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	<title>TIMABO Finanzen</title>
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	<description>Stoische Ruhe für Dein Geld</description>
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	<item>
		<title>Das neue Altersvorsorgedepot aus der TIMABO-Perspektive</title>
		<link>https://timabo.de/das-neue-altersvorsorgedepot-aus-der-timabo-perspektive/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2026 09:04:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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			<h1><span class="s1"><b>Altersvorsorgedepot: </b></span></h1>
<h2><span class="s1"><b>Bitte jetzt nicht vorschnell handeln!</b></span></h2>
<p class="p2"><strong>Die Bundesregierung plant mit dem neuen Altersvorsorgedepot eine große Reform der privaten Altersvorsorge. Viele Medien sprechen bereits vom „Riester-Nachfolger“. Das Interesse ist verständlich: Endlich sollen kostengünstige ETFs und Fonds stärker in die geförderte Altersvorsorge integriert werden. Die Grundidee klingt durchaus interessant.</strong></p>
<h2></h2>
<h6 class="p2">Trotzdem ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt, einfach das erste neue Finanzprodukt zu reservieren.</h6>
<p class="p3">Denn obwohl das Gesetz bereits wichtige Rahmenbedingungen festlegt, fehlen weiterhin entscheidende Details in den späteren Durchführungsverordnungen. Genau dort wird sich zeigen, wie verbraucherfreundlich die neuen Lösungen am Ende wirklich werden. Das neue Altersvorsorgedepot soll Menschen helfen, privat Vermögen fürs Alter aufzubauen — staatlich gefördert und stärker kapitalmarktorientiert als die bisherige Riester-Rente. Im Mittelpunkt steht dabei ein geändertes Fördersystem. Wirklich &#8222;neu&#8220; ist es nur zum Teil.</p>
<h3><span class="s1"><b>Die geplante Förderung</b></span></h3>
<p class="p4">Der Staat möchte Eigenbeiträge direkt bezuschussen:</p>
<table border="1" width="100%" cellspacing="0" cellpadding="8">
<thead>
<tr>
<th>
<p class="p1"><b>Eigenbeitrag</b></p>
</th>
<th>
<p class="p1"><b>Förderung</b></p>
</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>
<p class="p1">erste 360 € pro Jahr</p>
</td>
<td>
<p class="p1">50 % Förderung</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p class="p1">weitere Beiträge bis 1.800 €</p>
</td>
<td>
<p class="p1">25 % Förderung</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p class="p1">Dadurch ergibt sich eine maximale jährliche Grundförderung von:</p>
<ul>
<li><span class="s1"><b>540 Euro pro Jahr</b></span></li>
<li><span class="s1">zusätzlich </span><span class="s2"><b>300 Euro Kinderzulage pro Kind</b></span></li>
</ul>
<p class="p3">Der Mindestbeitrag soll bei nur 120 Euro jährlich liegen. <strong>Neu</strong>: Die Förderung wird vom Vorjahreseinkommen entkoppelt. Das Ziel dahinter: Mehr Menschen sollen motiviert werden, frühzeitig privat Vermögen aufzubauen — möglichst einfach und kostengünstig. <strong>Neu</strong>: Neben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie dem Beamtentum werden nun auch Selbstständige in den Genuss kommen. <strong>Zum Teil neu</strong>: Die lebenslange Leibrente rückt in den Hintergrund &#8211; das ist ein Paradigmenwechsel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span class="s1"><b>Die drei erlaubten Lösungen</b></span></h2>
<p class="p3">Das Gesetz unterscheidet künftig im Wesentlichen drei Varianten der geförderten Altersvorsorge.</p>
<h3><span class="s1"><b>1. Das Standarddepot</b></span></h3>
<p class="p3">Das Standarddepot soll die günstigste und einfachste Lösung werden. Hier sollen überwiegend breit gestreute ETFs und Fonds eingesetzt werden. Gleichzeitig ist ein staatlicher <strong>Kostendeckel</strong> vorgesehen, damit die Gebühren nicht ausufern. Für viele langfristige Anleger könnte das der interessanteste Ansatz sein:</p>
<ul>
<li>niedrige Kosten,</li>
<li>breite Streuung,</li>
<li>hohe Transparenz,</li>
<li>einfache Struktur.</li>
</ul>
<p class="p4">Gerade langfristig machen geringe Kosten einen enormen Unterschied beim Vermögensaufbau. Das Standarddepot ist zwingend vorgeschrieben.</p>
<h3><span class="s1"><b>2. Das Premiumdepot</b></span></h3>
<p class="p3">Hier dürfen Anbieter wieder etwas freier in der Produktgestaltung handeln.  Allerdings gilt: Gebühren kosten Rendite. Je höher die Gebühren, desto geringer sind langfristig die Ertragschancen. Hier dürften sich viele Berater der klassischen Finanzindustrie tummeln, denn es gibt etwas zu verdienen.</p>
<h3><span class="s1"><b>3. Garantieprodukte mit  80 % bzw. 100 % Beitragserhalt</b></span></h3>
<p class="p3">Diese Variante erinnert am stärksten an die klassische Riester-Welt. Hier müssen eingezahlte Beiträge garantiert werden. Das Problem: Eine hohe Garantie zwingt Anbieter häufig dazu, sehr defensiv anzulegen. Gerade in langen Sparphasen kann dadurch viel Renditepotenzial verloren gehen. Viele Experten sehen deshalb gerade die bisherigen Garantievorgaben als einen Hauptgrund dafür, warum Riester-Produkte oft enttäuscht haben.</p>
<h3><span class="s1"><b>Vergleich: Riester-Rente vs. Altersvorsorgedepot</b></span></h3>
<table border="1" width="100%" cellspacing="0" cellpadding="8">
<thead>
<tr>
<th>
<p class="p1"><b>Thema</b></p>
</th>
<th>
<p class="p1"><b>Riester-Rente</b></p>
</th>
<th>
<p class="p1"><b>Neues Altersvorsorgedepot</b></p>
</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>
<p class="p1">Kapitalanlage</p>
</td>
<td>
<p class="p1">oft klassische Versicherungen</p>
</td>
<td>
<p class="p1">stärker ETF- und Fondsorientiert</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p class="p1">Garantien</p>
</td>
<td>
<p class="p1">meist 100 % Beitragsgarantie</p>
</td>
<td>
<p class="p1">flexibel zwischen 0 %, 80 % und 100 %</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p class="p1">Kosten</p>
</td>
<td>
<p class="p1">häufig hoch und schwer verständlich</p>
</td>
<td>
<p class="p1">Standarddepot mit Kostendeckel geplant</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p class="p1">Förderung</p>
</td>
<td>
<p class="p1">Zulagen + Steuervorteile, einkommensabhängig</p>
</td>
<td>
<p class="p1">direkte Förderlogik mit festen Zuschüssen, einkommensunabhängig</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p class="p1">Flexibilität</p>
</td>
<td>
<p class="p1">häufig eingeschränkt</p>
</td>
<td>
<p class="p1">Ziel: soll deutlich flexibler werden</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p class="p1">Transparenz</p>
</td>
<td>
<p class="p1">oft kompliziert</p>
</td>
<td>
<p class="p1">Ziel: einfacher und verständlicher</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p class="p1">Renditechancen</p>
</td>
<td>
<p class="p1">häufig begrenzt</p>
</td>
<td>
<p class="p1">Idee: langfristig potenziell höher</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2></h2>
<h3><span class="s1"><b>Warum jetzt trotzdem Geduld sinnvoll bleibt</b></span></h3>
<p class="p2">Viele Banken, Versicherungen und Finanzvertriebe bereiten bereits neue Produkte vor. Dabei fehlen aktuell noch wichtige Klarstellungen und Durchführungsverordnungen. In den nächsten Monaten wird es vermutlich viel Werbung rund um das Altersvorsorgedepot geben. <strong>Die Branche jubelt &#8211; genau deshalb ist Ruhe jetzt besonders wichtig! </strong>Denn noch offen sind unter anderem:</p>
<ul>
<li>Wie hoch werden die Gebühren tatsächlich sein? Auch das neue Konzept wird erhöhten Verwaltungsaufwand mit sich bringen.</li>
<li>Welche Fonds und ETF werden zugelassen?</li>
<li>Wie flexibel gestaltet sich die Auszahlungsphase?</li>
<li>Wer soll den Beratungsaufwand tragen?</li>
<li>Was geschieht mit alten Riester-Verträgen im besten Fall?</li>
</ul>
<p class="p4"><strong>Die Erfahrung aus der Vergangenheit zeigt leider: Eine gute Gesetzesidee führt nicht automatisch zu einer guten Umsetzung bzw. zu guten Produkten.</strong></p>
<h2></h2>
<h2><span class="s1"><b>Fazit Ende Mai 2026</b></span></h2>
<p class="p2"><strong>Das Altersvorsorgedepot könnte ein wichtiger Fortschritt für die private Altersvorsorge werden. Das Thema ist auf alle Fälle präsent! Besonders die stärkere Öffnung für kostengünstige Investments ohne Versicherungskosten ist aus wissenschaftlicher Sicht grundsätzlich sinnvoll. Gleichwohl: Demnächst sofort das erste neue Produkt abzuschließen, ist wahrscheinlich keine gute Idee. Wer langfristig Vermögen aufbauen möchte, sollte zunächst abwarten, wie die endgültigen Regeln aussehen. Gute Altersvorsorge entsteht nicht durch Hektik, staatliche Förderung oder Marketingversprechen, sondern durch:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Geringe Kosten.</strong></li>
<li><strong>Breite Streuung.</strong></li>
<li><strong>Verständnis vom Geld.</strong></li>
<li><strong>Besonnenes Verhalten.</strong></li>
</ul>
<p class="p2"><strong>Denn am Ende entscheidet selten das „neueste“ Produkt über finanziellen Erfolg — sondern die Qualität der langfristigen Strategie. Es ist noch genug Zeit, bevor die Entscheidung wirklich interessant ist. Informationen von Stiftung Warentest dazu <a href="https://www.test.de/Altersvorsorgedepot-4910361-0/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</strong></p>

