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	<title>Entscheidung &#8211; TIMABO Finanzen</title>
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	<description>Stoische Ruhe für Dein Geld</description>
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	<title>Entscheidung &#8211; TIMABO Finanzen</title>
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		<title>Wie Geld nützlich für Dich ist.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 May 2021 11:58:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzberater]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie Geld nützlich für Dich ist. Eine kleine Übung, den Sinn guter Finanzentscheidungen zu verstehen.]]></description>
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			<h1>Wie Geld nützlich für Dich ist.</h1>
<p><strong>Fragst Du Dich, wozu Geld nützlich sein soll? Glaubt etwas in Dir, dass Geld den Charakter verdirbt? Fehlt Dir ein positives Gefühl bei Geld? Hast Du immer so viel Geld, wie Du gerade zum Leben brauchst? Sprichst Du auch ungern über Geld? Oder denkst Du nicht einmal gerne darüber nach? Kommst Du mit Deinem Geld nur gerade so eben über die Runden? Hast Du Angst, etwas verlieren zu können?</strong></p>
<p>Wenn Du Dir auch nur eine der Fragen mit &#8218;Ja&#8216; beantworten kannst, gibt es eine kleine Übung, mit der Du etwas mehr Struktur in Deine Beziehung zu Geld bringen kannst. Du benötigst lediglich etwas zum Schreiben: Stift und Papier. Bitte schreibe mit der Hand. Das ist sehr wichtig. Die Übung ist ganz einfach. Nimm Dir 16,5 Minuten Zeit und sorge für eine ruhige und entspannte Umgebung. Viele Menschen erkennen, wie Geld nützlich für sie ist. Und Du erkennst, wie Geld nützlich für Dich ist.</p>
<p>Bevor Du startest, nimm einige tiefe Atemzüge und entspanne Dich für die Aufgabe. Du kannst zum Beispiel gerne dreimal alle Muskeln des Körpers anspannen und nach 2 Sekunden halten wieder loslassen. Atme dabei tief und langsam ein und aus. Den Körper bewusst kräftig anspannen und richtig loslassen. Muskelzittern und leichtes Krampfen erwünscht. Ruhig einmal Arme und Beine schütteln. Keine Sorge: Niemand sieht Dich und wir sind ganz alleine unter uns.</p>
<h3>Aufgabe 1: Was an Gutem kannst Du haben, wenn Du KEIN Geld hast?</h3>
<p>Bitte schreibe Dir  <strong>genau 12</strong> Aspekte, Ideen, Dinge, Ziele, Träume und Wünsche auf, die Dich vollkommen unabhängig von Geld aufsuchen werden. Sei dabei möglichst konkret. Beispiel: &#8218;Freundschaft&#8216; ist zu abstrakt. Stattdessen kannst Du schreiben: &#8218;Ohne mein Geld habe ich Freunde.&#8220; Schreibe in der ersten Person: Ich-Form. Und benutze immer das Pronomen &#8218;mein&#8216; in Bezug auf Geld. Nur einfache Sätze ohne Nebensätze. Alles findet jetzt statt &#8211; also  in der Gegenwart. Und keine Konstruktionen mit Modalverben wie &#8218;ich kann&#8216; oder gar im Konjunktiv &#8218;ich könnte&#8216;.</p>
