüßen. Dieser Gesetzentwurf dürfte das generelle Verbot von Provisionen derzeit verhindern. Noch? Denn wer die Branche kennt, wird erwarten, dass man Ausnahmen und Umgehungstatbestände sowie Aufweichungen versuchen dürfte.</span></strong></h6>

		</div>
	</div>

		</div>
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