		</div>
	</div>

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			<p>Quelle: <a href="https://pixabay.com/de/vectors/betrug-phishing-geld-6922102/" target="_blank" rel="noopener">Pixabay</a></p>

		</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Betrug im Internet: Die Gefahr falscher Krypto-Seiten</title>
		<link>https://timabo.de/betrug-im-internet-die-gefahr-falscher-krypto-seiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 10:40:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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			<h1 class="p1"><b>Betrug im Internet: </b></h1>
<h2 class="p1"><b>Die Gefahr falscher Krypto-Seiten</b></h2>
<p class="p2">Krypto-Betrug ist längst kein Randthema mehr. Allein im Jahr 2025 entstanden weltweit Schäden von bis zu <a href="https://de.beincrypto.com/chainalysis-crypto-betrug-impersonation-ai-trend/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener"><span class="s1"><b>17 Milliarden US-Dollar</b></span> </a>durch betrügerische Krypto-Angebote . Selbst offizielle Daten zeigen: Über <span class="s1"><b>11 Milliarden US-Dollar Verlust</b></span> wurden gemeldet – bei steigender Zahl von Fällen. Besonders häufig: Täuschend echte Webseiten, die bekannte Plattformen imitieren.</p>
<p class="p2">Der Trick dahinter ist weniger technisch als psychologisch. Betrüger spielen gezielt mit <span class="s1"><b>Gier, Vertrauen und Zeitdruck</b></span>. Hohe Renditeversprechen („10 % pro Woche“) aktivieren die Hoffnung auf schnellen Gewinn. Gleichzeitig erzeugen angebliche „Berater“ Druck, schnell zu handeln. Studien zeigen, dass sogenannte Identitätsbetrügereien – also das Vortäuschen seriöser Anbieter – stark zugenommen haben, teils um <span class="s1"><b>über 1.400 %</b></span><span class="Apple-converted-space">  </span>.</p>
<h5 class="p3">So schützt du dich:</h5>
<ul>
<li><span class="s1"><b>Misstraue hohen Renditen</b></span> – echte Märkte sind schwankend, nicht planbar.</li>
<li><span class="s1"><b>Setze ein persönliches Limit zum Zocken</b></span> – Casino-Taktik.</li>
<li><span class="s1"><b>Prüfe die URL genau</b></span> – kleinste Abweichungen sind oft der Hinweis.</li>
<li><span class="s1"><b>Keine Fernzugriffe zulassen</b></span> (z. B. auf dein Handy oder Laptop).</li>
<li><span class="s1"><b>Keine schnellen Entscheidungen treffen</b></span> – Zeitdruck ist ein Warnsignal.</li>
<li><span class="s1"><b>Nur bekannte, regulierte Anbieter nutzen.</b></span></li>
</ul>
<p class="p2">Ein wichtiger Gedanke <em>fast</em> zum Schluss: Gute Geldentscheidungen entstehen nicht aus Schnelligkeit, sondern aus Klarheit. Wer ruhig bleibt, breit streut und auf nachvollziehbare Strategien setzt, schützt nicht nur sein Vermögen – sondern auch seine Nerven.</p>
<h6>Zuallerletzt: Unzählige böse kriminelle Machenschaften auf der Welt werden über Kryptowährungen finanziert und organisiert. Es ist nicht damit getan, dass &#8222;die anderen&#8220; die Welt besser machen oder gar retten sollten. Vielmehr wäre es schon sehr hilfreich, das Thema &#8222;Krypto&#8220; in Gänze allein aus Gründen Deiner persönlichen Werte zu meiden.</h6>

		</div>
	</div>

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			</item>
		<item>
		<title>Willkommen Tanja!</title>
		<link>https://timabo.de/willkommen-tanja-ogurreck-timabo-neu-im-team/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 11:35:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Tanja]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>
		<category><![CDATA[TIMABO]]></category>
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					<description><![CDATA[Neu im Team: Willkommen Tanja!]]></description>
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			<h4 style="text-align: center;"></h4>
<h3 style="text-align: left;">Schön, dass Du bei uns bist.</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit vollem Namen heißt sie Tanja Ogurreck. Tanja ist von Natur aus auch ein strahlendes Nordlicht aus Schleswig-Holstein.</p>
<p>Wenn sie sich nicht um die Menschen und ihr Geld kümmert, ist sie Familienfrau und Tierliebhaberin. Als erfahrene Versicherungsfachwirtin wird Frau Ogurreck uns fortan unterstützen, unsere <a href="https://timabo.de/beratungskonzept/">Leistungsversprechen</a> mit stoischer Ruhe zu erfüllen und Wort zu halten.</p>
<blockquote>
<p><em>&#8222;Zielstrebig, flexibel und fachlich vielseitig. Kundenfokus und Fachkompetenz sind die Grundpfeiler meiner Tätigkeit &#8211; für eine konstruktive Zusammenarbeit.&#8220;</em></p>
</blockquote>

		</div>
	</div>

		</div>
	</div>

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			<p style="text-align: right;">Foto <a href="https://www.fotografie-julia-petersen.de/" target="_blank" rel="noopener">Julia Petersen</a></p>