<p>Wenn Du fertig bist, lies alle Sätze noch einmal langsam durch und halte nach jedem Satz inne. Lies gerne auch mehrfach. <strong>Welcher Satz lösen die stärksten Gefühle in Dir aus?</strong>  An welcher Stelle im Körper zeigt sich das Gefühl? Welches Bild entsteht in Deinem Kopf bei dem Satz? Was hörst Du vielleicht bei diesem einen Satz? Bitte schreibe diesen Satz erneut ab und nimm die Sinneswahrnehmungen dazu ganz bewusst wahr. Vielleicht magst Du noch dazu schreiben, was Du fühlst, siehst und hörst. Wie schön ist Dein Wohlbefinden insgesamt jetzt?</p>
<h3>Aufgabe 2: Was an Gutem kannst Du haben, WEIL Du Geld hast?</h3>
<p>Bitte schreibe Dir  <strong>genau 12</strong> Aspekte, Ideen, Dinge, Ziele, Träume und Wünsche auf, die Dich <strong>durch und mit</strong> Geld aufsuchen werden. Sei dabei möglichst konkret. Beispiel: &#8218;Altersvorsorge&#8216; ist zu abstrakt. Stattdessen kannst Du schreiben: &#8218;Mit meinem Geld kaufe ich mir täglich mein Essen.&#8220; oder in Bezug auf Frage 1: &#8218;Mit meinem Geld gehe ich mit meinen Freunden ins Kino.&#8216; Schreibe in der ersten Person: Ich-Form. Und benutze immer das Pronomen &#8218;mein&#8216; in Bezug auf Geld. Nur einfache Sätze ohne Nebensätze. Alles findet jetzt statt &#8211; also  in der Gegenwart. Und keine Konstruktionen mit Modalverben wie &#8218;ich kann&#8216; oder gar im Konjunktiv &#8218;ich könnte&#8216;.</p>
<p>Wenn Du fertig bist, lies alle Sätze noch einmal langsam durch und halte nach jedem Satz inne. Lies gerne auch mehrfach. <strong>Welcher Satz lösen die stärksten Gefühle in Dir aus? </strong> An welcher Stelle im Körper zeigt sich das Gefühl? Welches Bild entsteht in Deinem Kopf bei dem Satz? Was hörst Du vielleicht bei diesem einen Satz? Bitte schreibe diesen Satz ebenso auf und bemerke die Sinneswahrnehmung dazu ganz bewusst. Vielleicht magst Du dazu schreiben, was Du fühlst, siehst und hörst. Wie schön ist Dein gesamtes Wohlbefinden jetzt zum Abschluss?</p>
<p>Unterbrich jetzt die Übung und mach für heute Pause.</p>
<h3>Am Folgetag. Tag 2.</h3>
<p>Am nächsten Tag bzw. nach einem guten Schlaf lies bitte alle Sätze erneut durch und bestimme noch einmal denjenigen mit der stärksten Energie. Sind es dieselben Sätze? Hat sich etwas geändert? Schreibe erneut dazu, was und wo Du fühlst, siehst und hörst. Nimm Dir die Zeit, es genau so zu üben. Es lohnt sich. Gut gemacht. Mit welchen Augen siehst Du Dein Geld jetzt? Was ist das wesentliche Gefühl in Bezug auf Dein Geld? Wie klingt &#8218;Geld&#8216; jetzt in deinen Ohren? Bleiben die Gefühle, Bilder und Töne aus Aufgabe 2 bei Dir? Den meisten Menschen geht es nämlich so. Mir wird auch immer wieder berichtet, welche schönes Wohlbefinden ohne Angst oder Gier sich eingestellt hat. Nur Du selbst kannst verstehen, wie Geld nützlich für Dich ist. Und Du verstehst auch, wozu Dein Geld <em>nicht</em> nützlich ist.</p>
<p><strong>Das alles ist jetzt Dein ganz privates Wissen über Dich selbst. Und das geht in meiner Welt nur Dich alleine etwas an. Ich hoffe, die kleine Übung hat Dir Freude bereitet und hat Dich wieder ein Stück voran gebracht, Deinen Geldbereich ein wenig besser zu machen. Wenn Du mehr über mein Finanz-Coaching wissen willst, schreibe mir über das <a href="https://timabo.de/contact-us/" target="_blank" rel="noopener">Kontaktformular</a>.</strong></p>

