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	<title>Altersvorsorge &#8211; TIMABO Finanzen</title>
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		<title>Der Soli fällt! Kein Grund zum Abschluss.</title>
		<link>https://timabo.de/der-soli-faellt-kein-grund-zum-abschluss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2020 14:52:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzberater]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Soli]]></category>
		<category><![CDATA[Solidaritätszuschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Soli fällt! Kein Grund zum Abschluss. Vorsicht vor den Tricks der Finanzberater. ]]></description>
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			<p>Der Soli fällt! Kein Grund zum Abschluss. Wer kennt den Begriff &#8222;<em>Jahresendgeschäft</em>&#8222;? Vermutlich nur die Insider aus der Finanzindustrie. Dahinter steckt das empirische Phänomen, dass die Zahl der Neuabschlüsse und damit die Einkünfte der Verkäufer von Finanzprodukten zum Jahresende teilweise erheblich ansteigen. Am 1. Januar 2021 fällt nach 30 Jahren für weite Teile der Bevölkerung der ursprünglich auf 1 Jahr befristete Solidaritätszuschlag &#8211; kurz &#8218;Soli&#8216;. Das ist grundsätzlich für die Meisten erfreulich. Je nach Einkommen fallen die Liquiditätsvorteile unterschiedlich aus. Sie können durchaus nennenswert sein. Wer wissen will, ob und welche Vorteile bestehen, sollte zum Beispiel bei <a href="https://www.n-heydorn.de/solirechner.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Heydorn</a> einmal selbst rechnen (ohne Gewähr für die Güte).</p>
<p>Und was versuchen Banken, Versicherungen und Finanzberater? Vertrieb zum Nulltarif halt! Die Soli-Ersparnisse mögen die Menschen doch bitte zur Verbesserung ihrer schwächelnden Altersvorsorge verwenden und quasi zu einer Art Nulltarif eine Basisrente,  Rentenversicherung, betriebliche Altersversorgung oder einen Fondssparplan abschließen oder einen bestehenden Vertrag erhöhen. <strong>So</strong> der Plan für ein auskömmliches Jahresendgeschäft 2020. Dieser Nulltarif-Verkauf hat Tradition und ist bewährtes Mittel der Finanzbranche.</p>
<h5>Fällt ihnen wirklich nichts Gescheiteres ein?</h5>
<p>Liebe Vertreterinnen und Vertreter der Finanzwelt, sind Sie mit Ihrem Vertriebslatein wirklich so am Ende? Wann wollen Sie verstehen, dass derlei Ansätze nicht länger zeitgemäß sind. Zugegeben, die Idee, Liquiditätsgewinne aus staatlichen Programmen in die Kassen der Finanzkonzerne und ihrer Verkäufer umzuleiten, hat bislang und für eine Zeit gut funktioniert. Aber der Faux Pas der gescheiterten Riester-Rente hat die Masche nun wirklich vollends entlarvt. Der Liquiditätsgewinn aus der Soli-Abschaffung hat inhaltlich nun wirklich gar nichts mit der eigenverantwortlichen Aufgabe zu tun, Finanzen und Vorsorge zu regeln! Die Verbindung ist künstlich hergeleitet. <strong>Erklären Sie uns lediglich, weshalb ein Mensch etwas investieren soll, nur weil es an anderer Stelle etwas Luft gibt.</strong></p>
<h5>Hauptsache neu.</h5>
<p>Als die steuerfreie Lebensversicherung Ende 2004 fiel, war das Ihr Grund für schnelle Abschlüsse. Als 2005 die Basis-Rente kam auch. Und bei der Einführung der Riester-Rente im Jahr 2002 sowieso. Und dann die zahlreichen Senkungen der Garantiezinsen bei klassischen Versicherungen alle Jahre wieder. Oder auch die Änderungen bei der Fondsbesteuerung.  Immer Schlussverkauf oder Startverkauf. Immer viel Brimborium und Tamtam. Und bei jeder Aktion treibt die Finanzindustrie die Menschen vor sich her. Finanzberatung in Deutschland erfolgt wenig strategisch, sondern kurzfristig aktionistisch. Veränderungen in der Struktur werden vom Marketing aufgegriffen und für platte Schnellschüsse am Point of Sale benutzt. Hauptsache irgendwie neu, sollte man meinen. Irgendein Grund für eine neue Versicherung oder eine Erhöhung lässt sich schon konstruieren.</p>
<p>Der Haken ist, dass die Menschen schon nach kurzer Zeit kein Motiv mehr spüren, wozu der Abschluss eigentlich gut war bzw. sein soll. Sie fühlen sich getrieben. Es fehlt jeder Überblick über die persönliche Finanzlage, weil es am Ende immer wieder entkoppelte Einzelentscheidungen waren. Der Blick auf Wesentliches wie zum Beispiel die Produktkosten wird vernebelt. Und das Beste: Berater und Beraterin wirken wie kompetente und kreative Finanzgestalter mit guten Ideen und Augenzwinkern. So wurde das noch nie etwas und so wird es auch nichts.</p>
<h5>Geben Sie das Geld doch einfach aus!</h5>