		</div>
	</div>

		</div>
	</div>
</div>
</div>

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			</item>
		<item>
		<title>ELTIF – Was steckt hinter dem neuen Langfristfonds?</title>
		<link>https://timabo.de/eltif-was-steckt-hinter-dem-neuen-langfristfonds/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Oct 2025 11:57:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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			<p class="p1">Die Finanzindustrie bringt regelmäßig neue Produkte auf den Markt. Aktuell ist das Schlagwort <span class="s1"><b>ELTIF</b></span> in aller Munde. Doch was bedeutet das eigentlich – und ist ein ELTIF wirklich sinnvoll für Privatanleger? <strong>Eines vorweg: ELTIF hat nichts mit ETF zu tun!</strong></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>ELTIF</b></span> steht für <i>European Long-Term Investment Fund</i>, also <i>Europäischer Langfrist-Investmentfonds</i>. Die Idee: Anleger sollen ihr Geld in langfristige Projekte wie Infrastruktur, erneuerbare Energien oder mittelständische Unternehmen investieren. So möchte die EU privates Kapital für das Wachstum der Wirtschaft mobilisieren. Zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>
<p class="p1">Bau von Windparks</p>
</li>
<li>
<p class="p1">Infrastruktur wie Straßen oder Brücken</p>
</li>
<li>
<p class="p1">Beteiligungen an Unternehmen, die Kapital für Wachstum brauchen</p>
</li>
</ul>
<p class="p1">Klingt spannend – aber der Teufel steckt im Detail. Ein ELTIF bindet dein Geld oft für <span class="s1"><b>8 bis 10 Jahre oder länger</b></span>. Vorzeitiger Ausstieg ist kaum möglich. Dazu kommen meist <span class="s1"><b>hohe Kosten</b></span> wie Ausgabeaufschläge oder Verwaltungsgebühren. Und weil die Fonds nur in wenige Projekte investieren, fehlt die breite <span class="s1"><b>Streuung</b></span>, die das Risiko senkt.</p>
<p class="p1">Im Vergleich dazu bieten wissenschaftlich fundierte Strategien mit <span class="s1"><b>breit gestreuten ETFs</b></span> (z. B. von Vanguard oder Dimensional) klare Vorteile: niedrige Gebühren, tägliche Verfügbarkeit und eine globale Risikostreuung über tausende Unternehmen. <a href="https://www.faz.net/aktuell/finanzen/die-teure-idee-von-trade-republic-vorsicht-vor-eltif-110703691.html" target="_blank" rel="noopener">Hier</a> ein interessanter Fachartikel der FAZ zum Thema.</p>
<h6 class="p1">Spannend auf dem Papier, aber für die meisten Privatanleger <span class="s1"><b>nicht geeignet</b></span>, weil:</h6>
<ul>
<li>
<p class="p1"><strong><span style="color: #8aba56;">geringe Flexibilität,</span></strong></p>
</li>
<li>
<p class="p1"><strong><span style="color: #8aba56;">hohe Gebühren,</span></strong></p>
</li>
<li>
<p class="p1"><strong><span style="color: #8aba56;">schwer verständliche Struktur.</span></strong></p>
</li>
</ul>
<p class="p1"><em>Mein Fazit: ELTIFs sind ein interessantes Konzept auf dem Papier, aber für die meisten Privatanleger <span class="s1"><b>unpraktisch und riskant</b></span>. Wer Ruhe, Transparenz und langfristigen Vermögensaufbau sucht, fährt mit einer einfachen und wissenschaftlich bewährten Lösung besser.</em></p>
<blockquote>
<p class="p1"><em>Geld ist wichtig, aber nicht das Wichtigste. Entscheidend ist, dass deine Geldanlage zu deinem Leben passt – transparent, flexibel und stressfrei.</em></p>
</blockquote>

		</div>
	</div>

		</div>
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		<title>Trump und Investment</title>
		<link>https://timabo.de/6623-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2025 08:39:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entscheidungscoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Investieren]]></category>
		<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzmarktrisiken]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Trump]]></category>
		<category><![CDATA[Zölle]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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			<h1 class="p1"><b>Finanzmarktrisiken durch Trumps Politik: Was langfristige Anleger wissen sollten</b><b></b></h1>
<h5 class="p3">Die Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus hat weltweit für Unruhe an den Finanzmärkten gesorgt. Seine wirtschaftspolitischen Maßnahmen, insbesondere protektionistische Zölle, Steuerreformen und Eingriffe in die Geldpolitik, haben das Vertrauen in die Stabilität der US-Wirtschaft erschüttert.</h5>
<h5 class="p3">Für langfristige Anleger, die auf wissenschaftlich fundierte Strategien setzen, ist es entscheidend, diese Entwicklungen nüchtern zu analysieren und entsprechend zu reagieren.</h5>
<hr />
<h3><b>🔍 Trumps Wirtschaftspolitik im Überblick</b></h3>
<p class="p3"><span class="s3"><b>1. Protektionistische Handelspolitik:</b></span> Trumps Einführung umfassender Zölle auf Importe, insbesondere aus China und der EU, hat zu einem globalen Handelskrieg geführt. Diese Maßnahmen haben die Produktionskosten erhöht und die Lieferketten gestört, was zu einer erhöhten Volatilität an den Märkten führte.</p>
<p class="p3"><span class="s3"><b>2. Steuerreformen:</b></span> Die von Trump eingeführten Steuererleichterungen für Unternehmen und hohe Einkommen haben kurzfristig die Unternehmensgewinne gesteigert, jedoch langfristig das Haushaltsdefizit der USA erheblich erhöht. Dies hat Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit der US-Staatsfinanzen geweckt.</p>
<p class="p3"><span class="s3"><b>3. Eingriffe in die Geldpolitik:</b></span> Trumps öffentliche Kritik an der US-Notenbank und sein Druck auf eine lockere Geldpolitik haben die Unabhängigkeit der Federal Reserve infrage gestellt. Dies könnte zu einer erhöhten Inflation und Unsicherheit über die zukünftige Zinspolitik führen.</p>
<hr />
<h3><b>📉 Auswirkungen auf die Finanzmärkte</b></h3>
<p class="p3"><span class="s3"><b>1. Erhöhte Volatilität:</b></span> Die unvorhersehbare Politik Trumps hat zu starken Schwankungen an den Aktienmärkten geführt. Anleger reagieren sensibel auf politische Unsicherheiten, was kurzfristige Kursverluste zur Folge haben kann.</p>
<p class="p3"><span class="s3"><b>2. Vertrauensverlust in US-Staatsanleihen:</b></span> Die steigende Staatsverschuldung und die Herabstufung der US-Kreditwürdigkeit durch Ratingagenturen haben das Vertrauen in US-Staatsanleihen geschwächt. Dies könnte zu höheren Renditen und Finanzierungskosten führen.</p>
<p class="p3"><span class="s3"><b>3. Auswirkungen auf den US-Dollar:</b></span> Die Politik der gezielten Abwertung des US-Dollars, wie im sogenannten “Mar-a-Lago Accord” vorgesehen, könnte die globale Rolle des Dollars als Leitwährung untergraben und zu Währungsinstabilitäten führen.</p>
<hr />
<h3><b>🧠 Wissenschaftlich fundierte Anlagestrategien als Antwort</b></h3>
<p class="p3">In Zeiten politischer Unsicherheit und erhöhter Marktschwankungen ist es für Anleger wichtig, sich auf bewährte, wissenschaftlich fundierte Anlagestrategien zu besinnen:</p>
<ul>
<li>
<p class="p1"><span class="s1"><b>Diversifikation:</b></span> Eine breite Streuung des Portfolios über verschiedene Anlageklassen und Regionen kann das Risiko reduzieren.</p>
</li>
<li>
<p class="p1"><span class="s1"><b>Langfristiger Anlagehorizont:</b></span> Kurzfristige Marktbewegungen sollten nicht zu überstürzten Entscheidungen führen. Ein langfristiger Fokus hilft, temporäre Schwankungen auszusitzen.</p>
</li>
<li>
<p class="p1"><span class="s1"><b>Kosteneffizienz:</b></span> Vermeidung von Produkten mit hohen Kosten und Provisionen, die die Rendite schmälern können.</p>
</li>
<li>
<p class="p1"><span class="s1"><b>Emotionale Disziplin:</b></span> Vermeidung von impulsiven Entscheidungen aufgrund von Marktpanik oder Euphorie.</p>
</li>
</ul>
<hr />
<h3><b>✅ Fazit: Ruhe bewahren und strategisch handeln</b></h3>
<p class="p3"><strong>Die wirtschaftspolitischen Maßnahmen unter Donald Trump haben die Finanzmärkte vor neue Herausforderungen gestellt. Für langfristige Anleger ist es jedoch entscheidend, sich nicht von kurzfristigen Turbulenzen verunsichern zu lassen, sondern auf bewährte, wissenschaftlich fundierte Anlagestrategien zu setzen. Durch Diversifikation, Kosteneffizienz und emotionale Disziplin kann man den langfristigen Anlageerfolg sichern, unabhängig von politischen Entwicklungen.</strong></p>
<hr />
<p class="p3"><i>Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.</i></p>

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			<p>Quelle: <a href="https://pixabay.com/de/photos/trump-geb%C3%A4ude-stadt-architektur-3524139/" target="_blank" rel="noopener">Pixabay</a></p>