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			<p style="text-align: right;"><a href="https://pixabay.com/de/photos/wolke-herz-liebe-romantik-5055011/" target="_blank" rel="noopener">Bildquelle</a></p>

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		<h2 class="wpb_heading wpb_singleimage_heading">Komm zu Deinen Träumen zurück ...</h2>
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		<title>Risiko bei der Geldanlage</title>
		<link>https://timabo.de/risiko-bei-der-geldanlage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Sep 2016 11:28:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entscheidungscoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Kahnemann]]></category>
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		<category><![CDATA[Risiko]]></category>
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					<description><![CDATA[Welche Rolle spielt die Innere Haltung zum Risiko bei der Geldanlage? Wir entscheiden nicht rational.]]></description>
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			<p>Bei der Geldanlage spielt das Risiko nach den Gebühren die zweitwichtigste Rolle. Wie beurteilen Menschen psychologisch den Erfolgsfaktor &#8222;Risiko&#8220;? Der Wissenschaftler Daniel Kahnemann ist Psychologe und bekam 2002 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für seine bahnbrechende Arbeit &#8222;New Prospect Theory&#8220; &#8211; Neue Erwartungstheorie. Gemeinsam mit Amon Tversky wies er in einem mathematischen Modell nach, dass ein Verlust emotional wesentlich höher wahrgenommen wird als ein Gewinn. Der Faktor wurde mit 2,2 ermittelt.</p>
<h6>Wir wollen nicht verlieren.</h6>
<p>Verlieren tut also deutlich mehr weh als Gewinnen Freude bereitet. Das führt dazu, dass Menschen grundsätzlich eher Verluste vermeiden wollen als Gewinne zu erzielen. Unsere Finanzentscheidungen sind also keineswegs rational, sondern tendieren über das Unterbewusstsein in Richtung &#8222;Verlustaversion&#8220; &#8211; so nennt man das. Und weil neurobiologisch zwischen einen tatsächlichen Ereignis und einem inneren Bild davon kein Unterschied besteht, ist dieses Phänomen bereits vorhanden, bevor wir selbst überhaupt wirklich eine negative Erfahrung gemacht haben. Im Gegenteil: Menschen, die einen Börsencrash langfristig vernünftig &#8222;überstanden&#8220; haben, haben Eigenerfahrungen und sind tendenziell weniger risikoscheu als diejenigen, die sich allein auf die Ratschläge anderer oder ihre eigenen inneren Bilder verlassen müssen. Die Folge der Verlustaversion ist ein zu geringes Ausnutzen der Kapitalmärkte. Die Frage &#8222;Wie möchtest du anlegen: Eher riskant oder eher sicher?&#8220;, beantworten fast alle Anleger in Richtung Sicherheit.  Abhilfe schafft allein eine Strategie über das Bewusstsein: Entweder eigene echte Erfahrungen oder die wissenschaftliche Analyse Fina Metrica® , die ein fundiertes persönliches Risikobereitschaftsprofil auf einer Skala von 0 bis 100 zum Ergebnis hat.</p>
<h6>Risiko und Sicherheit sind kein Gegensatzpaar.</h6>
<p>Sicherheit und Risiko sind kein Gegensatzpaar, das nur die Wahl zwischen ja oder nein, 1 oder 0, schwarz oder weiß zulässt. Zwischen einer maximal sicheren Anlage und einer maximal riskanten Anlage gibt es eine Skala aus Nuancen und Variationen. Faustformel: Unter Berücksichtigung der Anlageziele, der finanziellen Möglichkeiten und des Zeithorizonts sollten Finanzanlagen immer so risikobehaftet wie <strong>von innen heraus möglich</strong> getätigt werden.</p>
<h6>Stellen Sie sich bitte vor, Sie haben 10.000 Euro auf Ihrem Konto. Das ist viel Geld. Durch eine Finanzkrise sinkt der Wert für einige Monate um 10%. Die Krise dauert 18 Monate inklusive Markterholung. Dann sehen Sie erneut 10.000 Euro. In der Zwischenzeit hatten Sie also nur noch 9.000 Euro Guthaben. Frage: Waren Sie arm oder begründet das Verarmungsängste?</h6>

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			<p><a href="https://pixabay.com/de/stapel-zahl-nachlass-rabatt-zinsen-1001641/" target="_blank" rel="noopener">Bildquelle</a></p>