<p><strong>Stellen Sie sich vor, Sie haben Ihr Finanzthema im Griff. Die Risiken sind abgesichert. Der Liquiditätsplan ist robust. Die Lebensziele sind sauber finanziert. Ihre Risikobereitschaft ist berücksichtigt. Und bei all dem bleibt genug Geld für ein glückliches Alltagsleben. Alles ist geregelt. Sie kennen die Gebühren Ihrer Finanzentscheidungen und erleben keine bösen Überraschungen. Ein Blick auf den Finanzplan zeigt Ihnen das Wesentliche &#8211; und nicht mehr. Und jetzt fällt auch noch der Soli! Wie herrlich. Sie dürfen die Ersparnis einfach ausgeben. Für alles andere ist bereits gesorgt. Für Urlaub, Essen, Theater, Geschenke, Konzerte, Hobby, Traumjob oder was auch immer. Ob es den Soli gibt oder nicht oder ob er irgendwie getarnt beizeiten zurückkehrt: Das alles spielt keine Rolle. Es ist egal. Geben Sie solche Staats-Geschenke einfach nur aus. Damit Sie <em>derart</em> frei durchatmen können, ist es günstig, dass Sie die Finanzen grundsätzlich geregelt haben. </strong></p>
<p><strong>Kundenkonto: <a href="https://www.a-fk.de/ksc/login?maklernr=24196" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier</a> kostenlos registrieren. </strong></p>

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		<h2 class="wpb_heading wpb_singleimage_heading">Jahresendgeschäft 2020?</h2>
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		<title>Selbstständige: Pflicht zur Rente?</title>
		<link>https://timabo.de/pflicht-zur-rente/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2016 12:22:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[CDU/CSU]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständige]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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					<description><![CDATA[Die CDU/CSU plant laut Zeitungsberichten eine Altersvorsorgepflicht für Selbstständige. Offenbar haben die Rentenexperten der Union Einigung erzielt, dass Selbstständige künftig eine Altersversorgung betreiben müssen, die die Armut im Alter verhindert. ]]></description>
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			<p>Die CDU/CSU plant laut Zeitungsberichten eine Altersvorsorgepflicht für Selbstständige. Offenbar haben die Rentenexperten der Union Einigung erzielt, dass Selbstständige künftig eine Altersversorgung betreiben müssen, die die Armut im Alter verhindert. Die FAZ führt <a href="https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/altersvorsorge-pflicht-fuer-selbstaendige-von-union-geplant-14336450.html" target="_blank" rel="noopener">hier</a> dazu mehr aus.</p>
<p>Die Pläne sehen vor, dass es dafür ein Wahlrecht geben soll:</p>
<ol>
<li>Die Gesetzliche Rentenversicherung mit Umlagefinanzierung.</li>
<li>Die Nachweispflicht über eine &#8222;Armut verhindernde Altersversorgung&#8220; freier Wahl im Kapitaldeckungsverfahren.</li>
</ol>
<h6>Die Hälfte der Bezieher von Grundsicherung im Alter hat keinerlei Rentenansprüche</h6>
<p>Begründend wird angeführt, dass die Hälfte der Bezieher von Grundsicherung (sozusagen &#8222;Hartz IV&#8220;) im Alter keine eigenen Rentenansprüche vorweisen kann. Ausnahmen von der Vorsorgepflicht sollen für bestimmte Berufsgruppen (Künstler, Hebammen oder Mitglieder in berufsständischen Versorgungswerken etc.) bestehen bleiben.</p>
<p>Nicht ungeschickt. Davon ausgehend, dass ein großer Teil der Betroffenen sicherlich den Weg der Gesetzlichen Rentenversicherung gehen dürfte, schafft das zunächst neue Finanzpolster für die gebeutelte Rente. Wahlgeschenke werden finanzierbar und Bundeszuschüsse könnten womöglich reduziert werden. Was aber, wenn der Rentnerquotient, also das Verhältnis von Beitragszahlern zu Leistungsempfängern nicht günstiger wird als bisher? Dann zahlen die künftigen Generationen auch diese Zeche: Und zwar teuer! Aber dann beziehen die heute aktiven Politiker längst ihre staatliche Pension und müssen sich nicht wiederwählen lassen. Erst einmal Zeit gewonnen, könnte man meinen.</p>
<h6>Beamte bleiben frei.</h6>
<p>Fraglich bleibt, weshalb nicht gleich eine allgemeine Bürgerversicherung vorgeschlagen wird, die zum Beispiel alle Beamten ebenfalls in die Versicherungspflicht führt? Immerhin ist auch diese Last der Zukunft von einer immer dünner werdenden Decke aus Erwerbstätigen über Steuern und Abgaben zu finanzieren.  Vielleicht mag es daran liegen, dass die Bürokratie, die solche Gesetze letztlich &#8222;macht&#8220; und umsetzt nur ungern selbst in die Pflicht genommen wird?</p>
<h6>Ob die ersetzende Kapitalvorsorge als wirklich &#8222;frei&#8220; gestaltete Alternative zur Deutschen Rente genutzt werden kann, solange sie nur die Armut verhindert, darf zumindest hinterfragt werden. Die Vergangenheit lehrt uns, dass derart zugelassene Ersatzlösungen unter erhebliche und größtenteils unsinnige Regeln gestellt worden waren: Teure Beitragsgarantien, lebenslange Renten ohne Kapitalwahlrecht, strenge Anlagevorschriften zur Finanzierung der Staatsverschuldung etc.</h6>
<h6>Die wichtigste denkbare und einzig sinnvolle Regel wäre indes ein strenges Provisions- und Zahlungsverbot innerhalb der Finanzindustrie, damit das Ganze nicht erneut zum Rohrkrepierer à la Riester-Rente verkommt. Der Staat als Marketing-Agentur der Versicherungen, Banken, Fonds und Bausparkassen &#8211; das ist nun wirklich nicht mehr neu und wirkt irgendwie plump und veraltet.</h6>

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