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		<title>Betriebliche Berufsunfähigkeitsversicherung &#8211; besser nicht!</title>
		<link>https://timabo.de/betriebliche-berufsunfaehigkeitsversicherung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Aug 2024 08:35:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsunfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[betrieblich]]></category>
		<category><![CDATA[BU]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
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					<description><![CDATA[Probleme der betrieblichen Berufsunfähigkeitsversicherung.]]></description>
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			<p>Was ist Deine Arbeit wert? Im Grunde ist sie emotional unbezahlbar, wenn Berufsunfähigkeit ungeplant eintritt. Dafür gibt es keine Versicherung. Allerdings darfst Du den finanziellen Ruin bei Verlust Deiner Kräfte durch Krankheit, Unfall oder Kräfteverfall extern absichern. Der Wert bei einem Leistungsfall Mitte 40 liegt durchschnittlich bei über 1,2 Millionen Euro bis zum Beginn der Altersrente mit 67. &#8222;Der Staat&#8220; &#8211; besser der Generationenvertrag &#8211; hatte sich schon vor über 20 Jahren von diesem Baustein verabschiedet. Die demografischen Gründe sind bekannt. Heute steht kaum noch jemand im aktiven Berufsleben, der einen gesetzlichen &#8218;BU-Schutz&#8216; genießt. &#8218;BU&#8216; bedeutet im Fachjargon der Versicherungsverkäufer &#8222;Berufsunfähigkeit&#8220;.</p>
<p>Das Thema betrifft Dich nicht? Weit gefehlt! Knapp 10% aller Beitragszahler in der Deutschen Rente stellen jährlich einen Antrag  auf &#8218;Rente bei verminderter Erwerbsfähigkeit&#8216;. Laut Gesamtverband der Versicherer wird jeder 4. irgendwann berufsunfähig und nicht gesund genug alt. Waren es früher die metabolischen Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall, spielen psychische Themen heute eine überragende Rolle, wenn es um Ursachen geht. Und natürlich auch die vielen Knochen- und Gelenkprobleme.</p>
<h5>Versicherungsschutz ist wichtig.</h5>
<p>Grundsätzlich sollte jeder Erwerbstätige seine Arbeitskraft finanziell versichern. Dafür gibt es verschiedene Arten und Tarife. Sie sind beileibe nicht alle gleich. Der wichtigste Tipp ist hier: <a href="https://timabo.de/contact-us/">Provisionsneutrale Beratung</a> mit einem Vergleich verschiedener Möglichkeiten! Es gibt zahllose Fehlerquellen beim Abschluss, die für die meisten Verbraucher kaum zu entdecken sind. Auf die Details der Bedingungen und der Gestaltung kommt es an. Neben der klassischen Berufsunfähigkeitsversicherung, die für die meisten Situationen nach wie vor das Mittel der Wahl ist, haben sich Versicherungen bei Verlust von Grundfähigkeiten wie Sehen, Hören, Sprechen etc. und Policen beim Eintritt einer schweren Erkrankung wie Krebs, Schlaganfall etc. in Einzelfällen am Markt etabliert. Wie gesagt, Beratung ist sinnvoll. Von einem Alleingang über das Internet mit Online-Abschluss ist abzuraten &#8211; die Fehlerquellen sind zu zahlreich. Finanztipp: Jung und gesund einsteigen. Später ist es teuer und oft medizinisch nicht mehr möglich. Stichwort: Gesundheitsfragen.</p>
<h5>Die betriebliche Berufsunfähigkeitsversicherung.</h5>
<p>Die Finanzbranche ist traditionell kreativ, wenn es um die Integration von Steuervorteilen für den Verkauf von Versicherungen geht. Jeder Arbeitnehmer hat einen Rechtsanspruch auf betriebliche Altersversorgung wenigstens in Form einer so genannten &#8222;Direktversicherung&#8220;. Hierbei wird der Versicherungsbeitrag direkt vom Chef bezahlt. Die Finanzierung ist zumeist eine Entgeltumwandlung aus dem Bruttolohn mit Arbeitgeberzuschüssen. So entstehen Einsparungen bei Steuern und Sozialabgaben. Der Clou: Die BU-Versicherung ist ausdrücklich zulässig. Und schon ist das Geschäftsmodell in Sicht: Da eine wertvolle BU-Versicherung schon einige Euro Beitrag kostet, soll das Ganze in den Betrieb verlagert werden. Dann kostet es &#8222;weniger als die Hälfte&#8220;. Verlockend, oder? Und als Sahnehäubchen dann auch mit vereinfachter Gesundheitsprüfung oder sogar einer einfachen Erklärung, dass man gesund sei. So kommen selbst diejenigen noch hinein, die bereits zu krank für einen privaten Vertrag wären.</p>
<h5>Vier Stolperfallen der betrieblichen Berufsunfähigkeitsversicherung.</h5>
<ol>
<li><em>Was passiert bei <strong>Ausscheiden</strong> aus dem Betrieb? Der Standard ist hier, dass der Vertrag an den Ausscheidenden mitgegeben wird. Und dann? Der neue Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, den Vertrag zu übernehmen. Dann müsste er privat bezahlt werden und alle hübschen Beitragsvorteile aus der Beratung sind für die Katz. Es könnte noch teurer werden, wenn zusätzlich womöglich Sonderkonditionen entfallen. </em></li>
<li><em>Welche <strong>Abgaben</strong> im Leistungsfall? Eine betriebliche Direktversicherung funktioniert nach dem Prinzip der Abgabenstundung: Steuern und Beiträge zur gesetzlichen Gesundheitsvorsorge werden bis zum Leistungsbezug gestundet. Bei der Altersrente ist das gut planbar. Viele Jahre Stundung bringen messbare Vorteile nach Inflation. Beim Berufsunfähigkeitsschutz kann sich das schmerzhaft umkehren. Im Extremfall 1 Monat aus dem Brutto bezahlt und viele Jahrzehnte Leistungen mit deutlich höheren Abgaben als beim privaten Vertrag. Die versicherte Leistung muss also höher sein, damit es netto auf das Gleiche hinausläuft.</em></li>
<li><em>Wer haftet für die <strong>Leistungen</strong>? Dieser Punkt ist für jeden Arbeitgeber wichtig. Das Betriebsrentengesetz sagt, dass der Arbeitgeber für die versicherte Leistung einsteht, auch wenn er die betriebliche Altersversorgung nicht selbst durchführt. Was bedeutet das praktisch, wenn der Versicherer später einen Leistungsantrag ablehnt? Richtet sich der arbeitsrechtliche (!) Anspruch womöglich gegen den Arbeitgeber? Welche Sorgfaltspflichten ergeben sich vielleicht darauf für ihn? Muss der Arbeitgeber womöglich den Versicherungsanspruch für seinen (ehemaligen) Mitarbeiter durchsetzen?</em></li>
<li><em>Welche <strong>Gestaltungsmöglichkeiten</strong> gibt es nach Abschluss noch? Wichtig ist, dass eine solche Versicherung mit dem Berufsleben mitgeht. Berufe ändern sich. Gehälter steigen &#8211; und sinken. Karrieren sind heute zunehmend gebrochen und 40-jährige Betriebsjubiläen eher selten geworden. Ruhende Dienstverhältnisse sind an der Tagesordnung. Eine gute Versicherung bietet hinreichend Gestaltungsoptionen im Nachhinein. Das ist bei betrieblichen Lösungen mit vereinfachter Gesundheitsprüfung (s.o.) fast nie der Fall. Überhaupt ist zu beobachten, dass solche Ködertarife mit vielleicht 1.000,- EUR versicherter BU-Rente zu vereinfachten Bedingungen zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel Schutz bedeuten. Die Nettorente nach den Abgaben liegt nämlich knapp am Niveau der gesetzlichen Grundsicherung, die man ja ohnehin bekommt.</em></li>
</ol>
<p><strong>Man beobachtet, dass Steuervorteile und Förderungen durch den Staat eine interessante Anreizfunktion zum Kauf von Produkten besitzen. Das gilt nicht nur für Versicherungen. Im konkreten Fall sollten die Themen besser getrennt werden: Versicherungsschutz und Steuern sind verschieden. Und immer wenn der Staat ins Spiel kommt, sind Regeln und Einschränkungen von Freiheit und Gestaltung gleich mit dabei. Der finanzielle Schutz bei Verlust der Arbeitskraft ist ein privates Thema. Und das Thema ist allgegenwärtig. Das Wesen von Risiken ist, dass niemand weiß, ob und wann sie real werden. Deshalb sind betriebliche Lösungen dafür weder für Arbeitgeber noch für Arbeitnehmer eine kalkulierbare Alternative. </strong></p>
<p><strong>Am besten, Du hast eine exzellente private BU-Versicherung ohne je einen Cent Leistungsnotwendigkeit. Denn dann geht es Dir gut!</strong></p>