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		<title>Finanzentscheidungen unter Angst</title>
		<link>https://timabo.de/finanzentscheidungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2016 08:14:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entscheidungscoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Panik]]></category>
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					<description><![CDATA[Angst ist etwas ganz Natürliches, aber nicht bei Finanzentscheidungen. Dabei ist Angst etwas Wichtiges.]]></description>
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			<p style="text-align: justify;">Angst ist etwas ganz Natürliches, aber nicht bei Finanzentscheidungen. Dabei ist Angst etwas Wichtiges. Die Evolution hätte nicht stattgefunden, wenn nicht zur rechten Zeit Stressreaktionen in Folge einer beängstigenden Situation zu neuen Wegen und kreativen Wachstumsprozessen geführt hätten. Auge in Auge mit dem Säbelzahntiger hätte kein Wikipedia geholfen. In Millisekunden MUSSTE unser Vorfahre handeln, um eine solche Situation zu überleben. Dafür hat die Natur eine geniale Firewall entwickelt, die letztlich nur noch drei Panikreaktionen zuläßt:</p>
<ol>
<li style="text-align: justify;">Angriff oder</li>
<li style="text-align: justify;">Flucht oder</li>
<li style="text-align: justify;">Tot stellen.</li>
</ol>
<p>Das war sehr nützlich. Gesteuert über einen mächtigen Hormoncocktail aus zum Beispiel Adrenalin, Noradrenalien oder Cortisol werden diese Urfunktionen zur eigenen Sicherheit zur zentralen Steuereinheit des Körpers und ALLES andere ordnet sich dem zunächst unter. Jeder kennt körperliche Symptome wie Schweißausbruch, innere Hitze, Herzklopfen etc. Der gesamte Organismus ist in dieser Lage auf Höchstleistung OHNE jeden rationalen Prozess ausgelegt.</p>
<h6>Stress lässt wenig Raum für vernünftige Entscheidungen!</h6>
<p style="text-align: justify;">In unserer Zeit gibt es keine Säbelzahntiger mehr. Der Mensch hat sich im Grunde nicht wirklich weiterentwickelt in den letzten 100.000 Jahren. Die sehr alten Mechanismen sind noch da. Und sie schützen nach wie vor, wenn es z.B. zur einer gefährlichen Situation im Straßenverkehr oder im Rahmen von Terror oder Kriminalität kommt. Leider wirken sie auch bei Finanzentscheidungen. Menschen denken in Bildern. Vereinfacht gesagt, wird jede Erfahrung, jedes Lernen und jedes Erlebnis in unserem Gehirn durch Vernetzung von Zellen ALS BILD abgespeichert. Dieser natürliche Mechanismus kann beispielsweise folgende Dinge bewirken:</p>
<ol>
<li style="text-align: justify;">Die Angst vor Verlust führt zu Panikverkäufen (=Flucht) an der Börse, obwohl objektiv wenig Signale für eine Börsenkrise sprechen. Im Hintergrund wirkt vielleicht das Bild von einer Massenpanik auf dem Börsenparkett aus dem Jahr 2008.</li>
<li style="text-align: justify;">Der sympathische Finanzberater beschreibt den Verlust der Arbeitskraft durch Krankheit und die Bilderfahrungen leidender Menschen lösen die natürliche Angst vor Leid und Tod aus. Das verschafft ihm den Türöffner zum Platzieren einer entsprechenden Versicherung (=Angriff).</li>
<li style="text-align: justify;">Völlige Ablehnung jeglicher Finanzprodukte bis hin zur Tabuisierung und Verurteilung von Geld an sich. Resignation, Ratlosigkeit, Erstarrung in eingefahrenen Strategien und dadurch immer wieder die sich verstärkt bestätigenden (schlechten) Erfahrungen (=Tot stellen).</li>
</ol>
<h6 style="text-align: justify;">Das alles ist wenig vernünftig. Unter Angstbildern getroffene Finanzentscheidungen haben keine lange Tragfähigkeit, weil stets die Gefahr besteht, dass sich das negativ bewertete Bild tatsächlich und einmal mehr bestätigt. Ein fataler Kreislauf aus Angst, Trotzreaktion, Erfahrung, Resignation und wieder Angst stellt sich ein. Damit der Mensch diesen Kreislauf durchbricht, muss die Finanzentscheidung in den bewußten Verstand geführt werden. Ein erster Schritt kann das Messen der persönlichen Risikobereitschaft sein. Oder das behutsame Aufarbeiten vergangener Erfahrungen mit den Finanzen. Aber Vorsicht: Nicht nur eigene und wirkliche Erfahrungen wirken, sondern bereits die Bilder zu den wahrgenommenen Erfahrungen anderer wie zum Beispiel den Eltern können hier eine große Rolle spielen. Dem Gehirn ist es egal, ob eine Erfahrung WIRKLICH passiert oder ob es nur das Bild des Ereignisses hat.</h6>

		</div>
	</div>

		</div>
	</div>

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