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			<p>Quelle: <a href="https://pixabay.com/de/users/sammy-sander-10634669/" target="_blank" rel="noopener">Pixabay</a></p>

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		<item>
		<title>Die Gehaltsabrechnung bei einer Direktversicherung!</title>
		<link>https://timabo.de/die-gehaltsabrechnung-bei-einer-direktversicherung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Apr 2024 11:43:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Direktversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Gehaltsabrechnung]]></category>
		<category><![CDATA[bAV]]></category>
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					<description><![CDATA[Fehler bei der Interpretation einer Gehaltsabrechnung mit einer Direktversicherung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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			<p><strong>Unser gesetzliches Sozialsystem wird durch Umlagen finanziert. &#8218;Umlageverfahren&#8216; bedeutet, daß aktive Erwerbstätige und ggfs. ihre Arbeitgeber die Beiträge für Leistungsempfänger aufbringen. Du siehst das jeden Monat auf Deiner Gehaltsabrechnung. Seit Mitte der 1960er Jahre wirkt der so genannte &#8218;Pillenknick&#8216;. Der Motor der Umlagefinanzierung wäre eine positive oder wenigstens konstante Entwicklung der Erwerbsbevölkerung. Diese Wunschformel geht seit nunmehr 50 Jahren nicht mehr auf. Die Regierungen der letzten Jahrzehnte haben verschiedene Maßnahmen eingeführt, die mehr oder weniger erfolgreich wirken, ohne die Grundursache der immer fragileren gesetzlichen Rente jemals in den Griff bekommen zu können. Eine sehr erfolgreiche Maßnahme ist bis heute die Einführung des Rechtsanspruchs auf betriebliche Altersvorsorge für alle Arbeitnehmer in Deutschland im Jahr 2001. Seit mehr als 20 Jahren wird der Rechtsanspruch überwiegend als so genannte &#8218;Direktversicherung mit Entgeltumwandlung und Arbeitgeberzuschuss&#8216; durchgeführt. Leider entstehen beim ersten Blick auf die Gehaltsabrechnung immer wieder Missverständnisse, nachdem eine solche Rentenversicherung eingeführt wurde. </strong></p>
<h5>Was ist eine Direktversicherung?</h5>
<p>Im Betriebsrentengesetz werden mehrere Durchführungswege für Zusagen auf betriebliche Altersvorsorge definiert. Für die Umsetzung des Rechtsanspruchs hat sich für viele Beteiligten die Durchführung als Direktversicherung etabliert. Der Weg ist sehr flexibel, einfach und lässt sich erfolgreich im Betrieb verwalten. Technisch wird eine Direktversicherung aktuell meist als &#8222;Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht&#8220; verstanden, da es um die Altersvorsorge geht. Der erste Schritt kommt in der Regel vom Arbeitnehmer, der seinen Arbeitgeber beauftragt, einen Teil seines Gehalts umzuwandeln in seinen Versorgungsbeitrag vom Firmenkonto. Dabei entstehen zwei Effekte: Erstens entsteht Steuerfreiheit für die Lohnsteuerarten. Und fast immer sind die Beiträge darüber hinaus frei von allen Sozialabgaben. Und weil der Arbeitgeber seine Anteile am Gesamtversicherungsbeitrag genau wie der Arbeitnehmer spart, gibt es eine Pflicht zur Bezuschussung, die in der Regel mit 15% pauschal abgegolten wird. Die Steuern und Teile der Abgaben werden gestundet bis zum Leistungsbezug durch den Arbeitnehmer. Insgesamt eine gute Idee.</p>
<h5>Die Darstellung im Beratungsgespräch.</h5>
<p>Viele Arbeitgeber führen inzwischen eine Versorgungsordnung, die die hausinterne Umsetzung regelt. Derzeit dreht betriebliche Altersversorgung wieder ein wenig in Richtung hin zu <strong>arbeitgeberfinanzierten</strong> Zusagen &#8211; als Reaktion auf den Personalmangel in der Wirtschaft. Dennoch befassen sich viele Fachberatungen auch noch mit der &#8222;Entgeltumwandlung&#8220;. Beispielhaft soll hier der Fall beleuchtet werden, dass eine Arbeitnehmerin die Entscheidung trifft, 100 Euro monatlich in Versorgungslohn umzuwandeln. Ihr Arbeitgeber bezuschusst ihre Umwandlung mit 15% aus eingesparten Sozialabgaben &#8211; mithin 15 Euro. In der Beratung werden die Effekte grafisch oder in Tabellenform vergleichend dargestellt. Und schnell ist ersichtlich, dass der Nettoaufwand nach eingesparten Steuer und Sozialabgaben bei ca. 55 Euro liegt. Der Arbeitgeber zahlt jedoch für sie insgesamt 115 Euro in den versicherungsförmigen Vorsorgevertrag, der als <strong>Direktversicherung</strong> oder manchmal auch als <strong>Pensionskasse</strong> oder <strong>Pensionsfonds</strong> durchgeführt ist.</p>
<h5>Die Gehaltsabrechnung ist keine Beratungsunterlage.</h5>
<p>Im ersten Monat mit der neuen Betriebsrente wird die Abrechnung dann regelmäßig falsch aufgefasst: Unmittelbar vor der Nettoauszahlung unten rechts ist zu lesen, dass &#8211; entgegen der Erwartung und des Versprechens &#8211; anscheinend voll 100 Euro bezahlt werden. Es fehlen die erhofften Vorteilseffekte, so scheint es. Und mehr noch: Weiter oben werden die 100 Euro auch noch abgezogen. Doppelt womöglich?</p>
<p>Bevor jetzt Wut und Frust Einkehr halten, könnte man die Abrechnung einfach mit derjenigen des Vormonats vergleichen: Abb. 1. Bei konstanten Bezügen wäre das problemlos. Bei schwankenden Gehältern hilft das kaum weiter. In Abb. 2 haben wir unser Beispiel exemplarisch aufbereitet. Auf den zweiten Blick zu lesen ist, dass Steuer-Brutto und SV-Brutto nunmehr um 100 Euro geringer sind als das Gesamt-Brutto: 2.900 Euro versus 3.000 Euro. <strong>Und genau dort stecken die 100 Euro aus der Umwandlungsentscheidung unserer Arbeitnehmerin! </strong></p>
<p>Wenn alle Lohnarten korrekt erfasst sind, kann man sich grundsätzlich darauf verlassen, dass Steuern und Sozialabgaben wirklich geringer sind als ohne die Direktversicherung. Man sieht das auch an den Kennbuchstaben &#8222;F&#8220; bzw. &#8222;L&#8220; etwas weiter oben bei den Lohnarten. Die Umwandlung wird subtrahiert mit &#8222;L&#8220;, was man sich vielleicht mit &#8218;be<strong>L</strong>astet&#8216; merken will und gleichzeitig addiert mit &#8222;F&#8220; &#8211; also &#8218;be<strong>F</strong>reit&#8216;. Einen Vergleich für die <strong>reduzierten</strong> Steuern und Abgaben gibt es an dieser Stelle nicht, aber das ist auch nicht die Aufgabe einer Lohnabrechnung.</p>
<p>Und der Arbeitgeberzuschuss? Ganz einfach mit &#8222;F&#8220; markiert und leicht zu erkennen. Im Ergebnis ist der Netto-Verdienst als Zwischenposition um rund 45 Euro höher als ohne Direktversicherung, was man leider nicht direkt sieht. Und von diesem <strong>erhöhten</strong> Netto-Verdienst erst wird der eigentliche Umwandlungsbeitrag abgezogen, bevor es zum Auszahlungsbetrag kommt. Er ist tatsächlich rund 55 Euro geringer (vgl. Abb. 1 mit Abb. 2).</p>
<p><strong>Natürlich kommt auch vor, dass die Lohnarten fehlerhaft erfasst werden. Deshalb ist es immer klug, die Gehaltsabrechnung gerade nach Änderungen wesentlicher Inhalte präzise zu prüfen und ggfs. Hilfe einzuholen. </strong></p>
<p><em>Dieser Artikel erhebt keinen Anspruch auf eine vollständige Beratung zur betrieblichen Altersversorgung. Der Beitrag sollte nicht zur Grundlage einer Finanzentscheidung gemacht werden. Bitte lasse Dich unabhängig beraten. Auch bietet er keine individuelle Beratung in steuerlichen und rechtlichen Fragen. Bitte wende Dich hierzu an entsprechende Berufsträger. Eine Haftung aufgrund der Folgen etwaiger Entscheidungen wird hiermit ausgeschlossen. Datenstand April 2024.</em></p>

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			<p>Quelle: <a href="https://pixabay.com/de/users/sammy-sander-10634669/" target="_blank" rel="noopener">Pixabay</a></p>

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		<h2 class="wpb_heading wpb_singleimage_heading">Abb. 1: Gehalt OHNE Direktversicherung</h2>
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			<a data-rel="prettyPhoto[rel-6517-2229873642]" href="https://timabo.de/wp-content/uploads/2024/04/Bildschirmfoto-2024-04-22-um-12.06.36.jpg" target="_self" class="vc_single_image-wrapper vc_box_shadow_border_circle  vc_box_border_grey prettyphoto"><img loading="lazy" decoding="async" class="vc_single_image-img " src="https://timabo.de/wp-content/uploads/2024/04/Bildschirmfoto-2024-04-22-um-12.06.36-916x916.jpg" width="916" height="916" alt="Abb. 1: Abrechnung OHNE Direktversicherung" title="Bildschirmfoto 2024-04-22 um 12.06.36" /></a>
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		<h2 class="wpb_heading wpb_singleimage_heading">Abb. 2: Gehalt MIT Direktversicherung</h2>
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			<a data-rel="prettyPhoto[rel-6517-3188900115]" href="https://timabo.de/wp-content/uploads/2024/04/Bildschirmfoto-2024-04-22-um-12.06.44.jpg" target="_self" class="vc_single_image-wrapper vc_box_shadow_border_circle  vc_box_border_grey prettyphoto"><img loading="lazy" decoding="async" class="vc_single_image-img " src="https://timabo.de/wp-content/uploads/2024/04/Bildschirmfoto-2024-04-22-um-12.06.44-915x915.jpg" width="915" height="915" alt="Abb. 2: Abrechnung MIT Direktversicherung" title="Bildschirmfoto 2024-04-22 um 12.06.44" /></a>
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		<title>Mit den Zinsen kommt die Steuer? Die Vorabpauschale!</title>
		<link>https://timabo.de/mit-den-zinsen-kommt-die-steuer-vorabpauschale/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Dec 2023 10:05:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fonds]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Vorabpauschale]]></category>
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					<description><![CDATA[Informationen für alle Fonds-Sparer und -Investoren rund um die Abgeltungssteuer auf die Vorabpauschale.]]></description>
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			<p><b>Mit den Zinsen kommt die Steuer in Form der Vorabpauschale? Nein! Sie war schon vorher da. Wir haben sie nur ein wenig aus den Augen verloren, weil es in den letzten Jahren keine nennenswerten Zinsen gab. Nun sind sie wieder da. Und mit ihnen dürfte bei vielen Fonds-AnlegerInnen gleich Anfang Januar eine womöglich überraschende Steuerbelastung im Fondsdepot erfolgen. Bereits seit 2018 gilt das alles. Vorher war die Versteuerung von Erträgen aus Investmentfonds uneinheitlich und viel komplizierter, auch wenn wir uns an neue Begriffe wie &#8218;Vorabpauschale&#8216;, &#8218;Basisertrag&#8216; und &#8218;Teilfreistellung&#8216; erst noch gewöhnen müssen. Ziel des Investmentsteuergesetzes war eine Vereinheitlichung. Fiskalische Gründe selbstverständlich auch: Das Finanzamt will unmittelbarer Steuereinnahmen aus Erträgen erzielen. Das war zuvor insbesondere bei thesaurierenden Fonds weniger der Fall. </b></p>
<h5>Die Vorabpauschale ist keine neue Steuer.</h5>
<p>Einzelne Wertpapiere wie Aktien oder Anleihen sind von der Regelung nicht betroffen. Ebenso wenig Fonds innerhalb von Versicherungsverträgen. Und: Der Fonds muss im Kalenderjahr einen Gewinn erzielt haben. Die Vorabpauschale ist eine Form der Kapitalertragssteuer. Sie wird  &#8211; wie der Name schon sagt &#8211; VORAB erhoben und von der Bank als Abgeltungssteuer abgeführt. Bei einem späteren Mittelzufluss durch Verkauf wird sie angerechnet. Niemand muss sich sorgen, hier doppelt besteuert zu werden. Deshalb greifen auch Freistellungsaufträge etc. Sie ist letztlich ein Rechenkonstrukt, das einen fiktiven Ertrag zur Versteuerung bildet. Der fiktive Ertrag nennt sich &#8218;Basisertrag&#8216; und orientiert sich an der Rendite von Bundesanleihen. Das Ganze wirkt hölzern und bürokratisch. Die Bank übernimmt das technische Prozedere. Leider ist eine Prognose dessen, was Anfang Januar geschehen könnte, kaum möglich. Man muss ein Stück weit auf die Buchung warten und sollte sicherheitshalber etwas Liquidität auf dem Abwicklungskonto der Depotbank vorhalten sowie den Freistellungsauftrag im Blick haben. Ausschüttende Fonds machen die Liquiditätsplanung ein wenig leichter als Thesaurierer, da die Ausschüttung an sich bereits zur Versteuerung führt.</p>
<h5>Ermittlung der Vorabpauschale in drei Schritten.</h5>
<p>Im ersten Schritt wird der fiktive &#8218;Basisertrag&#8216; ermittelt. Der Gesetzgeber hatte den Basiszinssatz für 2023 mit 2,55 % bestimmt. Er wird zu 70% bewertet, was zu 1,785 % führt. Dieser fiktive Verzinsungssatz wird mit dem Investment am ANFANG des Jahres 2023 multipliziert. Siehe Grafik rechts. Waren am 1.1.23 z.B. EUR 100.000 investiert, ergibt sich der Basisertrag von EUR 1.785,-. Im zweiten Schritt wird mit dem tatsächlichen Ertrag des Investments abgeglichen. Ist die reale Wertsteigerung geringer als 1,785 %, wird mit ihr weiter gerechnet. Ist sie höher als 1,785 %, gilt obiger fiktiver Basisertrag. Letzteres dürfte in guten Börsenjahren regelmäßig der Fall sein. In unserem Beispiel werden von EUR 1.785,- womöglich Ausschüttungen abgezogen (Schritt 3). Das Endergebnis ist die Vorabpauschale. Sie ist die <strong>Berechnungsgrundlage</strong> der Versteuerung und <strong>nicht</strong> die abzuführende Steuer!</p>
<h5>Wie hoch ist die Steuer?</h5>
<p>Dazu nimmt man die ermittelte Vorabpauschale und nimmt zunächst eine &#8218;Teilfreistellung&#8216; vor. Auf Fondsebene sind Erträge bereits teilweise versteuert worden. Um eine Doppelbesteuerung zu vermeiden, zieht man einen pauschalen Prozentsatz ab. Beispielsweise gelten bei einem Aktienfonds 30 % freigestellt. Als Aktienfonds gilt, wenn seine Aktienquote 51 % oder mehr beträgt. Wie hoch die Teilfreistellung jeweils ist, wird von Aktien- und Immobilienstruktur bestimmt. Der Einfachheit halber rechnen wir hier mit einem thesaurierenden Aktienfonds weiter. Es gilt als abgeltende Kapitalertragssteuer der Satz von 25 % zzgl. Soli &#8211; mithin 26,375 %. In unserem Rechenbeispiel ohne Ausschüttungen und ohne Freistellungsauftrag: EUR 1.785,- x  70 % x 26,375 % = EUR 329,56. <strong>Je EUR 100.000 also rund 330,- EUR Steuerzahlung</strong>.</p>
<h5>Faustformel für dieses Jahr:</h5>
<p><strong>Pro 10.000,- EUR in einem thesaurierenden Aktienfonds werden maximal rund 33,- EUR Steuern aus der aktuellen Vorabpauschale heraus fällig werden (Faustformel). Bei unterjährigen Käufen und Verkäufen wird zeitanteilig gerechnet. Gleiches gilt für Sparpläne. Wie gesagt: Wird alles geliefert und nicht von Dir selbst zu ermitteln, wenn Deine Depotbank im Inland sitzt.</strong></p>
<p><em>Apropos Steuererklärung. Dieser Artikel ersetzt keine individuelle steuerliche Beratung. Hierzu sind entsprechende Berufsträger zuständig. Bitte informiere Dich selbst. Die Haftung für Handlungen aufgrund des Artikels wird hiermit ausgeschlossen. Die Inhalte habe ich nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Für etwaige Fehler und Versehen bitte ich um Entschuldigung und Verständnis, dass ich die Haftung auch hierfür ausschließe. Ich danke FIL Fondsbank FFB und FNZ-Bank für das zur Verfügung gestellte Material. </em></p>
<h5></h5>

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			<p>Quelle: <a href="https://pixabay.com/de/users/sammy-sander-10634669/" target="_blank" rel="noopener">Pixabay</a></p>

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		<h2 class="wpb_heading wpb_singleimage_heading">Grafik Vorabpauschale</h2>
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			<a data-rel="prettyPhoto[rel-6472-1038256534]" href="https://timabo.de/wp-content/uploads/2023/12/Berechnung-der-Vorabpauschale.1-1131x1600.jpeg" target="_self" class="vc_single_image-wrapper vc_box_shadow  vc_box_border_grey prettyphoto"><img loading="lazy" decoding="async" width="1190" height="1683" src="https://timabo.de/wp-content/uploads/2023/12/Berechnung-der-Vorabpauschale.1.jpeg" class="vc_single_image-img attachment-full" alt="" srcset="https://timabo.de/wp-content/uploads/2023/12/Berechnung-der-Vorabpauschale.1.jpeg 1190w, https://timabo.de/wp-content/uploads/2023/12/Berechnung-der-Vorabpauschale.1-424x600.jpeg 424w, https://timabo.de/wp-content/uploads/2023/12/Berechnung-der-Vorabpauschale.1-1131x1600.jpeg 1131w, https://timabo.de/wp-content/uploads/2023/12/Berechnung-der-Vorabpauschale.1-768x1086.jpeg 768w, https://timabo.de/wp-content/uploads/2023/12/Berechnung-der-Vorabpauschale.1-1086x1536.jpeg 1086w" sizes="auto, (max-width: 1190px) 100vw, 1190px" /></a>
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			<p>Quelle: FIL Fondsbank FFB 2023</p>

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		<title>&#8222;Das muss alles neu!&#8220;</title>
		<link>https://timabo.de/das-muss-alles-neu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Nov 2023 15:04:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Provision]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Finanzvertrieb täglich Praxis: Neuordnung! Zu schnell heißt es "Das muss alles neu!". Mit fatalen Folgen.]]></description>
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			<p><b>Es gibt kaum etwas auf der Welt, das nicht von findigen Verkäufern schlecht geredet werden kann. &#8222;Das muss alles neu!&#8220;, heißt es dann gerne. Erfahrungsgemäß gilt das insbesondere für den Verkauf neuer Fonds und Versicherungen. Und besonders private und betriebliche Rentenversicherungen werden auf diese Art nur allzu gerne aufs Korn genommen. Es ist halt vermeintlich einfacher, den Menschen in Zeiten knapper Kassen kein neues Spargeld aus den Rippen schneiden zu müssen und stattdessen so zu tun, als würde lediglich etwas <em>umgestellt</em> &#8211; ohne höhere Sparquote. Die Ursache für derlei Geschäftsgebaren lässt sich auf ein bekanntes einziges Wort reduzieren: &#8222;Provision!&#8220;</b></p>
<p>Wenn Beratung kostenlos ist, muss es zu einem Verkauf kommen, damit das Geschäftsmodell Finanzberatung funktioniert. Da ist kein perfektes Produkt geben kann, denn es würde alle anderen Produkte schnell aus dem Markt verdrängen, gibt es überall und jederzeit Schwachstellen. Und Menschen sind leicht zu verunsichern, wenn im Verkauf genau darauf herumgeritten wird. Und schon schnappt die Angstfalle erbarmungslos zu. Die Angst vor Fehlern ist kulturell, juristisch und familiär so negativ verankert, dass vorschnell das Pferd im Fluss gewechselt wird. Und damit es nicht ganz so weh tut, wird dem Verkäufer des belasteten Altvertrags die Schuld zugewiesen und schon wurde der schlechte Vertrag angeblich &#8222;aufgeschwatzt&#8220;. Dabei merkt das Verkaufsopfer in seiner Verblendung gar nicht, das ihm aktuell etwas Vergleichbares geschieht.</p>
<h5>Wer etwas Neues erleben möchte, darf etwas Neues tun!</h5>
<p>Dabei ist das bloße Umdecken aus einer bestehenden Rentenversicherung heraus meist kontraproduktiv, wenn nicht zugleich das System an sich strukturell verbessert wird. Eine Rentenversicherung, die durch teure Abschluss- und Vertriebskosten und Provisionen hinter allen Erwartungen zurückbleibt, lässt sich nicht heilen, indem erneut eine Provisionspolice gekauft wird! Dann wird das Drama nur weitere Jahre nach hinten verschoben. Wer etwas Besseres erleben will, darf etwas Besseres tun &#8211; und das muss anders sein. &#8222;Das muss alles neu!&#8220;, ist immer und immer wieder ein Verkäufertrick der Finanzindustrie, solange Provisionen fließen. Dann kommt es zu einer Art Sägezahneffekt bei der Vermögensbildung: Durch wiederholt neue Abschlusskosten stottert das Kapitalwachstum alle Jahre wieder. Dagegen sind die großen Erfolgsstories der Reichen fast immer träge und langweilig. Besonders fragwürdig sind Vertriebe oder Vertriebler, die ihren eigenen Kunden bei selbst vermittelten Versicherungen solche Umdeckungen anraten &#8211; natürlich erst, NACHDEM die persönliche Haftung für unverdiente Provisionen ausgelaufen ist. Das Motto: &#8222;Meine letzte Empfehlung war schlecht. Deshalb machst Du jetzt etwas Neues mit mir.&#8220; Es mag absurd klingen, aber das Ganze funktioniert leider tatsächlich. Die Schwäche vieler Menschen, in Finanzfragen eigenverantwortlich zu handeln, macht die Tür dafür weit auf. Merke: <strong>Hin und Her macht Taschen leer!</strong></p>
<h5>Hier einige Beispiele aus der Praxis. Geschichten, die tatsächlich geschehen sind:</h5>
<ul>
<li><em>Die Fondsgebundene Rentenversicherung X zeigt nach einigen Jahren nicht annähernd die erwarteten Werte. Das Guthaben ist deutlich kleiner als die eingezahlten Beiträge. Der Altvertrag wird gekündigt und ein Neuabschluss mit nahezu derselben Struktur abgeschlossen. Mögliche Optimierungsoptionen innerhalb der Altpolice werden verschwiegen.</em></li>
<li><em>Die betriebliche Direktversicherung Y wird nach Arbeitgeberwechsel nicht vom neuen Arbeitgeber übernommen. Die faire Option der wertgleichen Kapitalübertragung wird vom Berater verschwiegen. Stattdessen tritt eine teure Neupolice an ihre Stelle. Besonders bitter und unverständlich: Bei demselben Versicherer!</em></li>
<li><em>Die bestehende Zusage an eine GmbH-Geschäftsführerin über eine Unterstützungskasse Z kann angeblich nicht von ihrer eigenen GmbH fortgeführt werden, obwohl sie bestens funktioniert und die Abschlusskosten längst getilgt sind. Stattdessen erfolgt dort eine für den Verkäufer lukrative Neueinrichtung bei derselben Kasse zu nahezu identischen Strukturen.</em></li>
</ul>
<p><strong>Die Empfehlung &#8222;Das muss alles neu!&#8220; kennt man vielleicht auch aus anderen Branchen: Handwerk, Medizin oder Kfz-Werkstätten. In der Finanzbranche ist sie tägliche Praxis. Solange der Umsatz der Vertriebe, Banken und Sparkassen an Provisionen gekoppelt ist, wird sich daran kaum etwas ändern. Erst wenn Menschen die Selbstverantwortung übernehmen und zugleich verstehen, dass es keine kostenlose (Finanz-)Dienstleistung geben kann, gibt es eine Chance, dass der erhebliche Mangel überwunden wird. Wann kann eine komplette Neuordnung dennoch geboten sein? Zum Beispiel, wenn es vollkommen neue Lebensumstände oder Lebensziele gibt? Oder wenn die Gebühren von Fonds- und Versicherungstarifen so erheblich gesenkt werden können, dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis transparent und nachweislich deutlich verbessert wird? Das Problem steckt allerdings darin, dass diese Verbesserung allein durch eine neutrale Beratung ohne finanzielle Eigeninteressen auf Honorarbasis wirklich korrekt berechnet und dargestellt werden dürfte. Allem anderen ist kaum zu trauen. Der Satz &#8222;Das muss alles neu!&#8220;, sollte als Erstes zunächst nur eines auslösen: Misstrauen!</strong></p>

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			<p>Quelle: <a href="https://pixabay.com/de/users/sammy-sander-10634669/" target="_blank" rel="noopener">Pixabay</a></p>

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			</item>
		<item>
		<title>Das langfristige Potential von Aktien!</title>
		<link>https://timabo.de/das-langfristige-potential-von-aktien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mathias Böttcher]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2023 13:24:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Investieren]]></category>
		<category><![CDATA[S&P500]]></category>
		<category><![CDATA[Sparen]]></category>
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					<description><![CDATA[Hurra, es gibt wieder Zinsen! Deutschlands Sparende jubeln bereits, denn sie unterschätzen das langfristige Potential von Aktien.  Oder sie lassen sich anstecken von den Verlockungen der Banken und Sparkassen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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			<blockquote>
<p><strong>Hurra, es gibt wieder Zinsen! Deutschlands Sparende jubeln bereits, denn sie unterschätzen das langfristige Potential von Aktien.  Oder sie lassen sich anstecken von den Verlockungen der Banken und Sparkassen. Der &#8218;Zins&#8216; wird hier als nominale Rendite verstanden. Da ist der Wunsch wohl Vater des Gedanken. Viel wichtiger als die nominale Rendite ist jederzeit die reale Rendite. Das ist die Rendite p.a. nach Inflation. Zur Erinnerung: Inflation ist das Phänomen der stillen Enteignung durch wachsende Geldmengen bei langsamer wachsender Produktivität. Das Preisschild muss zwangsläufig teurer werden, wenn immer mehr Geld auf die Gütermenge trifft. Ausgelöst wird Inflation immer wieder durch exogene Schocks. Aktuell zum Beispiel die Rohstoff- und Energiekrise. Tatsächlich ist Sparers Lage aktuell schlechter als vor zwei Jahren, als es die so genannten &#8218;Straf- oder Minuszinsen&#8216; gab. Bei einem Geldmarktzins von 4% vor bzw. rund 3% nach Steuern  und einer Inflationsrate von 6%, beträgt die reale Rendite folglich -3%. Wenn Du heute 100.000,- EUR derart sparst,  wirst Du in genau einem Jahr nur noch 97.000,- EUR in heutiger Kaufkraft haben. Du würdest mit der falschen Einschätzung in nur einem Jahr 3.000,- EUR Vermögen verlieren. Nach 5 Jahren rund 14.000,- EUR Vermögensverlust. Wer eine positive reale Rendite erwarten will, kommt an der langfristigen Power von Aktienmärkten nach wie vor nicht vorbei.</strong></p>
</blockquote>
<h3>Gute Zeiten &#8211; Schlechte Zeiten!</h3>
<p>Die Fondsgesellschaft Dimensional hat einen Einseiter veröffentlicht, der die Kraft des Aktienmarktes am Beispiel des amerikanischen Indizes S&amp;P500 eindrucksvoll zeigt. <a href="https://timabo.de/wp-content/uploads/2023/10/bulls-bears-and-long-term-benefits-of-stock-investing-de.pdf" target="_blank" rel="noopener">Download</a> des OnePagers von Dimensional. Hier wollen wir die Erkenntnisse von fast 100 Jahren Zahlen, Daten und Fakten kurz zusammenfassen. Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Es wird ausdrücklich keine Handlungsempfehlung für Wertpapiere abgegeben. Jeder Handel mit Wertpapieren ist mit Risiken verbunden. Verluste sind möglich. Vergangene Renditen sagen nichts über zukünftige Entwicklungen aus. Sie können geringer oder höher ausfallen. Gebühren und Kosten wurden in dieser exemplarischen Darstellung nicht berücksichtigt. Die Haftung für die Datenqualität wird ausgeschlossen. Bitte die Hinweise der Herausgeberin beachten.</p>
<p>Im Einzelnen geht es hier nicht darum, durch aktives Handeln innerhalb der Aktienmärkte großes und schnelles Geld zu machen, wie man es von Hollywood-Filmen kennt. Entscheidend ist, mit stoischer Ruhe dabei zu sein, wenn Rendite passiert &#8211; und dabei zu bleiben, wenn sie negativ ist. Wir unterscheiden &#8222;BULLENMÄRKTE&#8220; und &#8222;BÄRENMÄRKTE&#8220;. Bullenmärkte sind Zeiten mit Kursgewinnen von 20% und mehr zum letzten Tiefstand. Bärenmärkte sind Zeiten von wenigstens 20% Kursverlusten zum letzten Hochstand. Bullenmärkte freuen uns. Bärenmärkte freuen uns nicht.</p>
<ul>
<li><em>Zwischen 1926 und 2023 erlebte der Aktienindex S&amp;P500 18 Bärenmärkte. Zwischen 1926 und 2023 erlebte der Aktienindex S&amp;P500 19 Bullenmärkte.</em></li>
<li><em>Die Bärenmärkte hielten durchschnittlich 10 Monate an. Die Bullenmärkte hielten durchschnittlich 52 Monate an. </em></li>
<li><em>Die Verluste in den Bärenmärkten reichten von -21% bis -80%. Die Gewinne in den Bullenmärkten reichten von +21% bis +936%.</em></li>
<li>Es gab 177 Monate mit Bärenmärkten. Es gab 988 Monate mit Bullenmärkten.</li>
</ul>
<h3>Der Lohn des Investierens!</h3>
<p><strong>Aktienmärkte sind volatil (&#8217;schwankend&#8216;). In den am längsten vorhandenen Zeitreihen sehen wir fast gleich viele Bären- und Bullenmärkte. Die Bullenmärkte lagen qualitativ deutlich vorne: Wesentlich mehr Gewinne UND wesentlich längere Gewinnphasen. Disziplinierte Anlegende wurden von den Märkten insgesamt belohnt, wenn sie sich passiv verhalten hatten. Die guten Zeiten waren mächtiger als die schlechten Zeiten. Das Auf und Ab von Aktienmärkten ist unberechenbar, doch ein Blick zurück zeigt aktuell, dass breit streuende Aktieninvestierende langfristig positive Renditen erwarten können, wenn die Gebühren der notwendigen Finanzprodukte hinreichend fair und gering sind.  Es gibt das langfristige Potential von Aktien tatsächlich. </strong></p>

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		<h2 class="wpb_heading wpb_singleimage_heading">Fast 100 Jahre Markterfahrung:</h2>
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			<a data-rel="prettyPhoto[rel-6428-1828328422]" href="https://timabo.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-05-um-14.24.34.jpg" target="_self" class="vc_single_image-wrapper vc_box_shadow  vc_box_border_grey prettyphoto"><img loading="lazy" decoding="async" width="1009" height="808" src="https://timabo.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-05-um-14.24.34.jpg" class="vc_single_image-img attachment-full" alt="" srcset="https://timabo.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-05-um-14.24.34.jpg 1009w, https://timabo.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-05-um-14.24.34-600x480.jpg 600w, https://timabo.de/wp-content/uploads/2023/10/Bildschirmfoto-2023-10-05-um-14.24.34-768x615.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1009px) 100vw, 1009px" /></a>
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			<p>Quelle: Dimensional Fund Adv. 2023</p>

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